DGAP-News: AiCuris-Team mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet (deutsch)

Donnerstag, 29.11.18 08:00
DGAP-News: AiCuris-Team mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet (deutsch)
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AiCuris-Team mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet

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DGAP-News: AiCuris Anti-infective Cures GmbH / Schlagwort(e): Sonstiges

AiCuris-Team mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet

29.11.2018 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

AiCuris-Team mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018 ausgezeichnet

* Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff, Gründungs-CEO, und Dr. Holger

Zimmermann, CEO der AiCuris Anti-Infective Cures GmbH, sind von

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit dem Deutschen Zukunftspreis

2018, ausgezeichnet worden

* "Schutz bei fehlendem Immunsystem - die lebensrettende Innovation gegen

gefährliche Viren" war das Gewinnerprojekt unter den diesjährigen

Nominierten

* Zusammen mit ihrem Team haben die beiden Wissenschaftler das weltweit

erste und einzige Medikament zur Vorbeugung gegen Infektionen mit einem

weit verbreiteten Virus bei Knochenmark-Transplantationen entwickelt und

damit ein völliges Umdenken auf diesem Gebiet der

Transplantationsmedizin bewirkt

Wuppertal, 29. November 2018 - AiCuris Anti-infective Cures GmbH, ein

führendes Unternehmen in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten

gegen Infektionskrankheiten, freut sich, dass Prof. Dr. rer. nat. Helga

Rübsamen-Schaeff, Gründungs-CEO, und Dr. rer. nat. Holger Zimmermann, CEO

der AiCuris Anti-Infectives Cures GmbH, mit dem Deutschen Zukunftspreis 2018

geehrt wurden. Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation

ist eine der angesehensten Auszeichnungen für Wissenschaft und Innovation in

Deutschland.

Die beiden Wissenschaftler erhielten den Preis für ihre bahnbrechenden

Forschungs- und Entwicklungsleistungen auf dem Gebiet der

Anti-Infektiva-Forschung. Ihr Projekt "Schutz bei fehlendem Immunsystem -

die lebensrettende Innovation gegen gefährliche Viren" wurde von einer Jury

unabhängiger Experten aus Wissenschaft und Industrie als eines von drei

nominierten herausragenden deutschen Forschungs- und Entwicklungsprojekten

ausgewählt. Prof. Dr. Rübsamen-Schaeff und Dr. Holger Zimmermann erhielten

die Ehrung am gestrigen Abend vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

im Rahmen einer festlichen Veranstaltung.

Prof. Dr. Rübsamen-Schaeff und Dr. Holger Zimmermann ist es mit ihrem Team

gelungen, erstmals einen Wirkstoff (Letermovir) zu identifizieren und zu

entwickeln, der Patienten mit einem schwachen oder fehlenden Immunsystem

effektiv vor Infektionen mit dem Humanen Cytomegalievirus (CMV) schützt. In

einem neu gegründeten Unternehmen, AiCuris, entwickelten sie ein Medikament,

das neue Perspektiven in der Transplantationsmedizin erschließt. Im Jahr

2012 hat AiCuris Letermovir an MSD (Handelsname von Merck & Co., Inc.,

Kenilworth, N.J., USA) lizenziert, die Vermarktungspartner von AiCuris

wurden. Heute ist das Medikament zugelassen und steht weltweit Patienten zur

Verfügung, die sich einer Knochenmark-Transplantation unterziehen und für

die eine CMV-Infektion ein lebensbedrohliches Risiko darstellt.

"Mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet zu werden, ist eine große Ehre

für uns und einer der Höhepunkte meiner wissenschaftlichen Karriere," sagte

Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff, Gründungs-CEO und heutige Vorsitzende

