FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien deutscher Banken haben sich am Freitag nach teils deutlichen Kurskapriolen in den vergangenen Tagen stabilisiert. Für die Papiere der Deutschen Bank ging es nach anfangs noch deutlicheren Gewinnen zuletzt um 1,2 Prozent aufwärts. Die
Commerzbank-Anteile legten um 1,6 Prozent zu und trugen so zur Erholung des
Dax bei. Der Branchenindex
Stoxx Europe 600 Banks gewann derweil 0,7 Prozent.
Fondsinnovation des Jahres 2023:
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Credit Suisse sorgte in den USA eine milliardenschwere Unterstützung für die US-Regionalbank
First Republic durch die größten amerikanischen Geldhäuser für Erleichterung im Bankensektor. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) betonte, dass keine neue Finanzkrise in Deutschland und Europa aufziehe. Auch die Europäische Zentralbank (EZB) bezeichnete den Bankensektor des Euroraums als widerstandsfähig.
Außerdem wirkte die jüngste Zinserhöhung der EZB am Markt nach. "Alarmiert, aber nicht irritiert" sei die Reaktion der EZB auf die jüngsten Hiobsbotschaften aus der Bankenwelt gewesen, schrieb Gebhard Stadler, Ökonom bei der Landesbank BayernLB. Die Währungshüter der Eurozone hatten sich im Kampf gegen die hohe Inflation von Problemen der Bankenbranche nicht beirren lassen. Wie zuvor signalisiert hatten sie den Leitzins um weitere 0,5 Prozentpunkte angehoben. Höhere Leitzinsen bergen für Banken die Chance auf höhere Erträge./niw/tih
Quelle: dpa-AFX