Amazon Aktie
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Amazon: Die Initialzündung (Werbung)

Dienstag, 18.02.20 15:30
Handschlag zweier Männer
Bildquelle: Vontobel
Die Amazon-Aktie verbuchte im Börsenjahr 2019 ein Kursplus von 23 Prozent. An sich ein guter Wert. Allerdings verliert diese Leistung an Glanz, wenn man bedenkt, dass der breit aufgestellte S&P 500-Index im gleichen Jahr um knapp 29 Prozent zulegen konnte. Von einem Wachstumswert wie Amazon hätte man eine Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt erwarten können.
 
In der zweiten Jahreshälfte 2019 kam die Amazon-Aktie kaum vom Fleck. Anleger befürchteten, dass das Wachstum des E-Commerce-Riesen abflachen würde. Außerdem steckte der Konzern hohe Summen in den Ausbau der Logistik rund um die Lieferung von Bestellungen auf der Amazon-Handelsplattform am Tag der Bestellung oder innerhalb von 24 Stunden. Die verhaltene Einstellung der Investoren änderte sich jedoch schlagartig, als Amazon die Ergebnisse zum vierten Quartal 2019 präsentierte.

Same-Day Lieferung schlägt Erwartungen


Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Investitionen in die sogenannten „same-day“- und „one-day-deliveries“ lohnen. Amazon konnte die Erwartungen der Analysten überraschend deutlich übertreffen. Im vierten Quartal kletterten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 21 Prozent auf USD 87,44 Mrd. Analysten hatten im Schnitt laut Refinitiv lediglich mit einem Wert in Höhe von USD 86,02 Mrd. gerechnet. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei USD 6,47 und damit deutlich über den Markterwartungen von USD 4,03. Auch das Cloud-Geschäft (Amazon Web Services, AWS) wuchs stärker als erwartet.
 
Neben den Zahlen zum Schlussquartal 2019 konnte Amazon auch mit dem Ausblick überzeugen. So sollen die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2020 im Vorjahresvergleich um 16 bis 22 Prozent auf USD 69,0 bis 73,0 Mrd. zulegen. Damit könnte Amazon das jüngste Wachstumstempo sogar noch erhöhen. Der operative Gewinn wird von Managementseite für die Zeit zwischen Januar und März 2020 bei USD 3,0 bis 4,2 Mrd. gesehen.
 
Amazon profitiert vor allem von der hohen Zahl an Prime-Kunden. Diese lag zuletzt weltweit bei rund 150 Millionen. Prime-Mitgliedern kommt eine immer schnellere Lieferung ihrer Bestellungen zugute. Dazu gehört zum Beispiel die kostenlose Lieferung von Lebensmitteln bei Amazon Fresh und Whole Foods Market innerhalb von zwei Stunden in mehr als 2.000 Städten in den USA. Darüber hinaus können sich die Kunden auf Prime Video über viele in Eigenregie produzierte Filme und Serien freuen.

Aktie kennt nach Zahlen nur eine Richtung


Die Bekanntgabe der Geschäftszahlen zum vierten Quartal 2019 war so etwas wie eine Initialzündung. Investoren sahen augenscheinlich, dass sich die hohen Wachstumsinvestitionen auszahlen. Entsprechend schoss die Amazon-Aktie in die Höhe. Das Papier kletterte über die Marke von 2.100 US-Dollar und erreichte neue Höchststände. Damit konnte Amazon erneut in einen exklusiven Club vorstoßen.
 
Gemeinsam mit Apple, Microsoft und der Google-Muttergesellschaft Alphabet wird der Konzern an der Börse mit mehr als USD 1 Billion bewertet. Dies dürfte ein weiteres Zeichen dafür sein, dass die Amazon-Aktie angesichts der erreichten Kurshöhen alles andere als günstig erscheint. Sollte das Unternehmen jedoch das jüngst an den Tag gelegte Wachstumstempo beibehalten, könnte das Ende der Fahnenstange in Sachen Kurssteigerungen noch nicht erreicht worden sein.
 
 

Die Aktie im Überblick


Die Amazon Aktie wird aktuell bei USD 2.144,99 (13.02.2020) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 2.185,95 (11.02.2020), das Jahrestief bei USD 1.586,57 (03.08.2019). Bei Bloomberg setzen 53 Analysten die Aktie auf BUY, 5 auf HOLD und 0 Analysten setzen sie auf SELL.
Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.


Ausgewählte Risiken:


Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.
 
Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.
 
Wichtige Hinweise:
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Amazon zählt außerdem zu den Defensiv-Champions aus dem boerse.de-Aktienfonds, der momentan mit 1.263 Anteilen (2.232.499 Euro) in die Amazon-Aktie investiert ist. Info…


Quelle: boerse.de


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