Apple lässt die Muskeln spielen (Werbung)

Dienstag, 15.09.20 14:00
Mann sitzend mit iPhone, iPad und MacBook
Bildquelle: Vontobel

Im Kampf um Marktanteile und Einnahmen aus dem Geschäft mit Apps spielt Apple seine exponierte Marktstellung aus. Bislang blieb der Konkurrenz nichts übrig, als die Politik des iPhone-Herstellers hinzunehmen. Die Aktionen Apples und die Gegenreaktionen der Konkurrenz haben zuletzt für erhöhte Aufmerksamkeit gesorgt. Der Streit entflammt sich an der Gebührenpolitik und der Nutzung persönlicher Nutzerdaten.

 

Aktienanleihen mit Barriere


 

Stand: 15.09.2020; 09:45 Uhr

 

Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst-Of)

 
 

Stand: 15.09.2020; 09:45 Uhr

 

App-Geschäft im Dauerwachstum


Seit der Vorstellung des ersten iPhone im Jahre 2007 sind Apps, die smarten Programme, die Smartphone-Usern den Alltag erleichtern sollen, Gegenstände des Alltags vieler Menschen geworden. Einkäufe erledigen, Video-Inhalte streamen oder Sport machen – Apps machen es möglich, dass man diese Dinge mit Hilfe seines Smartphones überall und zu jeder Zeit erledigen kann. Allein in Deutschland werden Prognosen zufolge dieses Jahr rund 2 Milliarden Euro durch das Geschäft mit Apps umgesetzt. Sollte sich diese Vorhersage bewahrheiten, würde die Marke von 1,6 Milliarden Euro, den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2019, um 25% gesteigert werden. „Der App-Markt ist im Dauerboom“, attestierte der Geschäftsführer des Digitalverbands Bitkom. Den größten Anteil des Gesamtmarktes an Apps für Smartphone-Benutzer machen Gaming-Apps aus. Sie erreichten die größten Umsätze. Inzwischen ist das Angebot an Apps aber stark ausdifferenziert. Es umfasst nahezu alle Lebensbereiche und Themen – von Bildung und Produktivität über Lifestyle und Reisen bis hin zu Fitness und Gesundheit. Neben der Entwicklung der Angebote hat sich auch die Art und Weise, wie App-Entwickler ihr Geld verdienen, gewandelt. Erlösten Entwickler in den ersten Jahren noch Gewinne durch die kostenpflichtigen Downloads der Apps, spielen diese heutzutage eine untergeordnete Rolle, da die meisten Apps kostenlos erhältlich sind. Auch die über Apps gestreute Werbung wird für Entwickler eine immer weniger wichtige Einnahmequelle. Der neue Erlösmotor der App-Entwickler heißt inzwischen In-App-Kauf. Die Nutzer zahlen dabei nach der Installation für die Bestellung zusätzlicher kostenpflichtiger Elemente. Große Beliebtheit haben bei Gaming-Apps beispielsweise kostenpflichtige Zusatz-Features, die die Stärke der Gaming-Avatare erhöhen oder ihre Darstellungsform verändert. Mehr als drei Viertel aller Umsätze – 1,55 Milliarden Euro – fallen inzwischen in die Kategorie der In-App-Käufe.

 

Streit über Erlösstrukturen aus Geschäft mit Apps


Der kalifornische Smartphone Hersteller Apple verlangt 30 Prozent der Umsätze, die App-Entwickler über die Plattformen des Unternehmens erzielen. Daran entzündete sich Mitte des vergangenen Monats ein Streit mit Epic Games, dem Entwickler des weltweit bekanntesten Spiels „Fortnite“. Grund des Streites ist das exorbitant gestiegene Geschäftsvolumen des App-Marktes. Epic Games war nicht mehr bereit, die hohen Gebühren an Apple abzutreten und will künftig mehr vom gestiegenen Gesamtvolumen des Marktes abschöpfen. Deshalb entwickelte man ein Update seiner App, das die Gebührenmechanismen Apples aushebeln sollte. Apple drohte damit, die Spiele des Entwicklers aus seinem App Store zu verbannen. Die Folge der Auseinandersetzung war eine öffentlich ausgetragene Debatte über den Einfluss großer Plattformen über die Regeln in der digitalen Welt, der sich kürzlich auch Facebook anschloss und Apples Gebühren-Politik kritisierte. Das Online-Netzwerk stellte am Wochenende eine neue Funktion vor: Die Möglichkeit, bei Facebook kostenpflichtige Veranstaltungen zu organisieren. Facebook versprach, dass die Unternehmer dabei nach dem Willen des Konzerns den gesamten Erlös bekommen sollen – außer von Nutzern auf Apples iPhones und iPads. Apple beharrt, aller Angriffe der Konkurrenz zum Trotz, auf der bestehenden 70% / 30% Gebührenpolitik.

