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APA ots news: Allianz Cyber Report: Ransomware ist zur digitalen Pandemie...

Mittwoch, 13.10.21 09:05
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
Bildquelle: pixabay
APA ots news: Allianz Cyber Report: Ransomware ist zur digitalen Pandemie geworden

Wien (APA-ots) -

* Mehrfach-Erpressungen und Angriffe auf Lieferketten boomen

* Lösegeldforderungen nehmen massiv zu

* Verbesserte Cyberhygiene in Unternehmen könnte Angriffe

verhindern

Während der COVID-19-Krise ist im Cyberspace eine Pandemie der

anderen Art durch digitale Ransomware ausgebrochen. Cyberangriffe auf

Unternehmen, die Daten und Systeme verschlüsseln und für die Freigabe

ein Lösegeld verlangen, nehmen weltweit dramatisch zu. Betroffen sind

neben IT-Dienstleistern aktuell sehr häufig auch physische

Lieferketten und kritische Infrastruktur. Die Lösegeldforderungen

steigen rasant, und auch die Kunden gehackter Unternehmen bleiben

nicht verschont. Erschreckend: Ransomware-Tools werden mittlerweile

wie kommerzielle Dienstleistungen verkauft, Service inklusive. Dies

geht aus einer aktuellen Studie des Unternehmensversicherers Allianz

Global Corporate & Specialty (AGCS) hervor.

Zahlreiche Angriffspunkte

Corona hat Cybercrime massiv befeuert, die wachsende Abhängigkeit

von digitalem Teleworking bietet Kriminellen zahlreiche

Angriffspunkte. Hinzu kommt die zunehmende Verbreitung von

Kryptowährungen, die anonyme Zahlungen - auch von erpresstem Geld -

problemlos ermöglichen. Nicht zuletzt aufgrund des Ransomware-Booms

ist die Zahl der Cybercrime-Attacken in der ersten Jahreshälfte 2021

weltweit um 125 Prozent gestiegen. "Die Angriffe könnten sogar noch

zunehmen", so Gabor Sas, Senior Underwriter Financial Lines bei AGCS

Österreich, der ergänzt: "Kriminelle fokussieren naturgemäß auf jene

Unternehmen, die ihre digitalen Schwachstellen vernachlässigen und

ihre Sicherheitslücken nicht kennen. Als Versicherer arbeiten wir

daher eng mit unseren Kund:innen zusammen, um deren digitales

Sicherheitsniveau zu verbessern."

Aktuelle Ransomware-Trends

Laut AGCS-Cyber-Report kennzeichnen vier aktuelle Entwicklungen

die brisante Situation in Sachen Ransomware:

* Angriffe auf Lieferketten: Diese Attacken treffen entweder

Software- und IT-Dienstleister, um sie zur Verbreitung der Malware zu

nutzen, oder sie zielen direkt auf physische Lieferketten oder

kritische Infrastruktur ab.

* "Mehrfache Erpressung": Kriminelle kombinieren beispielsweise die

Verschlüsselung von Daten oder Systemen mit einer weiteren

Erpressung, z.B. mit der Drohung, sensible oder persönliche Daten zu

veröffentlichen.

* Ransomware als Dienstleistung: Hacker-Gruppen verkaufen oder

vermieten ihre Ransomware-Tools wie ein kommerzielles Unternehmen an

andere. Außerdem bieten sie eine Reihe von Unterstützungsdiensten an.

* Lösegeldforderungen: Diese sind in den letzten 18 Monaten in die

Höhe geschossen und lagen beispielsweise in den USA im Schnitt

zuletzt bei über 5 Millionen US-Dollar, mehr als fünf Mal so hoch wie

noch im Jahr davor.

Die Strafverfolgungsbehörden raten in der Regel davon ab,

Erpressungsforderungen zu zahlen, um Angriffe nicht noch weiter zu

fördern. Selbst wenn sich ein Unternehmen für die Zahlung von

Lösegeld entscheidet, kann der Schaden bereits entstanden sein. Die

Wiederherstellung der Systeme und die Wiederaufnahme des

Geschäftsbetriebs sind ein gewaltiges Unterfangen, selbst wenn ein

Unternehmen den Entschlüsselungscode bekommen sollte.

