BVI-Absatzstatistik: Universal-Investment hat die Nase vorn - Fondsnews

Donnerstag, 14.11.19 14:30
BVI-Absatzstatistik: Universal-Investment hat die Nase vorn - Fondsnews
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Wien (www.fondscheck.de) - Das Jahr 2019 läuft nicht schlecht für die Fondsgesellschaften in Deutschland, so die Experten von "FONDS professionell".

Vor allem offene Immobilienportfolios seien bei Privatanlegern beliebt, aber auch Wertpapierprodukte würden gut laufen.

Die in Deutschland aktiven Asset Manager hätten im dritten Quartal viel frisches Geld einwerben können: Mit Publikumsfonds seien es in Summe 7,8 Milliarden Euro gewesen, mit Spezialfonds für institutionelle Anleger sogar 21,3 Milliarden Euro. Absatzspitzenreiter bei Retail-Portfolios sei Universal-Investment gewesen, wie die aktuelle Absatzstatistik des deutschen Fondsverbands BVI zeige. Die Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) habe etwas über zwei Milliarden Euro eingesammelt - unter anderem weil Produkte von anderen KVGen auf sie übertragen worden seien.

Auf Platz zwei sei Flossbach von Storch gelandet, nachdem der in Köln ansässige Vermögensverwalter in den ersten beiden Quartalen der Absatzspitzenreiter gewesen sei. Im dritten Quartal seien es "nur" rund 1,8 Milliarden Euro an frischem Geld gewesen. Damit habe der Asset Manager aber erneut andere große Häuser wie Allianz Global Investors oder die Deka hinter sich lassen können. Letztere sei in den Monaten Juli bis September mit knapp 450 Millionen Euro Netto-Mittelzuflüssen auf den fünften Platz gekommen.

Auf Jahressicht betrachtet liege Flossbach von Storch aber unangefochten vorne. Union Investment und Universal-Investment würden folgen. Bei anderen Gesellschaften laufe es nicht ganz so rund. Allianz Global Investors habe trotz eines positiven dritten Quartals unterm Strich Mittalabflüsse hinnehmen müssen. Die BlackRock-ETF-Sparte iShares kämpfe weiter damit, dass sich Anleger aus zwei ETFs - einen auf den DAX und einen auf den EURO STOXX 50 - zurückgezogen hätten.

Wie schon im Vorquartal beruhe der Erfolg der Branche zu einem guten Teil auf den offenen Immobilienfonds. Allerdings seien in den Sommermonaten auch Misch- und Rentenprodukte stark nachgefragt gewesen - sogar mehr als das "Betongold". Auf Jahressicht seien die Immobilienprodukte aber klar die Nummer eins.

Mit mehr als 90 Prozent sei bei den offenen Immobilienfonds der Großteil der frischen Mittel an die Platzhirsche gegangen: 2,1 Milliarden Euro Zuwachs habe Union Investment verzeichnet, den Immobilienfonds der Deka-Gruppe und der DWS seien jeweils 1,7 Milliarden Euro zugeflossen, der Commerz Real rund eine Milliarde. Der erfolgreichste Newcomer unter den Anbietern neuer offener Immobilienfonds sei mit 209 Millionen Euro die Swiss Life KVG mit ihrem Fonds Working & Living. (14.11.2019/fc/n/s)



Quelle: Aktiencheck


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