Bayer Aktie
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'Wiwo': Glyphosat-Einigung bei Bayer zieht sich wegen Corona in die Länge

Freitag, 20.03.20 16:38
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Bildquelle: fotolia.com
LEVERKUSEN/SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Im US-Rechtsstreit um angebliche Krebsrisiken von Bayers Glyphosat-Unkrautvernichtern verzögern sich laut einem Bericht wegen der Corona-Krise die Gespräche über eine Einigung. Er bleibe weiterhin "vorsichtig optimistisch", dass es zu einer umfassenden Einigung kommen werde, "allerdings nicht mehr in diesem Monat", sagte der US-Anwalt und Schlichter Ken Feinberg der "Wirtschaftswoche" laut einer am Freitag verbreiteten Mitteilung des Magazins.

Zuletzt hatte das "Wall Street Journal" über einen Vergleichsentwurf berichtet, auf den sich Bayer mit sechs Anwaltskanzleien geeinigt habe. Der Kompromiss sieht laut Insidern eine Zahlung in der Größenordnung von zehn Milliarden US-Dollar (9,26 Milliarden Euro) vor. Die Dimension entspräche in etwa den Markterwartungen, hieß es. Bayer wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

Der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern hatte sich 2018 mit dem über 60 Milliarden Dollar teuren Kauf des US-Saatgutriesen Monsanto enorme Rechtsrisiken aufgeladen. Zuletzt war Bayer laut eigenen Angaben mit rund 48 600 US-Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken von Monsanto-Produkten mit dem Wirkstoff Glyphosat konfrontiert. Die ersten drei Glyphosat-Prozesse in den USA hatte Bayer verloren und hohe Schadenersatzurteile kassiert, allerdings will der Konzern die Schuldsprüche in Berufungsverfahren aufheben lassen./kro/he



Quelle: dpa-AFX




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