Bonus Cap 21 2020/03 auf Deutsche Post: Übertriebener Kursrutsch - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 31.01.19 11:15
Bonus Cap 21 2020/03 auf Deutsche Post: Übertriebener Kursrutsch - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Deutsche Post-Aktie (ISIN DE0005552004 / WKN 555200) ein Bonus Cap 21 2020/03 (ISIN DE000DDG4AA6 / WKN DDG4AA) mit dem Basiswert Deutsche Post vor.

Die Deutsche Post DHL sei ein weltweit führender Post- und Logistikdienstleister. Die Gruppe biete ihren Kunden sowohl einfach zu handhabende Standardprodukte als auch maßgeschneiderte Lösungen - vom Dialogmarketing über die eCommerce-bezogene Logistik bis zur industriellen Versorgungskette. Die Gruppe sei in über 220 Ländern und Territorien tätig und beschäftige rund 510.000 Mitarbeiter.

Der weiteren Kostensenkung und -optimierung bei Brief/Paket komme in nächster Zeit eine zentrale Bedeutung zu. Wegen des Gewinneinbruchs habe die Deutsche Post AG einen Turnaround-Plan vorgelegt. Die vor kurzem von der Bundesnetzagentur eingeräumte Preiserhöhung für das regulierte Briefgeschäft von 4,8%, die geringer als von der Post erwartet ausgefallen sei, werde zudem weitere Einsparungen notwendig machen. Laut Aussagen des Unternehmens würden die Rückmeldungen jedoch darauf hindeuten, dass der Spielraum für umfangreichere Kostensenkungen gegeben sei.

Nach dem deutlichen Kursrückgang hat die Aktie der Deutschen Post unseres Erachtens bereits viele Unwägbarkeiten vorweggenommen, so das DZ BANK-Derivate-Team. Man erwarte in nächster Zeit eine Intensivierung der Kostenmaßnahmen im Bereich Brief/Paket. Mit konkreten Plänen rechne das DZ BANK-Derivate-Team in den kommenden Wochen und Monaten. Der Aktienkurs sollte hiervon profitieren. Die Perspektiven für das Paketgeschäft würden mit Blick auf den Boom im Bereich E-Commerce vielversprechend bleiben und auch eine leichte Konjunkturverlangsamung dürfte diesen Trend kaum wesentlich negativ beeinflussen.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Deutsche Post zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDG4AA zahle am Ende der Laufzeit (27.03.2020) einen Bonusbetrag in Höhe von 34,00 EUR, sofern die Deutsche Post-Aktie während der Beobachtungstage (12.09.2018 bis 20.03.2020) immer über der Barriere von 21,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Deutsche Post-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 34,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Deutsche Post-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (12.09.2018 bis 20.03.2020) auf oder unter der Barriere von 21,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Deutsche Post-Aktie am 20.03.2020 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 34,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Deutsche Post-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 34,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Deutsche Post-Aktie am 20.03.2020 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 29.01.2019) (31.01.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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