Bonus Cap 48 2019/12 auf Renault: Partnerschaft mit Nissan im Fokus - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 07.02.19 12:15
Bonus Cap 48 2019/12 auf Renault: Partnerschaft mit Nissan im Fokus - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von Renault (ISIN FR0000131906 / WKN 893113) ein Bonus Cap 48 2019/12 (ISIN DE000DDM7LQ4 / WKN DDM7LQ) mit dem Basiswert Renault vor.

Renault sei einer der führenden europäischen Automobilhersteller mit Schwerpunkt im Volumensegment. Seit 2002 bestehe eine Allianz mit Nissan, die durch die Beteiligung an Mitsubishi Motors 2016 erweitert worden sei.

Nachdem der langjährige Vorstands- und Verwaltungsratsvorsitzende Carlos Ghosn von seinen Ämtern bei Renault zurückgetreten sei, habe der Aufsichtsrat mit der Ernennung von Jean-Dominique Senard als Verwaltungsratsvorsitzenden und der Bestätigung des bisherigen Interims-Chefs Thierry Bolloré schnell für Klarheit gesorgt. Ghosn befinde sich seit November 2018 in Japan in Haft. Ihm werde Betrug im Zusammenhang mit seinen (ehemaligen) Funktionen an der Spitze von Nissan vorgeworfen.

Mit den Personalentscheidungen verfüge Renault aus Sicht des DZ BANK-Derivate-Teams über das Tagesgeschäft hinaus wieder über eine komplette Handlungsfähigkeit. Renault habe hier schnell gehandelt und die Positionen neu besetzt. Wir sehen damit die Chance der Wiederbelebung einer engen Partnerschaft zwischen Nissan und Renault, so das DZ BANK-Derivate-Team. Diese halte man für wichtig, um Synergien weiter zu heben und gemeinsam die Zukunftsthemen "Autonomes Fahren" und "Elektromobilität" anzugehen.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Renault zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Das Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DDM7LQ zahle am Ende der Laufzeit (31.12.2019) einen Bonusbetrag in Höhe von 75,00 EUR, sofern die Renault-Aktie während der Beobachtungstage (07.11.2018 bis 20.12.2019) immer über der Barriere von 48,00 EUR notiere.

Steige der Kurs der Renault-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 75,00 EUR hinaus, so partizipiere der Anleger des Zertifikats daran nicht.

Notiere die Renault-Aktie an mindestens einem Zeitpunkt während der Beobachtungstage (07.11.2018 bis 20.12.2019) auf oder unter der Barriere von 48,00 EUR, erhalte der Anleger am Laufzeitende eine Rückzahlung, deren Höhe vom Schlusskurs der Renault-Aktie am 20.12.2019 (Referenzpreis) abhänge.

Der Rückzahlungsbetrag in EUR entspreche dem Referenzpreis unter Berücksichtigung des Bezugsverhältnisses von 1,00. Die Rückzahlung sei auf den Höchstbetrag von 75,00 EUR begrenzt.

Eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung der Renault-Aktie über den Cap (obere Preisgrenze) von 75,00 EUR hinaus erfolge nicht. Ein Totalverlust trete ein, wenn der Schlusskurs der Renault-Aktie am 20.12.2019 null sei.

Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn die DZ BANK als Emittent des Zertifikats ihre Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne. (Ausgabe vom 04.02.2019) (07.02.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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