Bonus Cap 13 2019/06 auf Infineon: Profiteur der verschärften CO2-Grenzwerte - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 10.01.19 11:15
Bonus Cap 13 2019/06 auf Infineon: Profiteur der verschärften CO2-Grenzwerte - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Infineon (ISIN DE0006231004 / WKN 623100) ein Bonus Cap 13 2019/06 (ISIN DE000DDG5C93 / WKN DDG5C9) mit dem Basiswert Infineon vor.

Infineon fahre die Fertigung von Produkten für elektrische Antriebe derzeit hoch und erweitere die Kapazitäten. Der Konzernbereich Automotive sei mit einem Anteil von 43% am Gesamtumsatz der größte. Das Verhältnis Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) habe per 30.09.2018 im Konzern und auch im Segment Automotive (ATV) starke 1,5 betragen.

Die von der EU verschärften CO2-Grenzwerte für Neuwagen sähen eine Ausstoßreduktion der Neuwagenflotte bis 2025 von 15% und bis 2030 von 37,5% vor. In der Branche sei mit einer Grenzwertreduktion von 30% bis 2030 gerechnet worden. Elektroautos würden ein Vielfaches an Leistungshalbleitern gegenüber Autos mit Verbrennungsmotoren benötigen. Als Produzent profitiere Infineon also von diesen verschärften Vorgaben.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Infineon zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG5C9 zahle am Ende der Laufzeit (26.06.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 20,50 EUR, sofern die Infineon-Aktie während der Beobachtungstage (13.09.2018 bis 19.06.2019) immer über der Barriere von 13,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Infineon-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 20,50 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Infineon-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (13.09.2018 bis 19.06.2019) auf oder unter der Barriere von 13,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Infineon-Aktie am 19.06.2019 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 20,50 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Infineon-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 20,50 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Infineon-Aktie am 19.06.2019 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 07.01.2019) (10.01.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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