DAX: Schwarze Monatskerze warnt vor weiteren Kursabgaben

Dienstag, 27.10.20 08:35
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
Bildquelle: pixabay
Zürich (www.aktiencheck.de) - Der DAX (ISIN DE0008469008 / WKN 846900) steht wieder stark unter Druck und befindet sich kurzfristig im Abwärtstrend, nachdem der Index seit Juni weitgehend seitwärts tendierte, wie aus der Veröffentlichung "KeyInvest DailyTrader" der UBS hervorgeht.

Verwundern sollte diese Schwäche nicht, wenn man sich das große Bild mit dem Monatschart ansehe. Hier habe sich bereits mit der schwachen Juli-Monatskerze eine Top-Bildung abgezeichnet, die mit den ebenfalls schwachen Monatskerzen vom September und nun auch Oktober bestätigt worden sei. Hier braue sich also etwas zusammen, was auf langfristig wieder fallende Kurse im DAX hindeute. Besonders die aktuell lange schwarze Monatskerze für Oktober lasse auch weitere Abwärtsdynamik im November erwarten. Wobei saisonal bis Anfang Dezember statistisch betrachtet ebenfalls mit nachgebenden Kursen zu rechnen sei.

Ausblick: Die Abwärtsdynamik im DAX verstärke sich und daran dürfte sich vor dem Hintergrund der eskalierenden Coronavirus-Krise auch wenig ändern. Sollte es zu einem erneuten Lockdown in Deutschland kommen, dürfte der Abwärtsdruck auf den DAX massiv zunehmen.

Die Short-Szenarien: Die sehr schwache Vortageskerze zeige die Lage im DAX auf: Eröffnung per Gap-Down, Durchbruch unter den wichtigen 200er EMA und Tagesschluss am Tagestief mit einer schwarzen bearishen Tageskerze. Noch schwächer gehe es kaum. Die erste Anlaufmarke sollte nun die untere Trendkanalbegrenzung im Bereich von 12.070 Punkten sein. Gelinge hier ein Durchbruch nach unten, dürften die zahlreichen unteren Gaps anvisiert werden. Das erste Gap befinde sich bei 11.391 Punkten.

Die Long-Szenarien: Der DAX könne sich an der unteren Begrenzung des fallenden Trendkanals halten und von hieraus eine erneute Aufwärtsbewegung einleiten. Gelinge dann auch die Rückeroberung des 200er EMA, würde sich die Lage wieder etwas aufhellen und ein Kursanstieg bis zur oberen Trendkanalbegrenzung bei 12.800 Punkten möglich werden. (27.10.2020/ac/a/m)



Quelle: Aktiencheck




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