 

Aktienanleihen mit Barriere


 

Stand: 15.09.2020; 09:45 Uhr

 

Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst-Of)

 

Stand: 15.09.2020; 09:45 Uhr

 

Kampf der Tech-Unternehmen


Der Streit über die Gebührenpolitik der Apps aus dem App Store passt in den Verdrängungskampf der Tech-Unternehmen. In einer Zeit, in der die Nutzung der persönlichen Daten der Nutzer durch Apps und soziale Plattformen immer mehr öffentlich diskutiert wird und damit auch vermehrt ins Bewusstsein der Nutzer einprägt, hat Apple sich klar positioniert: «Wir verkaufen keine Nutzer-Daten" hat Apple-Chef Tim Cook zuletzt wiederholt versichert. Damit nahm man die Gegenposition zu den Konkurrenten Google und Facebook ein, deren Geschäftsmodell stark auf das Geschäft mit nutzerrelevanten Daten ausgelegt ist. Das für den Oktober geplante neue Apple-Betriebssystem iOS 14 soll nun von App-Betreibern verlangen, von Nutzern eine Zustimmung einzuholen, dass sie mithilfe eines Werbe-Trackers namens IDFA nachverfolgt werden. Diese Daten nutzt die Online-Werbebranche, um zielgruppenrelevante Werbung auszuspielen. Bisher hätten Nutzer dieses Tracking aktiv abschalten müssen, fortan müssten sie explizit zustimmen. Sollte Apple dieses Feature einbauen, hätte dies weitreichende Folgen: Analysten gehen davon aus, dass weltweit etwa 80 Milliarden USD ausgegeben werden, um Online-Werbung über Apps zu schalten. Facebook sieht nun einen Großteil des Geschäfts mit der Werbetreibenden-Branche durch Apples Beschluss gefährdet. Facebooks Dienst „Audience Network“, der von Nutzerdaten gespeist wird und Werbekampagnen, die auf Facebook und Instagram geschaltet werden, auf andere Apps ausweitet, würde empfindlich von Apples Plänen getroffen werden. Aus Sicht Apples ist dies ein strategisch intelligenter Schachzug, schwächt man damit einen Konkurrenten und wertet gleichzeitig die eigenen Werbeplätze auf. Mit diesem Schritt kann sich das iPhone-Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

 

 

Die Aktien im Überblick


Die Aktie der Apple Inc. wird aktuell bei USD 113,49 gehandelt (11.09.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei USD 137,98 (02.09.2020) und das Jahrestief bei USD 53,13 (23.03.2020) erreicht. Bei Bloomberg setzen 27 Analysten die Aktie auf BUY, 12 auf HOLD und 5 Analysten setzten sie auf SELL.

 

 

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

 

Ausgewählte Risiken:


Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.


Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

 

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt ist nicht währungsgesichert (US-Dollar / Euro). Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

 

Wichtige Hinweise:


Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf eine simulierte frühere Wertentwicklung beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf künftige Wertentwicklung beziehen. Derartige Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die steuerliche Behandlung von Wertpapieren beziehen. Diese hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.


Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nur in solchen Staaten verbreitet oder veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Wie im jeweiligen Basisprospekt erklärt, unterliegt der Vertrieb der in diesem Dokument genannten Wertpapiere in bestimmten Rechtsordnungen Beschränkungen.

 

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Quelle: Vontobel




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