Berichtssaison: Schweizer Unternehmen legen Zahlen vor -Teil 1 (Werbung)

Dienstag, 28.07.20 12:00
Schweizer Flagge vor Alpenpanorama
Bildquelle: Vontobel

Die Berichtssaison läuft auf Hochtouren. Anleger und Unternehmen blicken gespannt auf die Zahlen des ersten komplett von der Corona-Pandemie gekennzeichneten Quartals. Um den Schweizer Wurzeln unseres Hauses gerecht zu werden, steht die Investmentidee dieser Woche ganz im Zeichen der Quartalszahlen Schweizer Unternehmen. Mit Novartis, Lindt & Sprüngli und UBS legen drei wichtige Schweizer Unternehmen Zahlen vor.

 

Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst-Of)

 


Stand: 28.07.2020; 09:20 Uhr

 

Lindt leidet unter schwachem Ostergeschäft


Die berühmte schweizer Schokolade ist seit den 1980er Jahren auch über die Grenzen Europas hinweg bekannt. Die Premium-Schokolade von Lindt wird in zwölf Produktionsstandorten in Europa und den USA hergestellt und in rund 500 eigenen Geschäften sowie einem Netzwerk von 100 unabhängigen Distributoren rund um den Globus vertrieben. Traditionell fällt bei Lindt die erste Jahreshälfte schwächer aus als die zweite. Gerade einmal ein Fünftel des Gesamtbetriebsergebnisses wird im ersten Halbjahr erwirtschaftet. Bei gleichbleibenden Kosten ist die umsatzstarke Vorweihnachtszeit ein starker Gewinntreiber. Dass die erste Corona-Welle die Welt im ersten halben Jahr getroffen hat, könnte also ein glücklicher Zufall für Lindt sein. Trotzdem ist Lindt das wichtige Ostergeschäft weggebrochen. Der Umsatz in der ersten Jahreshälfte ist um 8,1 Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, zurückgegangen. Besonders die Schließung der eigenen Geschäfte inmitten des Ostergeschäftes traf das Unternehmen hart. Zwar rechnet man für dieses Jahr mit einem deutlichen Einbruch des Gesamtergebnisses, jedoch soll sich das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte wieder erholen und 2021 einen Aufholeffekt starten. Die mittelfristige Prognose sieht unverändert positiv aus. Seitens des Unternehmens geht man von einem jährlichen Umsatzzuwachs von fünf bis sieben Prozent aus. Die operative Marge sollte auch weiterhin stetig anwachsen.

 

Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst-Of)

 

Stand: 28.07.2020; 09:20 Uhr

 

Novartis sucht Impfstoff gegen Corona und verfehlt Prognose


Kurz nach der Ausbreitung des Coronavirus im Winter dieses Jahres haben die großen Pharmaunternehmen der Welt damit begonnen, nach Impfstoffen gegen das Virus zu forschen. Auch Novartis forscht seither – bislang ohne nennenswerte Erfolge. Auch der wirtschaftliche Erfolg blieb im zweiten Quartal aus: Der Umsatz ging um vier Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, zurück und bleibt damit auch hinter den durchschnittlichen Annahmen der Analysten. Schaut man sich die einzelnen Geschäftsbereiche an, fällt auf, dass der größte Umsatz von der Pharmasparte „Innovative Medicines“ beigesteuert wurde. Hier konnte der Umsatz währungsbereinigt sogar um ein Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, gesteigert werden. Alle anderen Bereiche verzeichneten hohe Verluste. Das Unternehmen geht für das zweite Halbjahr zu einer Rückkehr zum normalen Gesundheitssystemen aus. Die Prognosen sind weiterhin vorsichtig optimistisch. Die Anleger an den Börsen hingegen trauen Konkurrenten von Novartis anscheinend deutlich mehr zu. Während Novartis-Aktien um über zehn Prozent zurückgegangen sind, legte der Kurs Roche um gut acht Prozent zu.

 

Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst-Of) 

 

Stand: 28.07.2020; 09:20 Uhr

 