"Betriebsunterbrechungs- und Wiederherstellungskosten sind mit

Abstand die größten Kostentreiber bei Cyberschäden, sie machen mehr

als 50 Prozent der Gesamtkosten aus", heißt es im aktuellen Allianz

Report.

Ransomware-Attacken sind vermeidbar

Attacken treffen nicht nur große Konzerne, sondern auch KMU und

Privatpersonen. Es sei deshalb nötig, das Bewusstsein zu schärfen,

verstärkte präventive Maßnahmen zu setzen und sich abzusichern.

Effektives Cyber-Risikomanagement ist essenziell, betont Sas:

"Regelmäßige Patches, Multi-Faktor-Authentifizierung,

Mitarbeiterschulungen zur Informationssicherheit sowie eine

effiziente Krisenplanung sind für eine gute Cyberhygiene

unerlässlich." Rund 80 Prozent aller Ransomware-Schäden könnten

dadurch vermieden werden.

Wien, 13. Oktober 2021

Allianz Global Corporate & Specialty

Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) ist ein führender

globaler Unternehmensversicherer und eine wichtige Geschäftseinheit

der Allianz Gruppe. Die AGCS bietet [Risikoberatung]

(https://www.ots.at/redirect/risikoberatung), [Schaden- und

Unfallversicherungslösungen ]

(https://www.agcs.allianz.com/solutions.html)und [alternativen

Risikotransfer ] (https://www.ots.at/redirect/risikotransfer)für ein

breites Spektrum von Geschäfts-, Unternehmens- und Spezialrisiken in

zehn speziellen Geschäftsbereichen. Kundinnen und Kunden sind so

vielfältig wie das Geschäftsleben nur sein kann. Sie reichen von

Fortune-Global-500-Unternehmen über Kleinbetriebe bis hin zu

Privatpersonen. Unter ihnen befinden sich nicht nur die weltweit

größten Verbrauchermarken, Tech-Unternehmen und die globale Luft- und

Schifffahrtsindustrie, sondern auch Satellitenbetreiber oder

Hollywood-Filmproduktionen. Sie alle suchen bei AGCS nach

intelligenten Antworten auf ihre größten und komplexesten Risiken in

einem dynamischen, multinationalen Geschäftsumfeld.

Weltweit ist AGCS mit eigenen Teams in [31 Ländern ]

(https://www.agcs.allianz.com/global-offices.html)und über das

Netzwerk der Allianz Gruppe und Partnern in über 200 Ländern und

Territorien tätig und beschäftigt über 4.400 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter. Als eine der größten Schaden- und

Unfallversicherungseinheiten der Allianz Gruppe wird AGCS von starken

und stabilen [Finanzratings ]

(https://www.agcs.allianz.com/about-us/financials.html)unterstützt.

Im Jahr 2020 erwirtschaftete die AGCS weltweit insgesamt 9,3

Milliarden Euro Bruttoprämien.

[www.agcs.allianz.com ] (http://www.agcs.allianz.com/)

Downloads im [Allianz Pressecenter]

(https://www.allianz.at/de_AT/presse.html)

* Foto: Gabor Sas (Abdruck honorarfrei unter Angabe des folgenden

Copyright-Vermerks: ©Allianz)

* Pressemitteilung als pdf

* AGCS Cyber Report

Bitte beachten Sie unseren Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

[https://www.allianz.at/de_AT/presse/disclaimer.html]

(https://www.allianz.at/de_AT/presse/disclaimer.html)

Rückfragehinweis:

Patricia Strampfer

Pressesprecherin

Head of Corporate Communications

Allianz Gruppe in Österreich

Tel: +43 5 9009 80690

E-Mail: patricia.strampfer@allianz.at

David Weichselbaum

Pressesprecher

Corporate Communications

Allianz Gruppe in Österreich

Tel: +43 5 9009 88602

E-Mail: david.weichselbaum@allianz.at

Heidi Polke

Head of Communications

Allianz Global Corporate & Specialty SE

Tel: +49 89 3800 14303

E-Mail: heidi.polke@allianz.com

Daniel Aschoff

Regional Head of Communications CEE

Allianz Global Corporate & Specialty SE

Tel: +49 89 3800 18900

E-Mail: daniel.aschoff@allianz.com

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/396/aom

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OTS0018 2021-10-13/09:00



Quelle: dpa-AFX


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