BCDI-USA-Zertifikat: Made for the USA - Zertifikatenews

Donnerstag, 13.02.20 12:00
BCDI-USA-Zertifikat: Made for the USA - Zertifikatenews
Bildquelle: fotolia.com
Rosenheim (www.zertifikatecheck.de) - Ob trotz oder wegen Donald Trump - in den Vereinigten Staaten brummt die Konjunktur, und das Land erlebt den längsten Aufschwung seiner Geschichte, so Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG.

Auch die Prognosen seien deutlich günstiger als beispielsweise die für die deutsche Wirtschaft. Das seien gute Gründe für Anleger, um darüber nachzudenken, in den US-Markt einzusteigen oder ein bestehendes Engagement auszubauen - zumal es mit dem neuen BCDI USA erstmals einen Index auf amerikanische Aktien gebe, dessen Bestandteile anhand ihrer Anlagequalität ausgewählt worden seien.

Indexinvestments würden zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland gehören, denn sie würden meist schon mit kleinen Beträgen und mit nur einem einzigen Anlageinstrument die einfache und unkomplizierte Diversifizierung des Portfolios ermöglichen. Entsprechend gebe es unzählige Index-Fonds, -ETFs oder -Zertifikate am Markt. Doch die Vielfalt täusche, denn die Mehrzahl der Produkte beziehe sich auf die immer gleichen Standardindices wie den DAX, den Dow Jones oder den S&P 500 und unterscheide sich nur in Details. Die Auswahl sei mühsam, und Anleger würden oft viel Zeit und Mühe darauf verwenden, die unterschiedlichen Produktvarianten zu vergleichen.

Für Thomas Müller, Vorstand der TM Börsenverlag AG und "Erfinder" des erfolgreichen boerse.de-Champions-Defensiv-Index (ISIN DE000SLA9LY1 / WKN SLA9LY) (BCDI), sei das jedoch zu kurz gesprungen, denn beim Vergleichen der Ausstattungsmerkmale gerate das Wesentliche aus dem Blickfeld: "Die wichtigste Komponente für den Anlageerfolg ist nicht der Tracking Error, die Replikationsmethode oder die Laufzeit, sondern in erster Linie der Index selbst." Was nach einer Selbstverständlichkeit klinge, werde in der Praxis jedoch nur allzu oft vernachlässigt, denn die Standardindices würden für viele Anleger als "gesetzt" gelten.

Doch DAX, Dow & Co. seien dafür gemacht, die Marktkapitalisierung eines Aktienmarkts abzubilden und nicht dafür, ein besonders attraktiver Basiswert für Anleger zu sein. So würden DAX und S&P 500 beispielsweise anhand der Marktkapitalisierung der Unternehmen zusammengestellt, während beim Dow Jones Kriterien wie die Höhe des Aktienkurses und die "exzellente Reputation" eines Unternehmens eine Rolle spielen würden - wirklich transparent sei das nicht.

Die Orientierung an der Marktkapitalisierung habe beispielsweise zur Konsequenz, dass im S&P 500 die vier wertvollsten Konzerne - Apple, Microsoft, Amazon und Facebook - 12 Prozent des Indexgewichts auf sich vereinen würden, während sich die restlichen 88 Prozent auf die verbleibenden 496 Unternehmen verteilen würden. Noch stärker sei dieser Effekt beim DAX, bei dem gar 42 Prozent des Indexgewichts auf die Top-5-Aktien entfallen würden - damit würden Anleger bei einem Investment also genau die Klumpenrisiken eingehen, die sie eigentlich vermeiden wollten.

Die Zusammenstellung vieler Indices anhand der Marktkapitalisierung habe noch eine weitere, aus Anlegersicht unerwünschte Konsequenz: Weil nur der Börsenwert eines Unternehmens zähle, würden neben einigen Performanceperlen auch etliche Renditebremser den Weg in die Indices finden. Beispielsweise sei im DAX immer noch die Deutsche Telekom vertreten, deren Aktie Ende 2019 knapp 80 Prozent unter ihrem Stand zur Jahrtausendwende notiert habe. Für Anleger gebe es eigentlich wenig Gründe, sich einen solchen Dauer-Verlierer freiwillig ins Portfolio zu holen.

