Bonus Cap 180 2020/12 auf Allianz: Operative Entwicklung wie ein "Uhrwerk" - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 05.12.19 10:20
Bonus Cap 180 2020/12 auf Allianz: Operative Entwicklung wie ein
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Salesteam stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie der Allianz (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) ein Bonus Cap 180 2020/12 (ISIN DE000DF81DF1 / WKN DF81DF) mit dem Basiswert Allianz vor.

Allianz habe für das dritte Quartal 2019 ein operatives Ergebnis von 2.984 (Kons.: 2.983) Mio. EUR und einen Periodenüberschuss von 1.935 (Kons: 1.855) Mio. EUR berichtet, was jeweils nahezu exakt dem Vorjahresniveau entsprochen habe. Mit den veröffentlichten Neun-Monats-Zahlen 2019 sei das operative Ergebnis damit um 4% auf 9,1 Mrd. EUR gestiegen, ein Gewinnwachstum in genauer Übereinstimmung mit den mittelfristigen Finanzzielen. Allianz rechne jetzt damit, im Geschäftsjahr 2019 ein operatives Ergebnis in der oberen Hälfte der ursprünglichen Zielrange von 11,5 +/- 0,5 Mrd. EUR zu erreichen. Die Entwicklung des operativen Ergebnisses im laufenden Jahr entspreche perfekt den mittelfristigen Finanzzielen.

In der bei Allianz dominierenden Schaden- und Unfallversicherung sollte es möglich sein, die Combined Ratio (Schaden/Kosten-Quote) noch graduell zu verbessern, auch um das niedrige Zinsniveau zu kompensieren. Die Lebens- und Krankenversicherung sei in schwierigem Umfeld bemerkenswert profitabel, werde durch neue Produkte kapitaleffizienter und wachse. Eventuelle Akquisitionen würden sowohl Chance als auch Risiko darstellen.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Allianz zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Allianz-Aktie vom 02.12.2019 bis 18.12.2020 nicht auf oder unter 180,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF81DF auf ein solches Szenario setzen.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF81DF zahle am Ende der Laufzeit (28.12.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 260,00 EUR, sofern die Allianz-Aktie während der Beobachtungstage (02.12.2019 bis 18.12.2020) immer über der Barriere von 180,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Allianz-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 260,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Allianz-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (02.12.2019 bis 18.12.2020) auf oder unter der Barriere von 180,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Allianz-Aktie am 18.12.2020 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 260,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Allianz-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 260,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Allianz-Aktie am 18.12.2020 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 02.12.2019) (05.12.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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24.01.20
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