Bonus Cap 170 2020/09 auf Allianz: Gute Performance trotz niedriger Zinsen - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 05.09.19 10:30
Bonus Cap 170 2020/09 auf Allianz: Gute Performance trotz niedriger Zinsen - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Salesteam stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) ein Bonus Cap-Zertifikat 170 2020/09 (ISIN DE000DF2C920 / WKN DF2C92) mit dem Basiswert Allianz vor.

Allianz habe bereits auf einem Capital Markets Day im November 2018 die Strategie und die Finanzziele für den Zeitraum 2019-2021 präsentiert. Im Mittelpunkt der Strategie ("Simplicity wins") stehe eine Vereinfachung, Digitalisierung und Internationalisierung von Produkten und Prozessen, die in eine signifikant verbesserte Skalierbarkeit des Geschäftsmodells münden solle. Die Finanzziele, die mit dieser Strategie erreicht werden sollten, sähen vor, das operative Ergebnis und EPS organisch um min. 4% p. a. zu steigern. Die Finanzziele seien seitens Allianz nicht explizit unter Vorbehalt eines bestimmten Zinsniveaus gestellt worden.

Insgesamt sei das DZ BANK-Salesteam der Auffassung, dass es Allianz wie in der Vergangenheit auch weiterhin gelingen werde, die Auswirkung der inzwischen niedrigen Zinsen auf die operativen Kapitalanlageergebnisse gering zu halten. Die Schätzungen sinken allerdings aufgrund unserer reduzierten Annahme bzw. der Möglichkeit für Aktienrückkäufe, so das DZ BANK-Salesteam. Dennoch sehe man nach dem jüngsten Kursrücksetzer ein deutliches Potenzial der Aktie.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Allianz zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 03.09.2019) (05.09.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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23.10.19
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