Dass es auch anders gehe, hätten die Rosenheimer Börsenprofis um Thomas Müller bereits mit dem boerse.de-Champions-Defensiv-Index (BCDI) bewiesen. Dieser aus zehn europäischen Unternehmen bestehende Aktienindex habe seit Start im Juli 2014 bis zum Jahresende 2019 mit Kursgewinnen von 70,1 Prozent seine Vergleichsindices deutlich abgehängt - kein Wunder, dass das auf ihm basierende Index-Zertifikat (ISIN DE000DT0BAC7 / WKN DT0BAC) der Deutschen Bank seit Jahren das beliebteste Indexprodukt an der Stuttgarter Börse sei.

Mit dem neuen BCDI USA hätten die Oberbayern das erfolgreiche BCDI-Konzept auf die USA übertragen. An der bewährten Methodik habe sich dabei nichts geändert: Aus einem Universum von 100 langfristig besonders erfolgreichen Unternehmen, Thomas Müller nenne sie Champions, würden zehn Top-Aktien ausgewählt. Aufnahme in den BCDI USA würden nur solche Unternehmen erhalten, die neben ihrer langfristig tadellosen Kursentwicklung durch einfache Geschäftsmodelle, starke Marken und damit langfristige Wettbewerbsvorteile überzeugen würden. Die Marktkapitalisierung spiele dabei keine Rolle. Und um Klumpenrisiken zu verhindern, würden alle Aktie bei den halbjährlichen Indexüberprüfungen wieder gleichgewichtet.

Dadurch, dass die Indexmitglieder nach anlagerelevanten Kriterien ausgewählt würden, seien nur Unternehmen mit einer starken Markenidentität, einem erprobten Geschäftskonzept und nachhaltig intakten Perspektiven im BCDI USA enthalten. Anders als im DAX seien Unternehmen aus der Finanz-, Automobil- oder Chemieindustrie gar nicht vertreten, denn die seien einfach zu volatil und würden sich daher nicht als Basis für den langfristigen Vermögensaufbau eignen.

Dass Amazon den Sprung in den BCDI USA geschafft habe, könne kaum überraschen, denn neben seiner dominierenden Stellung im Onlinehandel erschließe sich das Unternehmen immer wieder höchst erfolgreich weitere Ertragsfelder wie etwa das Luftfracht- oder das Cloud-Geschäft.

Ähnliches gelte für die Softwareschmiede Microsoft, die nicht nur das meistverkaufte PC-Betriebssystem im Programm habe und mit einem Marktanteil von 92 Prozent bei Office-Software ein weiteres Quasimonopol besitze, sondern auch zunehmend mit Hardware erfolgreich sei.

Für den Fastfood-Riesen McDonald's sei das Geschäft mit Burgern, Pommes und Ketchup nur noch die halbe Miete, denn der Konzern sei der weltgrößte Immobilienbesitzer.

Nike als der Turnschuhhersteller, der am schnellsten und konsequentesten den Schritt zum Lifestylekonzern gemacht habe, werde vom Trend zu Fitness und informeller Kleidung auch in Zukunft profitieren können.

Disney sei durch sein riesiges und ständig wachsendes Archiv bestens für die digitale Unterhaltungsrevolution gerüstet und könne diese Inhalte mit Touristik- und Erlebnisangeboten nahtlos in die reale Welt übersetzen.

Die Kaffeekette Starbucks habe das Kaffeetrinken zu einem Lifestylekonzept entwickelt und sei für die "Generation Mobil" zur Alternative zum Konferenzraum oder dem eigenen Schreibtisch geworden.

