Bankenverband: Zahl der Firmenpleiten dürfte verkraftbar bleiben

Donnerstag, 03.06.21 06:13
Innenraumaufnahme der Deutschen Bank
Bildquelle: Unternehmensbild: Deutsche Bank
FRANKFURT/BERLIN (dpa-AFX) - Die privaten Banken in Deutschland rechnen nicht mit einer riesigen Pleitewelle als Folge der Corona-Krise. "Das zuletzt niedrige Niveau von Insolvenzen in Deutschland zeichnet ein verzerrtes Bild. Klar ist, dass die Unternehmensinsolvenzen zunehmen werden", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Christian Ossig, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir erwarten allerdings keinen sprunghaften Anstieg, sondern einen Prozess, der sich über mehrere Monate hinziehen wird."

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Die Experten des Verbandes rechnen mit 24 000 Firmenpleiten in diesem Jahr - und damit weniger, als zunächst von einigen Beobachtern befürchtet. "Das sind Zahlen, die verkraftbar erscheinen", stellte Ossig fest. "Die Banken in Deutschland sind darauf gut vorbereitet, weil sie gut vorgesorgt haben. Die Kapitalpuffer wurden deutlich gestärkt, die Risikovorsorge schon im vergangenen Jahr erhöht."/ben/DP/zb



Quelle: dpa-AFX


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