dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 17.01.2019

Donnerstag, 17.01.19 17:09
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 17.01.2019
Bildquelle: iStock by Getty Images
GESAMT-ROUNDUP:Britisches Parlament soll am 29. 01. über Brexit-Plan-B abstimmen

LONDON/BRÜSSEL/BERLIN - Nach dem Scheitern des Brexit-Vertrags im Londoner Unterhaus sind die britischen Abgeordneten aufgerufen, am 29. Januar über einen Plan B für den EU-Austritt zu entscheiden. Das kündigte die britische Regierung am Donnerstag an. Premierministerin Theresa May will am kommenden Montag darlegen, wie es nach ihrer krachenden Niederlage im Unterhaus weitergehen soll. Inzwischen werden die Vorbereitungen auf einen ungeregelten Brexit am 29. März auf allen Seiten intensiviert.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe leicht gesunken

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche etwas gesunken. Wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, fiel die Zahl der Anträge um 3000 auf 213 000. Volkswirte hatten im Schnitt mit 220 000 Anträgen gerechnet.

USA: Philly-Fed-Index erholt sich von Zweijahrestief

PHILADELPHIA - In den USA hat sich das Geschäftsklima in der Region Philadelphia im Januar aufgehellt. Der Indikator der regionalen Notenbank (Philly-Fed-Index) stieg um 7,9 Punkte auf 17,0 Zähler, wie die regionale Zentralbank am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem wesentlich schwächeren Anstieg auf 9,5 Punkte gerechnet. Allerdings erfolgte der Zuwachs von geringem Niveau aus. Im Dezember war der Indikator auf den tiefsten Stand seit August 2016 gefallen.

Eurozone: Inflation gibt nach

LUXEMBURG - Die Inflation im Euroraum hat sich im Dezember abgeschwächt. Die Verbraucherpreise seien um 1,6 Prozent zum entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg in einer zweiten Schätzung mit. Damit fällt die Teuerung auf den tiefsten Wert seit April. Im November hatte die Rate noch bei 1,9 Prozent gelegen.

Deutsche Industrie rechnet 2019 mit 1,5 Prozent Wirtschaftswachstum

BERLIN - Die deutsche Industrie blickt mit deutlich mehr Skepsis in die Zukunft. "Wirtschaftlich sind die besten Zeiten vorbei", sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, am Donnerstag in Berlin. Der BDI traut der größten Volkswirtschaft Europas 2019 ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent zu. Im abgelaufenen Jahr hatte die deutsche Wirtschaftsleistung nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ebenfalls um 1,5 Prozent zugelegt, nach jeweils 2,2 Prozent in den beiden Vorjahren.

ROUNDUP: Neue Handelsgespräche der USA mit China - Scholz warnt vor Eskalation

PEKING - China und die USA machen einen neuen Anlauf, um ihren seit Monaten andauernden Handelskrieg zu beenden. Der chinesische Chefunterhändler, Vizepremier Liu He, wird am 30. und 31. Januar nach Washington reisen, um die Handelsgespräche zwischen den beiden größten Volkswirtschaften auf hoher Ebene fortzusetzen. Nach Konsultationen am Donnerstag in Peking begrüßte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), "dass es weitere Gespräche gibt zwischen China und den Vereinigten Staaten von Amerika." Der Vizekanzler war am Morgen zu zweitägigen Konsultationen in Peking eingetroffen - auch um auszuloten, wie man gemeinsam neue Strafzölle verhindern kann.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr



Quelle: dpa


Konjunktur-Meldungen

ROUNDUP/ RATING: Fitch senkt Italiens Bonitätsnote nicht - Herabstufung droht

LONDON (dpa-AFX) - Trotz einer umstrittenen Haushaltspolitik und schwächerer Konjunktur hat die Ratingagentur Fitch die Bonitätsnote von Italien nicht gesenkt. Die Kreditwürdigkeit werde weiter ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 1071

Im Fokus

Aktueller Chart
  • Wirecard-Aktie bricht erneut ein!
  • Wie geht es weiter?
  • Ist die Aktie jetzt wieder ein Schnäppchen?
© 1994-2019 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr