Bonus Cap 50 2020/06 auf HeidelbergCement: Ausblick bestätigt - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 28.03.19 10:15
Bonus Cap 50 2020/06 auf HeidelbergCement: Ausblick bestätigt - Zertifikateanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Aktie von HeidelbergCement (ISIN DE0006047004 / WKN 604700) ein Bonus Cap 50 2020/06 (ISIN DE000DDW5QX1 / WKN DDW5QX) mit dem Basiswert HeidelbergCement vor.

HeidelbergCement habe Mitte Februar vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 bekannt gegeben, die leicht über den Erwartungen gelegen hätten und die auf der Bilanzpressekonferenz am 21.03.2019 nochmals bestätigt worden seien. Der Umsatz habe danach 18,1 Mrd. EUR bei einem Konsens von 17,9 Mrd. EUR erreicht. Das operative EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) habe bei 3,07 Mrd. EUR gelegen (Konsens 3,06 Mrd. EUR).

HeidelbergCement habe einen qualitativen Ausblick gegeben. Danach erwarte das Unternehmen einen weiteren Anstieg der globalen Zementnachfrage mit einer Fortsetzung des Wachstums speziell in Nordamerika, Indonesien, Indien und Afrika südlich der Sahara.

HeidelbergCement profitiere von einem steigenden Infrastrukturbedarf und einem positiven Bauklima in seinen Kernmärkten Nordamerika (Anteil 32%) und Europa (Anteil 38%). Das Unternehmen sollte 2019 auf den Wachstumspfad zurückkehren. Dazu beitragen sollten geringere Energiekosten, bessere Wetterbedingungen in den USA, eine anhaltende Preiserholung in Europa sowie der Turnaround in Indonesien.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert HeidelbergCement zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrunde liegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: Z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit/Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrunde liegenden Basiswertes erwarten würden, eine positive Rendite anstreben würden und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht. (Ausgabe vom 25.03.2019) (28.03.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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