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Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet, Citigroup und IBM melden Ergebnisse

Dienstag, 19.01.10 08:44
Ausblick: Schwächere Eröffnung erwartet, Citigroup und IBM melden Ergebnisse
Bildquelle: iStock by Getty Images

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Marktteilnehmer mussten zum Wochenauftakt ohne Vorgaben aus den USA auskommen. An der Wall Street fand wegen des Feiertags "Martin Luther King Day" kein Handel statt. Der DAX hat seine Sache aber gut gemacht und schloss am Ende mit 0,72 Prozent im Plus bei 5.918,55 Punkten. Für den MDAX ging es daneben um 0,67 Prozent nach oben auf 7.899,21 Zähler. Der SDAX gab indes 0,53 Prozent ab auf 3.733,40 Stellen. Beim TecDAX war ein Minus von 0,75 Prozent auf 834,81 Zähler auszumachen. Die Bundesbank geht im Rahmen ihres Monatsberichts für das vierte Quartal 2009 von einer abgeschwächten Konjunkturerholung in Deutschland aus. Nach Ansicht der Währungshüter setzt sich die Erholung Ende 2009 mit deutlich abgeschwächter Dynamik fort. Zwar dürften die Ausgaben der privaten Haushalte im Schlussquartal erneut deutlich gesunken sein, dennoch werde der Erholungsprozess von den verbesserten Exporterwartungen getragen, hieß es weiter.Die Aktie des Autobauers Daimler konnte um 1,7 Prozent vorrücken. Dabei droht dem Autobauer einem Pressebericht zufolge möglicherweise ein Importverbot nach China. Der chinesische Autohändlerverband China Automobile Dealers Association (CADA) wirft Daimler laut dem Bericht vor, unabhängige Mercedes-Händler systematisch zu diskriminieren. Wie außerdem in der Presse zu lesen war, sind die Gespräche zwischen Daimler und BMW (ISIN DE000519000/ WKN 519000) über eine weitreichende Kooperation offenbar gescheitert. Mehrfach hatten sich laut dem Bericht Daimler-Boss Dieter Zetsche und BMW-Chef Norbert Reithofer getroffen. Doch sie konnten sich nur auf den gemeinsamen Einkauf von Teilen und eine Zusammenarbeit bei der Hybrid-Entwicklung einigen. Bei jenen Projekten hingegen, bei denen mehrere hundert Millionen Euro einzusparen wären, kamen sie sich nicht näher. Stattdessen strebe Daimler nun eine enge Kooperation mit dem französischen Autobauer Renault an. BMW gingen mit +1,5 Prozent in den Feierabend. Die Nutzfahrzeugsparte des Autobauers Volkswagen musste im abgelaufenen Kalenderjahr aufgrund der allgemein schwierigen konjunkturellen Gesamtsituation einen deutlichen Absatzrückgang ausweisen. So wurden weltweit 354.770 leichte Nutzfahrzeuge an Kunden ausgeliefert. Im Vergleich zum Vorjahreswert entspricht dies einem Minus von 20,7 Prozent. VW schlossen 0,3 Prozent fester. Für die "Aktie Gelb" ging es um 1,1 Prozent nach oben. Wie die Deutsche Post bekannt gab, haben DHL Supply Chain und die britische Einzelhandelskette Debenhams ihre zwölfjährige Partnerschaft um drei Jahre bis 2012 verlängert. Den Angaben zufolge erweitert DHL im Rahmen des mit rund 113 Mio. Britischen Pfund dotierten Vertrags das Dienstleistungsangebot für Debenhams auf dem Gebiet der Mode- und Textillogistik. Eckhard Cordes, Chef des Einzelhandelskonzerns METRO, sieht kaum Chancen für eine Übernahme der zur insolventen Arcandor gehörenden Handelskette Karstadt. Momentan seien die Chancen für eine Übernahme von Karstadt-Warenhäusern sehr gering, sagte der Manager in einem Presseinterview. Da die Insolvenzverwaltung nur Gebote für Karstadt als komplettes Unternehmen akzeptiere, werde man kein Angebot abgeben. In Zusammenhang mit der Geschäftsentwicklung im Jahr 2010 zeigte sich Cordes optimistisch. Die METRO-Aktie gewann 1 Prozent. Laut einem Pressebericht will der Energieversorger RWE die führende Position im deutschen Hochspannungsnetz. Demnach sollen dafür die vier unabhängig gesteuerten Netze von RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW Energie Baden-Württemberg zusammengelegt werden. Ziel sei eine landesweite Zone für Stromtransport. Die Effizienzgewinne bezifferte Hans-Jürgen Brick, Co-Chef der RWE-Netztochter Amprion, für alle beteiligten Konzerne