UBS übertrifft Analystenerwartungen


Auch im Finanzsektor hat die Coronakrise ihre Spuren hinterlassen. Der Reingewinn der Schweizer Großbank UBS sank im abgelaufenen Quartal, verglichen mit dem Vorjahresquartal, um elf Prozent. Auch das EBIT ging um zehn Prozent auf EUR 1,6 Milliarden zurück. Analysten hatten sogar mit einem schwächeren Quartalsgewinn gerechnet und zeigten sich positiv überrascht von den verhältnismäßig guten Ergebnissen der Bank. Blickt man auf die letzten sechs Monate zurück und vergleicht diese mit den ersten sechs Monaten aus 2019, ist sogar ein Gewinnplus von neun Prozent zu attestieren. Das Unternehmen rechnet vor, dass ohne die gestiegenen Rückstellungen für notleidende Kredite ein Gewinnwachstum von 24 Prozent im ersten Halbjahr herauskäme. „Die starken Ergebnisse im zweiten Quartal und das ausgezeichnete erste Halbjahr bestätigen einmal mehr die Widerstandsfähigkeit unseres integrierten Geschäftsmodells“, sagte USB-Chef Sergio Ermotti zur Veröffentlichung der Quartalszahlen. Das Geschäftsmodell der Schweizer Bank setzt sich aus drei Teilen zusammen: Die wichtigste und ertragsreichste Sparte bildet das Geschäft mit vermögenden Kunden. Hier musste man, verglichen mit dem ersten Quartal dieses Jahres, einen Verlust von rund USD 400 Millionen hinnehmen. Im Privat- und Unternehmensgeschäft fiel der Gewinnrückgang mit über 40 Prozent am stärksten aus. In den hochvolatilen Zeiten an den Märkten erwies sich das Investmentbanking als Fels in der Brandung. Dieser Bereich verzeichnete einen Anstieg des Ertrags von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

 

Die Aktien im Überblick


Die Aktie der Lindt & Sprüngli AG wird aktuell bei CHF 7365,00 gehandelt (22.07.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei CHF 8553,13 (20.02.2020) und das Jahrestief bei CHF 6282,82 (18.03.2020) erreicht. Bei Bloomberg setze 1 Analyst die Aktie auf BUY, 6 auf HOLD und 4 Analysten setzten sie auf SELL.

 

 

Die Aktie der UBS AG wird aktuell bei CHF 11,56 gehandelt (22.07.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei CHF 13,03 (20.02.2020) und das Jahrestief bei CHF 6,87 (16.03.2020) erreicht. Bei Bloomberg setzen 16 Analysten die Aktie auf BUY, 7 auf HOLD und 5 Analysten setzten sie auf SELL.

 

 

Die Aktie der Novartis AG wird aktuell bei CHF 81,12 gehandelt (22.07.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei CHF 96,44 (13.02.2020) und das Jahrestief bei CHF 65,09 (16.03.2020) erreicht. Bei Bloomberg setzen 19 Analysten die Aktie auf BUY, 8 auf HOLD und 2 Analysten setzten sie auf SELL.

 

 

 

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Potenzielle Anleger sollten beachten, dass es sich bei sämtlichen Renditeangaben um Bruttoangaben handelt. Sofern beim Anleger Erwerbskosten (z.B. Ausgabeaufschläge, Transaktionskosten wie Ordergebühren) oder laufende Kosten (z.B. Depot- und andere Verwahrungsgebühren) anfallen, reduzieren diese die Bruttorendite. Wie stark diese Erwerbs- und laufende Kosten ins Gewicht fallen, hängt unter anderem von der Höhe des Anlagebetrags, der Haltedauer und der Höhe der Rendite ab. Wird das Geschäft beispielsweise zwischen dem Anleger und der Bank / Sparkasse zu einem festen oder bestimmbaren Preis vereinbart (Festpreisgeschäft), so umfasst dieser Preis alle Erwerbskosten und enthält üblicherweise einen Erlös für die Bank / Sparkasse. Andernfalls wird das Geschäft im Namen der Bank / Sparkasse mit einem Dritten für Rechnung des Anlegers abgeschlossen (Kommissionsgeschäft). Die Kosten hierfür betragen bis zu 1%, mindestens jedoch bis zu EUR 50, und können außerdem zusätzlich fremde Kosten und Auslagen (z.B. Handelsplatzentgelte) umfassen. Außerdem können im Zusammenhang mit der Verwahrung des Produkts im Anlegerdepot für den Anleger die mit der verwahrenden Bank / Sparkasse vereinbarten Kosten anfallen (Depotentgelt), die die Wertentwicklung zusätzlich mindern.

 

Ausgewählte Risiken:


Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.


Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

 

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt ist nicht währungsgesichert (US-Dollar / Euro). Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

 

Wichtige Hinweise:


Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf eine simulierte frühere Wertentwicklung beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf künftige Wertentwicklung beziehen. Derartige Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.


In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die steuerliche Behandlung von Wertpapieren beziehen. Diese hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein.


Dieses Dokument und die in ihm enthaltenen Informationen dürfen nur in solchen Staaten verbreitet oder veröffentlicht werden, in denen dies nach den jeweils anwendbaren Rechtsvorschriften zulässig ist. Wie im jeweiligen Basisprospekt erklärt, unterliegt der Vertrieb der in diesem Dokument genannten Wertpapiere in bestimmten Rechtsordnungen Beschränkungen.

 

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Quelle: Vontobel




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