Marktübersicht

Dax
13.010,50
0,05%
MDax
26.148,00
0,03%
BCDI
141,65
-0,08%
Dow Jones
22.966,00
0,06%
TecDax
2.528,75
-0,48%
Bund-Future
162,62
0,11%
EUR-USD
1,18
-0,34%
Rohöl (WTI)
52,43
0,52%
Gold
1.289,75
-0,41%

In Indizes investieren

Entscheidet sich der Anleger für ein Index-Investment, wird von einer passiven Anlage gesprochen, da sich die Wertentwicklung seines Engagements ohne eigenes Dazutun direkt am Index ausrichtet (Index-Tracking).


Vorteile von Index-Investments

Dies bietet zahlreiche Vorteile. So können Anleger mit einer einzigen Transaktion breit gestreut und kostengünstig in bestimmte Märkte investieren und wie z.B. bei dem in vielen Wirtschafts- und Börsenmedien stets präsenten Dax die eigene Performance ganz leicht nachvollziehen. Gleichzeitig wird das Risiko bei einer Index-Anlage auf mehrere „Schultern“ verteilt, sodass Kursrücksetzer bei Einzeltiteln nicht so stark ins Gewicht fallen. Dadurch entsteht in Abhängigkeit von der jeweiligen Gewichtung einzelner Aktien eine Art Durchschnittseffekt.


Outperformance erzielen

Da gerade bei einer passiven Vorgehensweise viel von der Qualität des zugrundeliegenden Index abhängt, versuchen aktive Portfolio- und Fondsmanager durch individuelle Anlage-Entscheidungen in Verbindung mit einem guten Market-Timing eine Outperformance zu erzielen. Als Vergleichsmaßstab bzw. Benchmark dienen ihnen dabei bekannte Indizes wie Dax oder MSCI World. Allerdings liegen bei aktiven Investmentfonds Anspruch und Wirklichkeit häufig sehr weit auseinander, zumal es nur den allerwenigsten Investmentprofis tatsächlich gelingt, ihren jeweiligen Vergleichsindex dauerhaft zu schlagen.


Wie in Indizes investieren

Da Anleger nicht direkt in einen Index investieren können, bedarf es einer zusätzlichen „Investment-Hülle“, über die ein Index als Basiswert „verbrieft“ und damit investierbar gemacht werden kann. Diese Aufgabe erfüllen ETFs ebenso wie Derivate und Zertifikate.


Passive Indexfonds

Im Gegensatz zu einem aktiv gemanagten Investmentfonds handelt es sich bei ETFs (Exchange Traded Funds) um börsengehandelte Indexfonds, die die Wertentwicklung eines bestimmten Basisindex wie z.B. dem Dax ohne Ausgabeaufschläge und hohe Verwaltungsgebühren abbilden. Da sie ebenso wie herkömmliche Fonds ein Sondervermögen darstellen, entfällt hier das bei Zertifikaten übliche Ausfallrisiko des Emittenten (Emittentenrisiko). Passive ETFs erfreuen sich nicht zuletzt wegen ihrer günstigen Kostenstruktur und Transparenz seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit, was sich allein am europäischen Markt in einer Produktzahl von über 1500 Stück sowie einem verwalteten Volumen von mehreren Hundert Milliarden Euro zeigt.


Hebel-Investments

Anleger, denen ein einfaches Index-Investment nicht ertragreich genug erscheint, können auch den Weg über die Schiene der Derivate wählen, zu denen Optionsscheine und Knock-Out-Produkte ebenso gezählt werden wie Index-Futures. Allen gemeinsam ist das erhöhte Risiko, das allerdings wegen des zusätzlichen Hebels auch mit erheblich höheren Renditechancen verknüpft ist.


Index- und Partizipations-Zertifikate

Anders dagegen die Situation bei Anlage-Zertifikaten, bei denen das Kursrisiko in Abhängigkeit von der jeweiligen Ausstattung nicht über dem des Index liegt, sich bei strukturierten Varianten sogar deutlich darunter bewegen kann. Wie bei Optionsscheinen und Hebelprodukten muss hier allerdings gegenüber ETFs das Emittentenrisiko beachtet werden, da es sich dabei rechtlich gesehen um Inhaberschuldverschreibungen handelt. Neben den erwähnten Zertifikate-Typen mit zusätzlichen optionalen Komponenten wie z.B. Discount- oder Bonus-Produkten stellen einfache Partizipations-Zertifikate die eigentlichen Klassiker unter den Index-Investments dar. Sie ermöglichen als lineare Produkte eine 1:1-Partizipation am Index und eignen sich deshalb sehr gut als Basisinvestment.


Defensive Index-Investments

Ähnliches gilt für den boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI), der seine besondere Defensivstärke gerade in schwachen Börsenphasen beweist und damit die Grundlage für den entscheidenden Vorsprung in der nächsten Aufwärtsbewegung legt. Anleger können über das Index-Zertifikat der Deutschen Bank (DT0BAC) eins zu eins an der Wertentwicklung der zehn handverlesenen Top-Defensiv-Champions partizipieren.


Ihnen gefällt dieser Artikel? Teilen Sie Ihn einfach mit Ihren Freunden!

Index-Grundlagen

Was sind Indizes?

Indizes spielen im Wirtschaftsleben allgemein und an den Kapitalmärkten im Besonderen eine sehr...

Was ist der Dax?

Anfangs nur als Ergänzung zu anderen Indizes gedacht, hat sich der Deutsche Aktienindex Dax...

Was ist der Dow Jones?

Es gibt nur wenige Begriffe, die das Phänomen „Börse“ bei Anlegern stärker...

Unterschied Kurs/Performance-Indizes

Ein wichtiger Punkt bei der Index-Konstruktion bezieht sich auf die Behandlung der Dividenden. Dabei kommt...

Berechnung von Indizes

Indizes verdanken ihre hohe Transparenz einem strengen Regelwerk, in dem ganz genau festgelegt wird, wie...

In Indizes investieren

Entscheidet sich der Anleger für ein Index-Investment, wird von einer passiven Anlage gesprochen, da...