wissenschaftlichen Beirats der AiCuris Anti-infective Cures GmbH. "Vor einem

Jahrzehnt haben viele Pharmaunternehmen der Anti-Infektiva-Forschung den

Rücken gekehrt. Dies führte zu einer stetig größer werdenden Kluft zwischen

neu zugelassenen, innovativen Medikamenten und einem ständig wachsenden

medizinischen Bedarf. Wir haben uns im Gegensatz dazu entschlossen, AiCuris

zu gründen, um diesen medizinischen Bedarf in einer globalisierten Welt zu

bedienen. Wir sind sehr stolz und glücklich, dass sich unsere Vision bezahlt

gemacht hat und unser Produkt als neue Behandlungsoption, die das Leben der

Patienten schützt und die Überlebensraten von

Knochenmark-Transplantationspatienten maßgeblich erhöht, auf dem Markt

verfügbar ist. Der Deutsche Zukunftspreis unterstreicht die Bedeutung

unserer Arbeit und ihren Nutzen für die Gesellschaft. Ich möchte die

Gelegenheit nutzen, der Jury für die Anerkennung unserer Arbeit sowie allen,

die uns auf dieser Reise unterstützt haben, zu danken. Ein besonderer Dank

geht an Dr. Andreas und Dr. Thomas Strüngmann. Ihre weitsichtige Investition

in unser neu gegründetes Unternehmen, ihre fortwährende Unterstützung und

ihr Vertrauen in unsere Arbeit sowie ihr finanzieller Rückhalt haben die

Entwicklung von Letermovir zu einem marktfähigen Produkt erst möglich

gemacht. Für ein junges biopharmazeutisches Unternehmen ist dies ein

außergewöhnlicher Erfolg, der es uns erlaubt, das Unternehmen weiter

auszubauen."

Das Projekt: Schutz bei fehlendem Immunsystem - die lebensrettende

Innovation gegen gefährliche Viren

Für viele Patienten mit Blutkrebs ist die Transplantation von Knochenmark

die letzte Hoffnung auf Heilung. Bei diesem Verfahren werden das

körpereigene Knochenmark und damit auch die Krebszellen zerstört und durch

das Knochenmark eines Spenders ersetzt. Damit der Körper des Patienten das

fremde Knochenmark auch annimmt, wird im Vorfeld zusätzlich das Immunsystem

für einige Zeit ausgeschaltet. Aufgrund der extremen Immunschwäche nach

Transplantationen haben Empfänger von Stammzelltransplantationen, die Träger

von CMV sind, ein extrem hohes Risiko, eine CMV-Infektion zu entwickeln, die

zu Transplantatversagen mit Todesfolge führen kann.

Das vom AiCuris-Team entwickelte innovative Medikament bietet zum

allerersten Mal die Möglichkeit einer prophylaktischen Behandlung gegen

CMV-Infektionen. Der darin enthaltene Wirkstoff Letermovir gehört einer

neuen chemischen Klasse an und unterscheidet sich damit von allen bisher

gegen CMV-Infektionen eingesetzten Substanzen. Er ist somit keine einfache

Weiterentwicklung, sondern wirkt nach einem völlig neuartigen Prinzip: Er

greift eine virusspezifische Struktur an, für die es im menschlichen

Organismus keine Entsprechung gibt und verhindert damit die Replikation und

in der Folge die Ausbreitung des Virus im Körper.

CMV ist ein weitverbreitetes Virus. Heute sind ca. 50% der Bevölkerung in

den Industriestaaten CMV-seropositiv. Das bedeutet, sie sind schon einmal

mit dem Virus in Berührung gekommen oder haben eine Infektion durchlaufen

und tragen daher CMV-Antikörper im Blut. In den sich entwickelnden Ländern

beträgt die Durchseuchung der Bevölkerung 90-100%. Personen mit einem

intakten Immunsystem zeigen nach einer erstmaligen Infektion mit dem Virus

selten Symptome, aber das Virus bleibt lebenslang im Körper erhalten. Bei

einem geschwächten Immunsystem kann CMV sich reaktivieren und zu schweren

Erkrankungen diverser Organe führen, mit Schädigung des Magen-Darm-Trakts,

Lungenentzündungen oder einer Infektion der Augen (Retinitis) mit dem Risiko

der Erblindung. Zwar gibt es Arzneimittel gegen CMV, doch sie haben starke

Nebenwirkungen und können bei Knochenmark-Empfängern nicht zum vorbeugenden

Schutz eingesetzt werden.

Ein innovatives Medikament mit großem Potenzial

Für Empfänger von Knochenmark ist Letermovir das einzige vorbeugend gegen

eine CMV-Infektion wirksame Medikament. Sein Potenzial ist groß, da die Zahl

der Knochenmark-Transplantationen weltweit stetig steigt. Schätzungen

zufolge sind etwa 40.000 der weltweit rund 60.000 Patienten pro Jahr, die

eine Knochenmark-Transplantation erhalten durch das Virus gefährdet. Weitere

Anwendungen könnten folgen: etwa für AIDS-Patienten, Neugeborene, Empfänger

anderer Spenderorgane und bei anderen Bedingungen, bei denen das Immunsystem

geschwächt ist. Derzeit läuft eine Studie zum Einsatz bei

Nierentransplantationen. AiCuris hat bis heute Vorab- und

Meilensteinzahlungen in Höhe von 260 Millionen Euro erhalten. Darüber hinaus

ist AiCuris am weltweiten Umsatz mit dem Arzneimittel beteiligt. Analysten

rechnen in der Spitze mit einem weltweiten Umsatz im hohen dreistelligen

Millionen-Euro-Bereich. Das Unternehmen hat zudem eine Option auf die

gemeinsame Vermarktung in einigen europäischen Ländern.

