Marktübersicht

Dax
12.254,50
0,35%
MDax
26.446,00
0,03%
BCDI
145,28
0,00%
Dow Jones
25.669,32
0,43%
TecDax
2.891,25
0,05%
Bund-Future
163,56
0,03%
EUR-USD
1,14
-0,08%
Rohöl (WTI)
65,16
0,48%
Gold
1.184,67
-0,18%

Finanzinvestoren pumpen Rekordsumme in deutsche Firmen

Donnerstag, 19.07.18 11:09
Finanzinvestoren pumpen Rekordsumme in deutsche Firmen
Bildquelle: iStock by Getty Images
FRANKFURT (dpa-AFX) - Beteiligungsfirmen haben so viel Geld in deutsche Firmen investiert wie seit zehn Jahren nicht mehr. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Gesamtwert der gestemmten Firmenkäufe auf 10,7 Milliarden Euro - der höchste Wert in solch einem Zeitraum seit der globalen Finanzkrise 2008. Gemessen am ersten Halbjahr 2017 verdoppelte sich der Wert der Transaktionen sogar, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse der Beratungsgesellschaft EY zeigt. Damals lag der Wert bei 5,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Transaktionen blieb gemessen mit 96 nun fast unverändert.

Beteiligungsinvestoren ("Private-Equity-Firmen") steigen bei Unternehmen ein, um sie auf Rendite zu trimmen und sie anschließend mit Gewinn zu verkaufen. In der Regel steigen sie nach fünf bis Jahren über einen Börsengang oder Verkauf an andere Finanzinvestoren aus. Nach Jahren des billigen Geldes der großen Notenbanken sitzen die Firmen auf Rekordsummen an noch nicht investiertem Geld.

Grund für den 10-Jahres-Rekord waren vor allem drei Milliarden-Deals. So wurde der Eschborner Energiedienstleister Techem für 4,6 Milliarden Euro von einer Investorengruppe um die Schweizer Partners Group übernommen. Die Reederei Scandlines ging zudem für 1,7 Milliarden an die Investoren First State und Hermes Investment. Und der US-Investor Cerberus stieg für 1,0 Milliarden Euro bei der HSH Nordbank ein. Auch die Zahl der Firmenverkäufe lag auf hohem Niveau: 50 deutsche Unternehmen wurden für 11,3 Milliarden Euro veräußert.

Finanzinvestoren suchten wegen der Niedrigzinsen weiter nach attraktiven Zielen, sagte EY-Partner Michael Kunz. "Allerdings ist die Zahl potenzieller Ziele begrenzt. Gerade für profitable Übernahmekandidaten, die auch für die Zukunft Wachstum versprechen, greifen Finanzinvestoren daher tief in die Tasche."/als/DP/jha



Quelle: dpa


Konjunktur-Meldungen

Griechenland verlässt Rettungsschirm

ATHEN/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Das hoch verschuldete Griechenland muss erstmals seit mehr als acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Das dritte Kreditprogramm des Euro-Rettungsschirms ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 964

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Wirecard bereits mehr wert als die Dt. Bank!
  • Jetzt noch schnell einsteigen?
  • Auf den Rücksetzer warten?
© 1994-2018 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr