Aktien Europa: Nach starkem Wochenstart ist wieder die Luft raus

Dienstag, 02.03.21 11:35
News-Schriftzug auf schwarzem Hintergrund.
Bildquelle: pixabay
PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach der klaren Erholung zu Wochenbeginn ist Europas Börsen am Dienstag schnell wieder der Schwung ausgegangen. Die Anleger mussten kritische Aussagen der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Corona-Virus verkraften - sie rechnet nicht mit einem Ende der Pandemie noch in diesem Jahr. Eine Warnung Chinas vor Bewertungsblasen an den ausländischen Kapitalmärkten setzte derweil vor allem die eigenen Handelsplätze unter Druck.

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Der EuroStoxx 50 pendelte um seinen Vortags-Schlusskurs - zuletzt verzeichnete er ein Minus von 0,03 Prozent auf 3705,41 Punkte. Für den französischen Cac 40 ging es derweil um 0,11 Prozent auf 5798,90 Punkte hoch und der britische FTSE 100 gewann 0,32 Prozent auf 6609,75 Zähler.

Im europäischen Branchenvergleich favorisierten die Anleger Aktien von Bau- und Baustoffunternehmen: Der Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 rückte um knapp ein Prozent vor. Dagegen standen die Anteilsscheine von Öl- und Gaskonzernen in der Gunst ganz unten, wie der mehr als einprozentige Kursrückgang des Branchenbarometers zeigte. Er litt unter den nachgebenden Notierungen für den wichtigen Rohstoff.

Beim Wettanbieter Flutter Entertainment hielt sich die Begeisterung über die Geschäftszahlen zum vergangenen Jahr in Grenzen, wie das Kursminus von rund einem halben Prozent zeigte. Der EuroStoxx-Neuling konnte auch dank der Fusion mit dem Wettkonzern The Star Group den Umsatz mehr als verdoppeln. Dagegen zehrten die fusionsbedingten Abschreibungen den Vorsteuergewinn fast komplett auf. Christine Zhou vom Analysehaus RBC sah derweil die Erwartungen in allen wichtigen Punkten übertroffen.

Die Aktien von Swiss Life stiegen um knapp ein halbes Prozent, obwohl der Versicherer für 2020 einen deutlichen Gewinnrückgang berichtet hatte. Verantwortlich dafür waren mehrere negative Sondereffekte, unter anderem eine Rückstellung in den USA, die der Konzern im Zuge von Gesprächen mit der US-Justizbehörde zum Verkauf von Lebenversicherungsprodukten in früheren Jahren vorgenommen hat./gl/mis



Quelle: dpa-AFX


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