"Ich fühle mich geehrt, Teil des Teams zu sein, das aus vielen bedeutenden

und wichtigen Projekten ausgewählt wurde, um diese renommierte Auszeichnung

zu erhalten," sagte Dr. Holger Zimmermann, CEO der AiCuris Anti-infective

Cures GmbH. "Für AiCuris war dieses Projekt in vielerlei Hinsicht ein

Durchbruch. Zum einen stellt der medizinische Erfolg eine Validierung

unseres wissenschaftlichen Ansatzes und unserer Fähigkeit dar, innovative

Therapien, die das Potenzial haben, die Behandlung von Patienten, die an

Infektionskrankheiten leiden, wirklich zu verändern, erfolgreich zu

erforschen und zu entwickeln. Zum anderen ist es auch ein finanzieller

Erfolg, der das Unternehmen auf die nächste Entwicklungsstufe hebt. Mit

insgesamt 260 Millionen Euro an Vorab- und Meilensteinzahlungen von MSD

finden wir uns jetzt in einer Position, in der wir über die notwendigen

Erfahrungen und die finanziellen Ressourcen verfügen, zukünftiges Wachstum

durch Investitionen in die Weiterentwicklung unserer vielversprechenden

Pipeline sowie die Infrastruktur des Unternehmens voranzutreiben. Ich freue

mich auf die nächsten Schritte und blicke der Zukunft von AiCuris mit

Zuversicht entgegen."

Über die Gewinner

Prof. Dr. rer. nat. Helga Rübsamen-Schaeff

Prof. Rübsamen-Schaeff war seit Gründung bis 2015 CEO der AiCuris

Anti-Infective Cures GmbH, die als Ausgliederung der

Anti-Infektiva-Forschung der Bayer Healthcare im Jahr 2006 entstand. Zuvor

hatte sie bei Bayer diesen Bereich als Senior Vice President geleitet. Im

März 2015 legte Prof. Rübsamen-Schaeff ihre Position als CEO der AiCuris

nieder und übernahm den Vorsitz des Wissenschaftlichen Beirats. Vor ihrer

Karriere bei Bayer war sie Wissenschaftliche und Geschäftsführende

Direktorin am Chemotherapeutischen Forschungsinstitut Georg-Speyer-Haus in

Frankfurt. Die ausgebildete Chemikerin erhielt die venia legendi

(Lehrberechtigung) von der Universität Frankfurt und ist seit 1988

Professorin für Biochemie. Als Sachverständig war und ist sie in diversen

Ausschüssen tätig, darunter im Senat der Fraunhofer Gesellschaft, dem

Hochschulrat der Universität Wien und war Mitglied der Jury des

Innovationspreises des Bundespräsidenten. Derzeit ist Sie Mitglied des

Gesellschafterrates der E. Merck KG und Vorsitzende ihrer

Forschungsgesellschaft, Mitglied des Aufsichtsrats der Merck KGaA sowie des

Wissenschaftlichen Gremiums des EU-Rahmenprogramms für Forschung und

Innovation "Horizont 2020". Sie ist ebenfalls Mitglied der Nationalen

Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Dr. rer. nat. Holger Zimmermann

Bevor Dr. Zimmermann 2015 zum CEO von AiCuris ernannt wurde, war er zwei

Jahre als Geschäftsführer und stellvertretender CEO und sechs Jahre als

Chief Scientific Officer für das Unternehmen tätig. Er war Teil des

Spin-Outs, aus dem AiCuris 2006 hervorging. Als CSO leitete Dr. Zimmermann

die Virologie-Abteilung und war als Projektleiter für das HCMV-Portfolio

verantwortlich, das 2012 an MSD lizenziert wurde. Zuvor war Dr. Zimmermann

bei der Bayer HealthCare beschäftigt, zuletzt als Labor- und Projektleiter

in der Virologie. Er promovierte in Biologie an der Universität Köln und

arbeitete sieben Jahre lang in verschiedenen wissenschaftlichen

Institutionen, davon drei Jahre am Institut für Molekular- und Zellbiologie

(IMCB) der Nationalen Universität Singapur. Dr. Zimmermann ist

Autor/Co-Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und auf mehr als

25 Patentanmeldungen als Erfinder aufgeführt. Er ist Mitglied nationaler und

internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften sowie verschiedener

Beiräte wie z.B. der "International Society on Antiviral Research" und der

Deutschen Gesellschaft für Virologie (GfV) - Kommission für Antivirale

Therapie. Dr. Zimmermann ist darüber hinaus auch im Vorstand von

BioDeutschland.

