"Elite Report": Knapp ein Drittel der Vermögenden plant einen Wechsel des Vermögensverwalters

Mittwoch, 27.11.19 09:30
LED Tafel an Außenbereich eines Gebäudes
Bildquelle: iStock by Getty Images
Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Bei der Digitalisierung des Bankgeschäfts und der Vermögensverwaltung wird der Faktor Mensch meist zu wenig berücksichtigt, so die "Elite Report"-Redaktion in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Das führt zu Unzufriedenheit und einer höheren Wechselbereitschaft bei der vermögenden Klientel. Wie die "Elite Report"-Redaktion jetzt im Rahmen ihrer jährlichen Analyse der Vermögensverwalterbranche von Kundenseite erfuhr, beabsichtigt fast ein Drittel der Vermögenden in Deutschland sich nach einem neuen, für ihre Bedürfnisse besser geeigneten Vermögensverwalter umzusehen. Marktkennern zufolge steht in den nächsten drei Jahren für ein betreutes Vermögen von rund 1,5 Billionen Euro der Wechsel zu einem neuen Vermögensverwalter an.

Das gibt Raum zur Profilierung und verbessert die Zukunftsaussichten derjenigen auf Beratungs- und Betreuungsqualität bedachten Häuser, die sich konsequent auf die anspruchsvolle Klientel spezialisiert haben. Allerdings haben auch sie ein gravierendes Problem zu lösen, da die Anzahl ihrer erfahrenen Kundenbetreuer ruhestandsbedingt abnimmt und zu wenige fachlich und menschlich geeignete Persönlichkeiten an diese Aufgaben herangeführt werden. Besonders die vermögenden Senioren lehnen es häufig ab, sich einem neuen "Verkäufer" anzuvertrauen. Deshalb wird der Wettbewerb um sympathische Profis und die Vermögenden noch einmal erheblich härter werden.

Hinzukommt, dass sich viele Vermögende gebührenmäßig zu stark belastet fühlen. Versteckte Kosten, doppeltes Kassieren sowie hier und da "unehrliche" Provisionen sind entgegen vieler Ankündigungen nach wie vor verbreitet. Manche Häuser finanzieren so ihre Existenz hinter dem Rücken und auf Kosten ihrer zu gutgläubigen Mandanten.

Diese Trends zeigt der neue "Elite Report 2020", der in München nun schon zum 17. Mal vorgestellt wurde. Der "Elite Report" unternimmt Jahr für Jahr den wohl größten Bankentest im deutschsprachigen Raum, um speziell die Qualität der Vermögensverwaltung unter die Lupe zu nehmen. Für den Report 2020 wurden 350 Anbieter ausgewählt, 259 davon mit einem umfangreichen Fragebogen angeschrieben. Letztendlich konnten sich nur 46 Häuser als "empfehlenswert" qualifizieren. In die Bewertungen flossen wiederum auch die Urteile von 100 potenziellen Kunden ein, die alle auf der Suche nach einem neuen Dienstleister waren. Jeder besuchte fünf Vermögensverwalter, so dass am Ende 500 aufschlussreiche Einzelbewertungen durch Kundenerlebnisse die Gesamtauswertung bereicherte. Darüber hinaus sammelte das Analysten-Team Kritiken von Lesern ebenso wie Klagen und Beschwerden.

Vier Vermögensverwalter aus dem "Elite Report" des Vorjahres konnten sich dieses Mal nicht platzieren. Dafür kamen vier neue Vermögensverwalter dazu. Neu dabei sind Hauck & Aufhäuser, Lunis Vermögensmanagement, Partners Vermögensmanagement AG und Hypo Tirol Bank.

Auch in der Gruppe der Top Ten gab es Bewegung: Erstmals ist Dr. Jens Ehrhardt (DJE Kapital AG) in der Spitzengruppe vertreten. Er verdrängte mit seiner individuellen Vermögensverwaltung ODDO BHF.

Mit einer attraktiven Beratungs- und Betreuungsqualität warteten wieder einmal die österreichischen Adressen auf - allen voran die Schoellerbank. Dies gilt auch für jeweils zwei Vermögensverwalter aus der Schweiz und aus dem Fürstentum Liechtenstein.

Von den insgesamt 46 empfehlenswerten Vermögensverwaltern sind 38 deutsche, vier österreichische Häuser, Schweiz und Liechtenstein sind mit je zwei Adressen vertreten.

Die Vermögensverwalter mit maximaler Punktzahl
Berenberg (D)
Deutsche Oppenheim Family Office (D)
DJE Kapital AG (D)
Frankfurter Bankgesellschaft (D/CH)
Fürst Fugger Privatbank (D)
Haspa - Hamburger Sparkasse (D)
LGT Bank (FL/CH)
Nord/LB (D)
Pictet & Cie (D/CH)
Schoellerbank (A)

Die besten Vermögensverwalter in Österreich
Schoellerbank
Hypo Vorarlberg
Raiffeisenverband Salzburg
Hypo Tirol Bank

Die besten Vermögensverwalter in der Schweiz
Maerki Baumann (CH)
Pictet & Cie.

Die besten Vermögensverwalter in Liechtenstein
LGT Bank (FL)
Neue Bank

Außerhalb der großen Finanzzentren
BV & P, Kempten (D)
Gerhard Friedenberger, Deggendorf (D)
Glogger und Partner, Krumbach (D)
KSW Vermögensverwaltung (D)
Michael Pintarelli, Wuppertal (D)
Valexx, Hannover (D)
Werther und Ernst, Bielefeld (D)

Der Report "Die Elite der Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum 2020" wird in Kooperation mit dem Handelsblatt herausgegeben. Der Elite Report ist für 39,80 Euro inklusive MwSt. und Versand erhältlich. Handelsblatt-Abonnenten bekommen zehn Euro Rabatt (Auslandsporto wird extra berechnet). Bestellungen können per E-Mail unter bestellung@elitereport.de oder telefonisch unter 089/470 36 48 aufgegeben werden.

Für Rückfragen:
Hans-Kaspar von Schönfels, Chefredaktion "Elite Report",
Tel. 089/470 36 48, E-Mail redaktion@elitereport.de (Pressemitteilung vom 26.11.2019) (27.11.2019/fc/n/s)



Quelle: Aktiencheck


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