Bonus Cap 11 2019/12 auf Engie: Strategie zielt auf Vereinfachung und fokussierte Wachstumsinvestitionen

Donnerstag, 07.03.19 10:45
Bonus Cap 11 2019/12 auf Engie: Strategie zielt auf Vereinfachung und fokussierte Wachstumsinvestitionen
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Engie (ISIN FR0010208488 / WKN A0ER6Q) ein Bonus Cap-Zertifikat 11 2019/12 (ISIN DE000DDV35C1 / WKN DDV35C) mit dem Basiswert Engie vor.

Die französische Engie (früher GDF SUEZ) sei einer der weltweit führenden Energieversorger. Engie sei entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette von Strom und Gas sowie im Bereich der Energiedienstleistungen tätig.

Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) habe in 2018 stabil bei 9,2 Mrd. Euro gelegen. Das organische EBITDA-Wachstum gebe Engie mit 4,7% an. Der nachhaltige Nettogewinn habe mit 2,46 Mrd. Euro wie zuletzt avisiert am unteren Rand der Zielbandbreite von 2,45 bis 2,65 Mrd. Euro gelegen. Für 2019 erwarte das Unternehmen trotz der weiteren Belastungen bezüglich der stillstehenden AKWs in Belgien einen Anstieg des nachhaltigen Nettogewinns auf 2,5 bis 2,7 (Konsens 2,52) Mrd. Euro basierend auf einem EBITDA von 9,4 bis 9,9 (Konsens 9,63) Mrd. Euro. Ferner habe der Konzern seinen neuen Strategieplan (2019 bis 2021) mit dem Ziel, den nachhaltigen Nettogewinn um durchschnittlich 7% bis 9% pro Jahr zu steigern, vorgestellt.

Das DZ BANK-Derivate-Team finde das avisierte Wachstum des Strategieplans attraktiv und realistisch. Die Fokussierung auf Vereinfachung sei überfällig. Gepaart mit gezielten Übernahmen, Kostensenkungen, den gestiegenen Strompreisen und vor allem hohen Investitionen in rasch wachsende und relativ stabile Bereiche sollte dies nachhaltiges Gewinnwachstum ermöglichen. Die belgischen Atomkraftwerke würden neben der französischen Politik die größten Risikofaktoren bleiben.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Engie zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 04.03.2019) (07.03.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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