dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.02.2019

Freitag, 15.02.19 17:03
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.02.2019
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ROUNDUP 2: USA loben 'produktive' Handelsgespräche in Peking

PEKING - US-Finanzminister Steven Mnuchin sieht nach der jüngsten Verhandlungsrunde in Peking Fortschritte im Handelskonflikt mit China. Er und der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hätten in Peking "produktive" Gespräche mit dem chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He geführt, schrieb Mnuchin am Freitag auf Twitter. Die US-Vertreter kamen später auch mit Chinas Staatschef Xi Jinping zusammen, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete.

USA: Industrieproduktion fällt deutlich

WASHINGTON - Die US-Industrieproduktion ist im Januar stärker als erwartet gefallen. Die Gesamtproduktion sei um 0,6 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte die US-Notenbank am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten hingegen einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Zudem war die Produktion im Vormonat laut revidierten Daten nur um 0,1 Prozent gestiegen. In einer ersten Schätzung waren noch 0,3 Prozent ermittelt worden.

USA: Empire-State-Index steigt stärker als erwartet

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Der Empire-State-Index stieg auf 8,8 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Freitag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit einem Indexwert von 7,0 Punkten gerechnet. Im Januar hatte der Stimmungsindikator mit 3,9 Punkten den tiefsten Stand seit Mai 2017 erreicht.

USA: Einfuhrpreise sinken deutlich

WASHINGTON - Die Preise von in die USA importierten Gütern sind im Januar deutlich gefallen. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen sie um 1,7 Prozent zurück, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das ist die niedrigste Rate seit August 2016. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang um 1,6 Prozent gerechnet. Der Rückgang im Vormonat wurde von 0,6 auf 0,5 Prozent korrigiert.

USA: Michigan-Konsumklima steigt stärker als erwartet

MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Februar stärker als erwartet aufgehellt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg um 4,3 Punkte auf 95,5 Punkte, wie das Institut am Freitag inach einer ersten Schätzung mitteilte. Analysten hatten nur einen Anstieg des Stimmungsindikators auf 93,7 Punkte erwartet. Im Januar war mit 91,2 Punkten der niedrigste Wert seit Oktober 2016 erreicht worden.

Trump kündigt Nationalen Notstand wegen Situation an Südgrenze an

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat im Zusammenhang mit der Situation an der Grenze zu Mexiko angekündigt, den Nationalen Notstand auszurufen. Damit kann Trump nach Angaben des Weißen Hauses vom Freitag auf Finanzmittel in Höhe von insgesamt rund acht Milliarden Dollar zurückgreifen, von denen er große Teile für den Bau einer Grenzbefestigung verwenden kann.

China und USA werden mit Handelsgesprächen nicht bis 1. März fertig

WASHINGTON - China und die USA werden mit den Gesprächen zur Beilegung ihres Handelsstreits nicht innerhalb der selbst gesetzten Frist bis 1. März fertig. "Beide Seiten werden weiter an allen offenen Fragen arbeiten, über die Frist zum 1. März 2019 für die Erhöhung der Zehn-Prozent-Zölle auf bestimmte aus China eingeführte Waren hinaus", hieß es am Freitag in einer Stellungnahme von Sarah Sanders, der Sprecherin des Weißen Hauses.

ROUNDUP 2: May hält trotz Niederlage an ihrem Brexit-Kurs fest

LONDON/BRÜSSEL - Die britische Premierministerin Theresa May will trotz der jüngsten Niederlage im Parlament an ihrem Brexit-Kurs festhalten. Das sagte die für Parlamentsfragen zuständige Ministerin, Andrea Leadsom, am Freitag im BBC-Radio. Ein EU-Austritt ohne Abkommen (No Deal) solle auch weiterhin als Option offen bleiben, fügte sie hinzu.

ROUNDUP: China und USA vereinbaren weitere Gespräche im Handelsstreit

PEKING - China und die USA ringen kurz vor Ablauf eines Ultimatums am 1. März weiter um eine Einigung im Handelskonflikt. Zwar war nach einer zweitägigen Verhandlungsrunde in Peking am Freitag von Fortschritten die Rede. Die zwei größten Volkswirtschaften vereinbarten aber weitere Gespräche. In der kommenden Woche soll eine chinesische Delegation in die US-Hauptstadt reisen. "Nächste Woche werden sich beide Seiten in Washington treffen", teilte Chinas Präsident Xi Jinping mit.

Britischer Einzelhandel mit starkem Jahresauftakt

LONDON - Der britische Einzelhandel ist stark in das neue Jahr gestartet. Nach Angaben des Statistikamts ONS vom Freitag lagen die Umsätze im Januar 1,0 Prozent höher als im Vormonat. Analysten hatten im Mittel mit einem Zuwachs um 0,2 Prozent gerechnet. Der Umsatzrückgang im Dezember wurde von 0,9 auf 0,7 Prozent korrigiert.

ROUNDUP 2/Spanien drohen 'italienische Verhältnisse': Neuwahl am 28. April

MADRID - Europa hat ein neues Sorgenkind. Nur gut acht Monate nach seiner Amtsübernahme und 48 Stunden nach dem Scheitern seines Haushaltsplanes hat der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez für den 28. April eine vorgezogene Parlamentswahl ausgerufen. "Spanien hat keine Minute zu verlieren", erklärte der 46 Jahre alte Chef der sozialistischen Minderheitsregierung am Freitag im Madrider Palacio de la Moncloa. Die Zukunft des Landes stehe auf dem Spiel, betonte der PSOE-Parteivorsitzende mit ernster Miene und fester Stimme vor den zahlreich erschienenen Journalisten. Die nächste reguläre Parlamentswahl wäre eigentlich erst im Juni 2020 fällig gewesen.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl



Quelle: dpa


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