auf insgesamt mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr. RWE kamen gegen den Trend um 0,5 Prozent zurück. Am Indexende verlor die T-Aktie 1,4 Prozent. Beiersdorf gewannen als stärkster Wert 2,7 Prozent. LANXESS zogen im MDAX um 4,4 Prozent an. Der Spezialchemiekonzern rechnet für 2010 mit einer wachsenden Nachfrage nach Chemieprodukten und wird Kapazitäten in Deutschland ausbauen, kündigte Konzernchef Axel Heitmann in einem Presseinterview an. Ausdrücklich bestätigt hat Heitmann die Gewinnprognose für 2009. EADS gewannen 2,7 Prozent. Der Luft- und Raumfahrtkonzern droht aus finanziellen Gründen bei einem weiteren Rüstungsprojekt mit dem Ausstieg. Sollten sich Deutschland, Frankreich und Spanien bis zum Sommer nicht auf eine verbindliche Zusage zur Bestellung des unbemannten Aufklärungsflugzeugs Talarion einigen, "müssen wir das Projekt einfrieren", sagte EADS-Rüstungsvorstand Stefan Zoller in einem Presseinterview.centrotherm avancierten mit einem Plus von 5,6 Prozent zum TecDAX-Spitzenreiter. Wie der Konzern mitteilte, sind bei einem taiwanesischen Kunden auf einer schlüsselfertigen Produktionslinie die ersten CIGS (Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid)-Dünnschichtmodule hergestellt worden. Nach vorläufiger Bewertung lag der Auftragsbestand im Konzern zum 31. Dezember 2009 bei rund 900 Mio. Euro. Seit dem 1. Oktober 2009 wurden neue Aufträge im Wert von über 400 Mio. Euro unterschrieben. Kontron büßten indes 2,7 Prozent ein. Dabei konnte der Anbieter von Embedded Computer Systemen im Geschäftsjahr 2009 einen Konzernumsatz im Rahmen der Erwartungen erreichen. Die Erlöse beliefen sich im vierten Quartal auf über 130 Mio. Euro. Schlusslicht waren Dialog Semiconductor mit -9,8 Prozent.Asiatische und US-Börsen: Am gestrigen Montag blieb die Wall Street wegen des Feiertags "Martin Luther King Day" geschlossen. Die Futures notieren derzeit im Plus. So tendiert der Dow Jones Future bei 10.582,00 Punkten (+19,00 Punkte), der NASDAQ Future bei 1.870,75 Punkten (+8,50 Punkte) und der S&P Future bei 1.135,10 Zählern (+2,80 Punkte).Die größten Börsen in Asien entwickeln sich uneinheitlich. Nach der negativen Entwicklung des vorangegangenen Handelstages notiert der Nikkei-Index heute in Tokio mit einem Minus von 0,83 Prozent bei 10.764,90 Punkten. In China zeigen die Aktienmärkte hingegen grüne Vorzeichen. So steht der Hang Seng derzeit mit 0,18 Prozent im Plus bei 21.497,83 Punkten, während der Shanghai Composite um 0,30 Prozent zulegt auf 3.246,87 Punkte.Der Markt heute: Der Bund Future fällt bisher um 0,02 Prozent auf 122,69 Punkte.Die Banken und Handelshäuser sehen den Deutschen Aktienindex heute mit Kursverlusten starten. Die Deutsche Bank rechnet zu Handelsbeginn mit 5.903 Punkten. Der DAX-Future notiert derzeit bei 5.906,75 Zählern (-0,3 Prozent). In Deutschland stehen heute die ZEW Konjunkturerwartungen zur Veröffentlichung an. Ferner werden in Großbritannien die Verbraucherpreise bekannt gegeben. Aus den USA werden heute keine marktbewegenden Konjunkturdaten gemeldet. Quartalszahlen, Hauptversammlungen und Analystenkonferenzen: Quartalszahlen stehen heute bei Citigroup Inc., CSX Corp., International Business Machines Corp., TD Ameritrade Holding Corp., Fastenal Co. und Accor S.A. an. Wichtige Meldungen:Die Sky Deutschland AG (ISIN DE000SKYD000/ WKN SKYD00) hat im Zusammenhang mit der am 21. Dezember 2009 angekündigten Kapitalerhöhung den Bezugspreis auf 2,25 Euro per neue Aktie festgelegt.Die Carl Zeiss Meditec AG (ISIN DE0005313704/ WKN 531370) gab am Montag Veränderungen in der Unternehmensleitung bekannt.Der britische Energieversorger International Power plc (ISIN GB0006320161/ WKN 881189) hat Spekulationen bezüglich Übernahmeverhandlungen mit dem französischen Konkurrenten GDF SUEZ S.A. (ISIN FR0010208488/ WKN A0ER6Q) bestätigt. Dabei sei man allerdings zu keiner Einigung gekommen und die Verhandlungen würden nunmehr nicht mehr länger fortgeführt. (19.01.2010/ac/n/m)



Quelle: ac


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