dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.03.2019 - 17.00 Uhr

Dienstag, 26.03.19 17:05
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 26.03.2019 - 17.00 Uhr
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ROUNDUP 3: Britisches Parlament sucht nach Ausweg aus der Brexit-Sackgasse

LONDON - Das britische Unterhaus hat im Brexit-Streit teilweise das Ruder übernommen. Gegen den Willen der Regierung wollen die Abgeordneten im Unterhaus in London jetzt auf eigene Faust eine Alternative für das bereits zwei Mal abgelehnte Austrittsabkommen von Premierministerin Theresa May suchen.

USA: Verbraucherstimmung fällt stärker als erwartet

WASHINGTON - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im März überraschend stark eingetrübt. Der vom Conference Board erhobene Indikator zur Konsumlaune sank im Vergleich zum Vormonat um 7,3 Punkte auf 124,1 Zähler, wie das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel mit einem Anstieg auf 132,5 Punkte gerechnet. Stark verschlechtert hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage. Auch die Erwartungen der Verbraucher gingen zurück.

USA: Hauspreisanstieg lässt weiter nach - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Der Preisauftrieb am US-Immobilienmarkt hat sich auch im Januar weiter abgeschwächt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Häuserpreise um 3,58 Prozent, wie aus dem am Dienstag in New York veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Das ist der schwächste Anstieg seit September 2012. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 3,80 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Häuserpreise um 0,11 Prozent und damit ebenfalls deutlich schwächer als erwartet.

USA: Hauspreise steigen stärker als erwartet - FHFA

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise im Januar stärker gestiegen als erwartet. Der FHFA-Hauspreisindex legte zum Vormonat um 0,6 Prozent zu, wie die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Dienstag in New York mitteilte. Das ist der deutlichste Anstieg seit vergangenen Februar. Analysten hatten einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Im Vormonat Dezember waren die Hauspreise um 0,3 Prozent gestiegen.

USA: Baubeginne sinken stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Baubeginne im Februar nach einem starken Vormonat wieder deutlich gesunken. Im Monatsvergleich seien die Baubeginne um 8,7 Prozent gefallen, wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im Januar waren sie noch um revidiert 11,7 Prozent (zuvor 18,6 Prozent) gestiegen und damit so stark wie seit Oktober 2016 nicht mehr.

Leichter Dämpfer für die Konsumlaune in Deutschland

NÜRNBERG - Die Kauflaune der Verbraucher in Deutschland hat im März einen leichten Dämpfer erfahren. "Die Verunsicherungen durch den ungeklärten Brexit und die nach wie vor ungelösten Handelskonflikte scheinen in diesem Monat verstärkt bei den Verbrauchern angekommen zu sein", berichtete die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Dienstag. In ihrer monatlichen Studie prognostiziert die GfK daher für April einen Rückgang des Konsumklimaindex im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 10,4 Punkte.

Ifo: Stimmung der deutschen Exporteure bricht ein

MÜNCHEN - Die schwächere Weltwirtschaft schlägt den deutschen Exporteuren zunehmend auf die Stimmung. Wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte, bricht die Exportstimmung im März ein. Der Indikator fällt um weitere 5,8 Punkte auf 1,4 Zähler. Es ist der sechste Rückgang in Folge und der tiefste Stand seit Oktober 2012. Der Wert wird durch eine Umfrage unter 2300 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ermittelt.

Frankreich: Geschäftsklima verbessert sich

PARIS - Die Stimmung in den französischen Unternehmen hat sich im März aufgehellt. Der Indexwert für das Geschäftsklima sei um einen Punkt auf 104 Punkte gestiegen, teilte das Statistikamt Insee am Dienstag in Paris mit. Analysten hatten dagegen mit einem unveränderten Wert gerechnet. Im längeren Vergleich hat sich die Unternehmensstimmung in den vergangenen Monaten negativ entwickelt. So stand der Index vor einem Jahr noch deutlich höher.

Frankreichs Wirtschaft wächst weiter

PARIS - Die französische Wirtschaft hat ihr moderates Wachstumstempo zum Jahresende 2018 gehalten. Nach Angaben des Statistikamts Insee vom Dienstag wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorquartal um 0,3 Prozent. Damit wurde eine vorherige Schätzung bestätigt. Analysxten hatten dies im Schnitt erwartet.

Merkel plädiert für Multilateralismus-Reform mit China und EU

PARIS - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich eindringlich für eine Reform der internationalen Konfliktlösung gemeinsam mit China, der EU und den USA eingesetzt. "Sind wir in der Lage, dieses multilaterale System in die veränderten Zeiten zu überführen und auch anzupassen?", fragte Merkel am Dienstag in Paris nach einem Treffen mit dem chinesischen Präsident Xi Jinping, Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. "Oder versteinert uns dieses multilaterale System, wird völlig unflexibel - und damit wird es eines Tages historisch nicht mehr das leisten können, was es leisten muss." Fast 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges stehe man hier an einer Wegscheide.

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/jkr



Quelle: dpa


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