Bonus Cap-Zertifikat auf DEUTZ: Übertreibung? - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 18.07.19 10:30
Bonus Cap-Zertifikat auf DEUTZ: Übertreibung? - Zertifikateanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein Bonus Cap-Zertifikat (ISIN DE000HZ04JE2 / WKN HZ04JE) von HVB onemarkets auf die DEUTZ-Aktie (ISIN DE0006305006 / WKN 630500).

DEUTZ-Aktionäre hätten zuletzt herbe Verluste eingefahren. Binnen weniger Tage seien die Papiere des Motorenherstellers um mehr als 25 Prozent eingeknickt. Grund sei ein Interview von Vorstandschef Frank Hiller mit der Nachrichtenagentur Bloomberg gewesen. Darin habe er gesagt, dass sich die Nachfrage nach Motoren abkühle und der Höhepunkt wohl erreicht sei. Man beobachte, dass viele Großkunden sehr vorsichtig seien und versuchen würden, die Bestände auf niedrigem Niveau zu halten, so Hiller.

Den Ausblick sehe der Manager aber nicht gefährdet. "Wir haben ein gutes Auftragspolster und unsere Guidance für 2019 steht weiterhin", habe er erklärt. Damit erwarte der Vorstand weiter trotz eines derzeit allgemein herausfordernden makroökonomischen sowie geopolitischen Umfelds eine Umsatzsteigerung auf mehr als 1,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,78 Mrd. Euro) und einen Anstieg der EBIT-Rendite vor Sondereffekten auf mindestens 5,0 Prozent (Vorjahr: 4,6 Prozent).

Für Franz Schall vom Analysehaus Warburg Research scheine der Kursrückgang daher übertrieben. Die Aktie preise nun eine Gewinnwarnung ein, während er ein starkes zweites Quartal und eine robuste Entwicklung im zweiten Halbjahr erwarte, so Schall in seiner jüngsten Studie. Er habe daher die Einstufung für DEUTZ auf unverändert auf "buy" mit einem Kursziel von 9,40 Euro belassen.

Mit einem Bonus Cap-Zertifikat von HVB onemarkets könnten Anleger gut gepuffert darauf setzen, dass die Aktie zumindest wieder in ruhigeres Fahrwasser steuere. Das Papier werfe seine Maximalrendite von 8,5 Prozent ab, wenn der SDAX-Wert bis März 2020 über 4,50 Euro bleibe, sprich nicht um weitere 27 Prozent nachgebe. (Ausgabe 28/2019) (18.07.2019/zc/a/a)



Quelle: ac


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22.08.19
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