Über den Deutschen Zukunftspreis

Der Deutsche Zukunftspreis wird seit 1997 jährlich vergeben und würdigt

Projekte, die ausgehend von exzellenter Forschung zu anwendungs- und damit

marktreifen Produkten führen und Arbeitsplätze schaffen. Der mit 250.000

Euro dotierte Preis zeichnet wissenschaftliche Innovationen und Ideen aus,

aus denen wirtschaftliche Erfolge wurden und die das Potential haben, Leben

zu beeinflussen, zu erleichtern, zu verbessern und manchmal auch, es zu

erhalten.

Er ist Ausdruck der Anerkennung für Geleistetes und eine Investition in die

Kreativität, den Mut und die Beharrlichkeit von Forscherinnen und Forschern

- Eigenschaften, die unerlässlich sind, wenn es darum geht, auch künftig

wissenschaftliches Neuland zu erobern und Antworten auf die drängenden

Fragen von heute und morgen zu finden.

Weitere Informationen zum Deutschen Zukunftspreis finden Sie unter:

https://www.deutscher-zukunftspreis.de.

Über Letermovir

Letermovir gehört zu einer neuen Klasse nicht-nukleosidischer

CMV-Inhibitoren (3,4-Dihydrochinazoline) und blockiert die Virusreplikation

über die gezielte Hemmung des viralen Terminase-Komplexes. Kreuzresistenzen

zu bereits vorhandenen Medikamenten anderer Wirkstoffklassen bestehen

aufgrund des völlig neuen Wirkprinzips nicht. Letermovir ist gegen Viren,

die gegenüber CMV-DNA-Polymerase-Inhibitoren resistent sind, voll wirksam.

Letermovir wirkt selektiv gegen das humane Cytomegalovirus und ist nicht

gegen andere Viren aktiv. Letermovir hat in den USA sowie in Europa und

Japan den Orphan-Drug-Status zur Prävention von CMV-Erkrankungen in

Risikopatienten erhalten.

Im Rahmen einer im Jahr 2012 unterzeichneten Vereinbarung hat MSD (über eine

Tochtergesellschaft), die weltweiten Rechte zur weiteren Entwicklung und

Vermarktung von Letermovir (PREVYMIS(R)) von AiCuris (www.aicuris.com)

erworben. Das Medikament ist zur Anwendung bei Knochenmark-Transplantationen

in Europa, der Schweiz, der USA, Kanada und Japan zugelassen

Über AiCuris Anti-infective Cures GmbH

AiCuris wurde 2006 als Spin-Off der Bayer AG gegründet und konzentriert sich

auf die Erforschung und Entwicklung von Wirkstoffen gegen

Infektionskrankheiten. Hauptinvestoren des Unternehmens sind die Dres.

Strüngmann. PREVYMIS(R) (Letermovir), ein an MSD im Jahre 2012

auslizensierter "First-in-Class" nicht-nukleosidischer Cytomegalovirus

(CMV)-Inhibitor, der seine Wirkung über einen neuartigen Wirkmechanismus

entfaltet, hat in der EU, der Schweiz, den USA, Kanada und Japan die

Marktzulassung zur Prävention von CMV-Infektionen bei erwachsenen Empfängern

einer allogenen hämatopoetischen Stammzelltransplantation (HSCT) erhalten.

Das Unternehmen entwickelt Medikamente gegen Viren wie das humane

Cytomegalovirus (HCMV), das Herpes-simplex-Virus (HSV), das

Hepatitis-B-Virus (HBV) und Adenoviren. Im Bereich antibakterieller

Wirkstoffe konzentriert AiCuris sich auf die Erforschung innovativer

Behandlungsmöglichkeiten gegen lebensbedrohliche (multi-)resistente

Krankenhauserreger.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.aicuris.com.

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Kontakte:

AiCuris Anti-infective Cures GmbH

Katja Woestenhemke

Friedrich-Ebert-Str. 475/Geb. 302

42117 Wuppertal

Tel +49 202 317 63 0

Fax +49 202 317 63 1177

Email [1]press@aicuris.com

1. mailto:press@aicuris.com

Web [1]www.aicuris.com

1. http://www.aicuris.com/

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Quelle: dpa


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