Dem Mischkonzern Berkshire Hathaway mit seinen zahlreichen Beteiligungen gelinge es seit Jahrzehnten, die Wertentwicklung des S&P 500 zu übertreffen. Zwar seien die hochbetagten Investment-Legenden Warren Buffett und Charlie Munger selbst noch operativ tätig, hätten aber ihre Nachfolge längst geregelt. Der Softdrink-Riese PepsiCo, der Körperpflege-Spezialist Colgate-Palmolive und der Haushaltswarenhersteller Church & Dwight würden den BCDI USA komplettieren.

"Was den BCDI USA so einzigartig macht", fasse Börsenverlag-Vorstand Thomas Müller zusammen, "ist der klare Fokus auf die Anlagequalität der enthaltenen Aktien. Anleger haben mit dem Index einen Basiswert, der das Potenzial hat, überdurchschnittliche Renditen zu erzielen und so beim nachhaltigen Vermögensaufbau zu helfen.

Der BCDI USA ist ein Index für Anleger und enthält nur solche Aktien, die sich durch eine hohe Gewinn-Konstanz, unterdurchschnittliche Rückgänge bei Marktkorrekturen und überdurchschnittliche Kursgewinne auszeichnen. Denn Anleger interessiert vor allem eines: die Performance ihres Investments." Da der BCDI USA erst im November 2019 eingeführt worden sei, sei eine verlässliche Aussage über seine Wertentwicklung noch nicht möglich, doch die historische Rückrechnung könne überzeugen: Während der Dow Jones bzw. der S&P 500 seit 2000 bis Ende 2019 um jährlich 4,7 Prozent bzw. 4,0 Prozent zugelegt hätten, hätte es der BCDI USA im gleichen Zeitraum auf ein Plus von stolzen 14,6 Prozent pro Jahr gebracht.

Über ein Index-Zertifikat des Schweizer Bankhauses Vontobel könnten Anleger bequem in den BCDI USA investieren und damit nicht nur an einem bewährten Anlagekonzept partizipieren, sondern auch am Aufschwung der US-Wirtschaft - trotz oder wegen Donald Trump.

BCDI USA-Zertifikat (ISIN DE000VE3BAC6 / WKN VE3BAC)
Initiator: TM Börsenverlag AG
Administrator / Berechnungsstelle: Solactive AG
Emittent: Vontobel Financial Products GmbH
Wertpapiergattung: Aktien-Index-Zertifikat
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Anlagestrategie: BCDI-Anlagestrategie
Anlageregion: USA
Anlagefokus: 10 US-Champions
Adjustierung: halbjährlich
Readjustierung: 31. März und 30. September
Referenzwährung: EUR
Handelsstart: 4. November 2019
Mindestanlage: 1 Zertifikat
Ausgabeaufschlag: 0%
Kosten (TER): 1,50% pro Jahr
Erfolgsbezogene Kosten: 0%
Empfohlener Handelsplatz: Stuttgart
Sparplanfähigkeit: ja (13.02.2020/zc/n/a)



Quelle: Aktiencheck


Hier geht's zur Indizes-Startseite

News und Analysen

Neue Credit-Karma-Plattform bringt persönlichere und tiefer gehende Kreditberatung – Ziel ist es, das Wissen der Nation über Kredite zu verbessern

LONDON – Der britische Anbieter von Fintech und kostenlosen Kreditauskünften CreditKarma.co.uk hat eine radikale Überarbeitung seines Web- und App-Angebots abgeschlossen und ...weiterlesen

Seite: 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | ... | 12795

Verlustvermeidung als zentraler Erfolgsfaktor

Verlustvermeidung als zentraler Erfolgsfaktor
Da Gewinne und Verluste asymetrisch wirken ist die Verlustvermeidung ein Schlüsselfaktor bei der erfolgreichen Geldanlage. Denn zum Aufholen einer negativen Rendite von -50% ist eine positive Rendite von +100% notwendig.
© 1994-2020 by boerse.de - Quelle für Kurse und Daten: ARIVA.DE AG - boerse.de übernimmt keine Gewähr