Bonus Cap-Zertifikat auf Fresenius: Ausblick leicht angehoben - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 08.08.19 11:00
Bonus Cap-Zertifikat auf Fresenius: Ausblick leicht angehoben - Zertifikateanalyse
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Frankfurt (www.zertifikatecheck.de) - Das DZ BANK-Derivate-Team stellt als Alternative zum Direktinvestment in die Fresenius-Aktie (ISIN DE0005785604 / WKN 578560) ein Bonus Cap-Zertifikat 2020/09 (ISIN DE000DF2GWR0/ ISIN DF2GWR) mit dem Basiswert Fresenius vor.

Trotz einer Schwäche bei FMC habe Fresenius insgesamt gute Zahlen für das zweite Quartal 2019 berichtet. Dies habe daran gelegen, dass die beiden anderen großen Geschäftsbereiche Kabi und Helios eine erfreuliche Entwicklung gezeigt hätten und vor allem Helios über der Markterwartung gelegen habe. Die Highlights bei Kabi seien die Markteinführung des ersten Biosimilars IDACIO in Teilen der EU sowie ein starkes Geschäft in den Schwellenländern gewesen. In den USA habe der Wettbewerb hingegen in manchen Produktgruppen zugenommen.

Positiv bewerten die Analysten der DZ BANK, dass das "Sorgenkind" Helios Deutschland ein starkes Quartal berichtet hat. Das Unternehmen habe alle notwendigen Maßnahmen getroffen, um erhöhten regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Zusätzlich habe Helios Deutschland einen sehr positiven Mix im Hinblick auf die Behandlungen gehabt. Dem gegenüber stehe allerdings ein erhöhtes Risiko bei FMC.

Als alternative Anlagemöglichkeit zu einer Direktanlage in der Aktie stünden verschiedene Zertifikate mit dem Basiswert Fresenius zur Verfügung, z.B. Bonuszertifikate.

Klassische Bonuszertifikate seien je nach Laufzeit und in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Merkmalen des zugrunde liegenden Basiswertes mit einer spezifischen Barriere und einem anfangs festgelegten Bonusbetrag ausgestattet. Anleger hätten die Chance auf Auszahlung mindestens eines festen Bonusbetrages am Laufzeitende, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine anfangs festgelegte Kursschwelle, die so genannte Barriere, niemals berühre oder unterschreite. Das bedeute, dass Anleger am Ende der Laufzeit auch dann mindestens den Bonusbetrag ausbezahlt bekommen könnten, wenn der Basiswert während der Laufzeit des Zertifikates eine leicht negative Wertentwicklung aufweise. Voraussetzung hierfür sei allerdings, dass die Barriere nicht berührt oder unterschritten worden sei.

Werde diese Barriere während der Laufzeit jedoch einmal berührt oder unterschritten, würden Anleger mit dem Bonuszertifikat Verlustrisiken tragen, die mit einer Direktinvestition in den zugrunde liegenden Basiswert vergleichbar seien.

Ansprüche aus dem zugrundeliegenden Basiswert (im Fall einer Aktie: z.B. Stimmrechte, Dividenden) stünden dem Anleger nicht zu. Während der Laufzeit erhalte der Anleger keine Zinsen oder sonstigen Erträge. Der Anleger erleide einen Verlust, wenn der Rückzahlungsbetrag niedriger sei als der gezahlte Kaufpreis. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals sei möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals sei auch möglich, wenn der Emittent eines Bonuszertifikats seine Verpflichtungen aus dem Zertifikat aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen könne.

Ein Bonuszertifikat eigne sich somit für Anleger, die in erster Linie eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswertes erwarten, eine positive Rendite anstreben und in der Lage seien, etwaige Verlustrisiken zu tragen.

Bei Bonuszertifikaten mit Cap liege der Unterschied zu klassischen Bonuszertifikaten darin, dass der Rückzahlungsbetrag nach oben hin auf den Bonusbetrag, der auch Höchstbetrag genannt werde, begrenzt sei. D.h. eine Teilnahme an einer positiven Wertentwicklung des Basiswerts über den Cap (obere Preisgrenze) hinaus erfolge nicht.

Anleger, die davon ausgehen würden, dass die Fresenius-Aktie vom 24.04.2019 bis 18.09.2020 nicht auf oder unter 34,00 EUR notieren werde, könnten mit dem DZ BANK Bonuszertifikat mit Cap mit der WKN DF2GWR auf ein solches Szenario setzen. (Ausgabe vom 05.08.2019) (08.08.2019/zc/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac


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16.08.19
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