Bonus Cap 4,8 2020/06 auf Commerzbank: Hoher Bewertungsabschlag - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 18.07.19 11:10
Bonus Cap 4,8 2020/06 auf Commerzbank: Hoher Bewertungsabschlag - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Salesteam stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie der Commerzbank (ISIN DE000CBK1001 / WKN CBK100) ein Bonus Cap 4,8 2020/06 (ISIN DE000DF3NC30 / WKN DF3NC3) mit dem Basiswert Commerzbank vor.

Die Commerzbank sei eine der größten Privatbanken in Deutschland und konzentriere sich auf das Geschäft mit Privat- und Firmenkunden mit dem Fokus auf den gehobenen Mittelstand. Regional operiere die Bank hauptsächlich in Deutschland und über ihre Tochtergesellschaft mBank in Polen.

Es deute sich durch diverse Kommentare von Notenbankern und die Wahl von Lagarde zur neuen EZB-Chefin eine tendenzielle Fortsetzung der Niedrigzinsphase auf unbestimmte (und lange) Zeit an. Derzeit gehöre Commerzbank mit Provisionserträgen von 3 Mrd. Euro (nur 30% der Nettoerträge) zu den Banken mit einer der höchsten Zinssensitivitäten. Vor diesem Hintergrund sei eine Belastung des Zinsergebnisses in der Zukunft wahrscheinlich.

Nach der jüngsten Korrektur notiere Commerzbank derzeit mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis 0,28. Dies stelle einen erheblichen Bewertungsabschlag gegenüber der Peergroup (Gruppe vergleichbarer Unternehmen) dar. Auch wenn er teilweise nachvollziehbar sei, so sei ein moderater Rückgang dieses Abschlags unter der Voraussetzung angebracht, dass die Bank ihre kommunizierte Strategie umsetzen könne.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Commerzbank zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 15.07.2019) (18.07.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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22.08.19
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