Börse Frankfurt am Morgen: Starke Kursaufschläge zu Handelsbeginn

Dienstag, 14.06.11 09:57
LED Tafel an Außenbereich eines Gebäudes
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die deutschen Leitindizes können am Dienstag mit leichten Zugewinnen in den Handel gehen. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gewinnt aktuell 1,15 Prozent auf 7.166,52 Punkte. Der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) legt um 0,87 Prozent auf 10.662,54 Stellen zu. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,30 Prozent nach oben auf 5.405,49 Zähler. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) verbessert sich um 1,13 Prozent auf 887,60 Punkte. Der Bund Future verliert 0,15 Prozent auf 125,75 Zähler, während der Euro um 0,31 Prozent auf 1,4491 US-Dollar anzieht.

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Am Vorabend waren die US-Leitindizes mit gemischten Vorzeichen aus dem Handel gegangen, nachdem die Ratingagentur S&P die Bonität Griechenlands aufgrund wachsender Befürchtungen über einen möglichen Zahlungsausfall des hochverschuldeten Euro-Mitglieds erneut um mehrere Stufen abgesenkt hatte. Die asiatischen Leitbörsen zeigten sich im Anschluss freundlich. Unter anderem konnte der japanische Leitindex Nikkei um 1,1 Prozent zulegen. In Frankreich wird heute die Leistungsbilanz veröffentlicht. In Großbritannien und Spanien werden die Verbraucherpreise bekannt gegeben. Aus den USA werden heute die Erzeugerpreise, der Einzelhandelsumsatz und die Lagerbestände gemeldet.

Im DAX kann aktuell Siemens mit Zugewinnen von mehr als 2 Prozent die Spitze übernehmen. Ebenfalls gefragt sind zu Handelsbeginn Anteilsscheine der Deutschen Bank und der Deutschen Post sowie BASF, wobei hier Zugewinne von mehr als 1,7 Prozent auszumachen sind.

Weiter im Vorwärtsgang befinden sich Anteilsscheine des Sportartikelherstellers adidas (ISIN DE000A1EWWW0/ WKN A1EWWW), die derzeit rund 1,3 Prozent zulegen können. In einem am Montag veröffentlichten Interview hatte Konzernchef Herbert Hainer erklärt, dass der Konzern seine Outdoor-Sparte weiter ausbauen wolle. Hainer gab hierbei eine sportliche Prognose für diesen Geschäftsbereich: "Adidas-Outdoor kennt noch fast keiner, macht aber schon über 200 Millionen Umsatz. Wir gehen davon aus, dass wir 2015 rund 500 Millionen Umsatz erreichen." Der Unternehmenschef erklärte, dass man dieses Wachstum ohne Zukäufe schaffen wolle. Jedoch gäbe es momentan jede Menge Übernahmemöglichkeiten. Am Vortag hatte die Aktie daraufhin bereits deutliche Zugewinne zu verzeichnen gehabt.

Am unteren Ende des DAX sind derzeit Anteilsscheine von BMW zu finden, die 0,2 Prozent abgeben müssen. Hier belasten negative Analystenkommentare den Wert. Nur leichte Zugewinne sind bei der Deutschen Börse und bei MAN auszumachen.

Im MDAX sind derzeit Klöckner & Co mit Aufschlägen von 2,4 Prozent an der Spitze zu finden. Auch GEA Group und Praktiker können mehr als 2 Prozent zulegen. Sky Deutschland befindet sich nach einem positiven Analystenkommentar mit einem Zugewinn von 1,6 Prozent ebenfalls unter den größten Gewinnern.

In einem ansonsten fast durchweg positiven Umfeld befinden sich zu Beginn aktuell lediglich Deutsche Wohnen und Fraport mit leichten Abschlägen am unteren Ende des MDAX.

Im SDAX befindet sich aktuell Sixt und VTG mit Aufschlägen von mehr als 1,7 Prozent an der Spitze. Auch GERRY WEBER (ISIN DE0003304101/ WKN 330410) kann nach starken Geschäftszahlen für das erste Halbjahr mit deutlichen Zugewinnen aufwarten. Am Morgen veröffentlichte der Bekleidungshersteller seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Wie der Modekonzern erklärte, erhöhten sich die Konzernumsätze von 305,5 Mio. Euro in der Vorjahreshälfte auf 340,4 Mio. Euro, was einem Plus von 11,4 Prozent entsprach. Alle drei Marken verbuchten ein deutliches Umsatzplus. Ferner legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) um 19,5 Prozent von 38,8 Mio. auf 46,4 Mio. Euro zu. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 22,9 Prozent von 33,0 Mio. auf 40,6 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) stieg um 25,8 Prozent von 31,2 Mio. auf 39,2 Mio. Euro. Die jeweiligen Margen erhöhten sich entsprechend. Der Periodenüberschuss nahm von 20,5 Mio. auf 25,5 Mio. Euro zu, was einem Plus von 24,2 Prozent entsprach. Das DVFA-Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,11 Euro, nach 0,99 Euro in der Vorjahreshälfte. Aktuell kann der Wert um 1,5 Prozent zulegen.

Weniger gut kamen die Geschäftszahlen der Deutschen Beteiligungs AG (ISIN DE0005508105/ WKN 550810) für das erste Halbjahr an. Wie die Beteiligungsgesellschaft am Morgen verkündete, wurde im ersten Halbjahr mit einem Konzerngewinn von 17,7 Mio. Euro ein Ergebnis auf Vorjahrsniveau erzielt. Das Eigenkapital je Aktie beträgt 19,90 Euro per 30. April 2011. Bereinigt man diesen Unterschied um die im März gezahlte Ausschüttung für das vorangegangene Geschäftsjahr von 1,40 Euro je Aktie (0,40 Euro Dividende plus 1,00 Euro Sonderdividende), liegt das Eigenkapital je Aktie nach den ersten sechs Monaten um 6,8 Prozent höher als zu Beginn des Geschäftsjahres. Für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres gibt das Unternehmen einen grundsätzlich optimistischen Ausblick: "Wir erwarten, dass sich die Portfoliounternehmen im laufenden Jahr überwiegend weiter gut entwickeln. Dies sollte auch im weiteren Jahresverlauf Chancen auf positive Einflüsse für das Bewertungsergebnis eröffnen", heißt es im heute veröffentlichten Quartalsbericht der börsennotierten Private-Equity-Gesellschaft. Aktuell gibt der Wert 0,1 Prozent ab.

Am unteren Ende befinden sich derzeit Anteilsscheine von Wacker Neuson und C.A.T. Oil mit Abschlägen von bis zu 0,9 Prozent.

Im TecDAX kann sich derzeit Q-Cells mit einem deutlichen Kursplus von 5 Prozent von den Verlusten der vergangenen Handelstage erholen. Auch Süss und SolarWorld tendieren mit Zugewinnen von jeweils mehr als 2 Prozent deutlich fester. Ebenfalls gefragt sind Anteilsscheine von Dialog Semi. (ISIN GB0059822006/ WKN 927200). Am Morgen hatte der Technologiekonzern zwei System-Powermanagement-Chips (PMICs) der dritten Generation vorgestellt, die in Tablet-PCs, Smartphones, Embedded-Computern und Multimediageräten eingebaut werden können. Derzeit kann der Wert 1,8 Prozent zulegen.

Am unteren Ende haben derzeit QSC und Stratec mit leichten Abschlägen zu kämpfen. (14.06.2011/ac/n/m)

Quelle: ac




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