Apple: Der heimliche Gewinner des letzten Monats? (Werbung)

Dienstag, 21.04.20 14:30
Mann sitzend mit iPhone, iPad und MacBook
Bildquelle: Vontobel

Apple-Aktie in starkem Aufwärtstrend

Die Coronakrise hat auch der Apple-Aktie herbe Kursverluste eingebracht. Weil Apples Produkte in China hergestellt werden und die Krise dort die Wirtschaft stillgelegt hat, war die Produktion lange nicht gesichert. Deshalb sprachen viele Experten und Marktbeobachter der Aktie noch stärkeres Abwärtspotential zu. Inzwischen hat sich die Nachrichtenlage rund um den Tech-Giganten aus dem Silicon Valley geändert und dem Papier zu einer rasanten Aufholjagd verholfen. Im Wesentlichen stützt sich der Optimismus rund um Apple auf diese Nachrichten.

 

Absatzmengen in China haben sich erholt

Das Geschäft in China ist wichtig für Apple. Der Absatzmarkt im Reich der Mitte zählt zu den größten der Welt. China war früher als der Rest der Welt von der Corona-Pandemie betroffen. Die Krise erreichte dort Anfang des Jahres ihren Höhepunkt und hatte einen wirtschaftlichen Shutdown bis in den März hinein zur Folge. Inzwischen hat sich die Wirtschaft etwas normalisiert. Analog dazu hat eine Studie der China Academy of Information and Communications Technology (CAICT) ergeben, dass sich die iPhone-Absatzmengen im März bereits wieder stark erholt haben. Von den insgesamt 42 hauseigenen Stores in China haben bereits 38 wieder geöffnet. So hofft man seitens des Unternehmens, dass man in einem wichtigen Absatzmarkt das Schlimmste der Krise durchgestanden hat.

 

Apple erweitert die Produktpalette

Quasi zeitgleich zu den erfreulichen News aus China hat das Unternehmen ein neues iPhone vorgestellt. Das iPhone SE ist kleiner und günstiger, ist aber mit der gleichen Performance ausgestattet wie die Top-Modelle. Auf die modernsten Features müssen Käufer hingegen verzichten. Neben dem neuen iPhone-Modell sollen bald die neuen iPad-, MacBook- und Apple Watch-Modelle auf den Markt kommen. Das iPhone-Modell könnte für Apple Kunden, die nicht über 1000 € für ein neues Modell ausgeben wollen, eine gute Alternative darstellen.

 

Allianz mit Google zur Bekämpfung des Coronavirus

Gemeinsam mit dem Konkurrenten Google hat Apple angekündigt, die Entwicklung von Apps zur Nachverfolgung von Corona-Infizierten zu erleichtern. Sie setzen dabei auf das Erkennen von Abständen mit Bluetooth-Funktechnik und Verschlüsselung. Gleichzeitig versichern beide Unternehmen, dass die Privatsphäre der Nutzer stets geschützt sein soll. Die Kontaktdaten werden nur auf den Smartphones der Anwender gespeichert. Ist jemand positiv auf COVID-19 getestet, werde die Information an einen Server übertragen, wenn der Betroffene zustimme. Andere Smartphones rufen dann ständig eine Liste anonymisierter IDs ab, um zu überprüfen, ob ihre Benutzer mit einem Infizierten in Kontakt gekommen sind. Bei der Entwicklung dieses Projekts sind beide Unternehmen um einen hohen Grad an Transparenz bemüht. Der Programmcode soll zur freien Einsicht veröffentlicht werden. Benutzer werden nicht identifiziert und Ortungsdaten werden nicht verwendet. Das hieße, dass Google und Apple nicht sehen würden, wer krank und wer gesund ist. Dazu sollen Benutzer der Smartphones darüber aufgeklärt werden, wie sie sich beteiligen können oder auch wie sie eine Beteiligung ablehnen können. Bei der Information über Infektionen würden auch die Gesundheitsbehörden beteiligt. Die Behörden könnten ebenfalls von diesem Service profitieren. Sie könnten die bereitgestellten Daten mit ihren eigenen abgleichen. Das könnte die eigenen Berechnungen der Infiziertenzahlen optimieren.

 

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Apple veröffentlicht Daten aus Kartendienst

Neben den Bemühungen mit Google stellt Apple bereits eigene Daten für die staatlichen Behörden bereit. Um Anhaltspunkte zum Erfolg von Ausgangsbeschränkungen zu liefern, veröffentlicht Apple Mobilitätsdaten aus dem eigenen Kartendienst. Diese Daten basieren auf Anfragen nach Wegbeschreibungen in den Apple-Karten. So kann man anhand der Daten quantifizieren, wie stark sich das Verkehrsaufkommen an einem bestimmten Ort verändert hat.

Artificial Intelligence- und Virtual Reality-Unternehmen zugekauft

Apple kann auf hohe Cashreserven zurückgreifen. Das ist zur Zeiten der Coronakrise eine beruhigende Botschaft. Das Unternehmen nutzt die Reserven aber nicht ausschließlich, um sich gegen die Folgen der Coronakrise abzusichern. Die vorhandene Liquidität wird strategisch genutzt, um lukrative Unternehmen zu übernehmen. So hat man die Wetter-App Sky gekauft, um die Genauigkeit der Wetterprognosen zu verbessern. Daneben hat man das Voice AI Start-Up Voysis übernommen. Das gewonnene Knowhow soll dabei helfen, den Sprachassistenen Siri zu verbessern. Dazu steht Apple kurz vor der Akquisition der Livestreaming-App NextVR. Mit Hilfe dieser App soll es möglich sein, Virtual Reality-Videos auf die eigene Datenbrille zu übertragen. Mit Hilfe der Virtual-Reality Technologie ist es dem Anwender möglich, in eine vollständig virtuelle Welt einzutauchen. Parallel dazu plane Apple laut Brancheninsidern die Markteinführung eines Augmented-Reality-Headsets für 2022. Die Augmented-Reality-Technologie lässt Anwender nicht komplett in eine virtuelle Welt eintauchen, sondern ergänzt die Realität um virtuelle Elemente. Im darauffolgenden Jahr soll eine AR Brille folgen und Facebook im Virtual-Reality Markt Konkurrenz machen. Facebook ist dem Produkt Oculus VR bereits am Markt.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass der Optimismus rund um Apple durchaus berechtigt ist. Die guten News aus China und die Markteinführung des neuen iPhones sind hierbei besonders hervorzuheben. Die neusten Übernahmen zeugen davon, dass das Unternehmen nicht stillsteht, sondern in vielversprechende Zukunftsmärkte expandieren möchte. Wenn es Apple gelingt, den Artificial Intelligence Markt zu erobern, fügt man dem breiten Produktportfolio des Unternehmens ein weiteres Element hinzu. Die höhere Produktdiversifikation sollte dem Wachstum des Unternehmens zuträglich sein.

Die Aktie im Überblick

Die Aktie der Apple Inc. wird aktuell bei USD 284,84 (16.04.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei USD 327,85 (29.01.2020) und das Jahrestief bei USD 170,27 (06.03.2019) erreicht. Bei Bloomberg setzen 30 Analysten die Aktie auf BUY, 11 auf HOLD und 4 Analysten setzen sie auf SELL.

 

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

 

Ausgewählte Risiken:

 

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

 

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt ist nicht währungsgesichert (US-Dollar / Euro). Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

 

Wichtige Hinweise:

 

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Quelle: Vontobel




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