ATX
WKN: 969191 ISIN: AT0000999982
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Aktien Wien Schluss: ATX schließt sehr fest

Dienstag, 22.10.19 18:20
Aktien Wien Schluss: ATX schließt sehr fest
Bildquelle: iStock by Getty Images
WIEN (dpa-AFX) - Die Wiener Börse hat am Dienstag mit deutlichen Kursgewinnen geschlossen. Der ATX stieg um 1,09 Prozent auf 3118,18 Punkte. Der Leitindex schnitt damit noch deutlich besser als das europäische Marktumfeld ab. Fundamentale Neuigkeiten in entscheidenden Themen wie dem internationalen Handelsstreit oder dem Brexit bleiben ebenso aus, wie relevante Konjunkturdaten. Zuletzt machte sich jedoch wieder Zuversicht breit, dass ein Brexit ohne Abkommen endgültig vom Tisch ist, was die Risikobereitschaft der Anleger förderte.

Unternehmensnachrichten blieben Mangelware. Die EVN hatte bereits am Montagabend ihre Prognose angehoben. Für das Geschäftsjahr 2018/19 erwartet der niederösterreichische Energieversorger nun ein Konzernergebnis von rund 300 Millionen Euro, anstatt der bisher genannten 160 bis 180 Millionen Euro. Grund für den unterm Strich höheren Gewinn sind "Wertaufholungen" von insgesamt rund 125 Millionen Euro nach Steuern, unter anderem bei Kraftwerken, wie die EVN erklärte. Am Dienstag schlossen die Aktien der EVN mit einem Aufschlag von 3,51 Prozent bei 16,52 Euro und zählten damit zu den festesten Werten.

Der Energiesektor gehörte europaweit zu den stärksten Branchen und so gehörten im ATX auch die Anteilsscheine des Verbund zu den größeren Gewinnern. Sie schlossen um 2,53 Prozent höher bei 49,50 Euro. An der Spitze verteuerten sich die Papiere von AT&S um 6,50 Prozent auf 16,56 Euro. Gut gesucht waren auch die ATX-Schwergewichte OMV (plus 3,00 Prozent auf 51,08 Euro) und Erste Group (plus 0,77 Prozent auf 31,61 Euro).

Auf der schwächeren Seite der Kurstafel gingen hingegen die Anteilsscheine von Andritz (minus 0,94 Prozent auf 38,10 Euro) aus dem Handel. Das untere Ende der Wiener Kurstafel markierten die Aktien von AMAG (minus 2,03 Prozent auf 29,00 Euro), Do&Co (minus 2,39 Prozent auf 85,80 Euro) und Marinomed (minus 3,47 Prozent auf 97,50 Euro)./rai/dkm/APA/jha/



Quelle: dpa-AFX


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