Bonus Cap 12,5 2020/12 auf K+S: Anhebung der Jahresprognose nach guten Quartalszahlen - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 12.09.19 09:50
Bonus Cap 12,5 2020/12 auf K+S: Anhebung der Jahresprognose nach guten Quartalszahlen - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Salesteam stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88) ein Bonus Cap-Zertifikat 12,5 2020/12 (ISIN DE000DDW0D52 / WKN DDW0D5) mit dem Basiswert K+S vor.

K+S gehöre weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Kali- und Magnesiumdüngemitteln. Ferner sei K+S im Salzgeschäft - gemessen an der Produktionskapazität - der führende Hersteller der Welt. Zum Kerngeschäftsfeld Salz würden heute der europäische Produzent esco, der südamerikanische Anbieter Sociedad Punta de Lobos (SPL) sowie der nordamerikanische Anbieter Morton Salt gehören.

Jenseits einer moderaten Verfehlung der Markterwartungen auf der operativen Ergebnisebene habe K+S insgesamt ein als "inline" zu bezeichnendes Q2/2019-Ergebnis vorgelegt. Angetrieben von einem starken Geschäft im Kundensegment Landwirtschaft sei der Quartalsumsatz um 8% auf 879 Mio. Euro geklettert, was über dem Konsens von 876 Mio. Euro gelegen habe. Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sei um 24% auf 130 Mio. Euro gestiegen, womit jedoch die Markterwartung von 137 Mio. Euro nicht erreicht worden sei.

Angesichts des soliden Q2/2019-Ergebnisses habe sich das Management ermutigt gesehen, den Jahresausblick moderat zu erhöhen. Das EBITDA werde nun mit 730 bis 830 (zuvor: 700 bis 850) Mio. Euro erwartet. Für den im Investorenfokus stehenden Freien Cashflow (FCF) sei die Jahresprognose gegenüber dem Vorjahreswert von -206 Mio. Euro von "deutlich positiv" auf "mindestens 100 Mio. Euro" angehoben worden. Speziell die Prognoseanhebung und die positiven Aussagen zur Entsorgungssituation dürften einige Investoren-Sorgen beschwichtigt haben.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert K+S zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 09.09.2019) (12.09.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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20.09.19
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