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DGAP-News: Biofrontera AG: Biofrontera ergreift umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung während der COVID-19-Pandemie (deutsch)

Freitag, 20.03.20 09:15
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Biofrontera AG: Biofrontera ergreift umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung während der COVID-19-Pandemie

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DGAP-News: Biofrontera AG / Schlagwort(e): Sonstiges

Biofrontera AG: Biofrontera ergreift umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung

während der COVID-19-Pandemie

20.03.2020 / 09:15

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Biofrontera ergreift umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung während der

COVID-19-Pandemie

Leverkusen, den 20. März 2020 - Die Biofrontera AG (ISIN: DE0006046113), ein

internationales biopharmazeutisches Unternehmen, gab heute bekannt, dass das

Unternehmen umfassende Maßnahmen zur Kostensenkung während der globalen

COVID-19-Pandemie ergriffen hat.

Das Management von Biofrontera rechnet mit einer sinkenden Nachfrage für das

Medikament Ameluz(R) aufgrund der aktuellen Maßnahmen und Vorschriften, die

von den Regierungen weltweit zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie eingeführt

wurden. Diese Maßnahmen werden sehr wahrscheinlich zu unterschiedlichen

Prioritäten für medizinische Behandlungen führen und eine Verzögerungen bei

der Behandlung von aktinischer Keratose für den Großteil der Patienten mit

sich bringen. Daher muss das Unternehmen auf eine vorübergehend sinkende

weltweite Nachfrage nach den Produkten von Biofrontera aufgrund der

Coronavirus-Pandemie vorbereitet sein.

"Da sich die COVID-19-Situation ständig weiterentwickelt, müssen wir

jederzeit darauf bedacht sein, was für die Gesundheit und Sicherheit unserer

Mitarbeiter sowie für den Geschäftsbetrieb am besten ist", sagt Prof. Dr.

Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender der Biofrontera. "Unsere tägliche

Überwachung und Bewertung der Situation bringt uns zu dem Schluß, dass wir

keine andere Wahl haben, als aufgrund der Verbreitung des Coronavirus in

Europa und Nordamerika kurzfristig drastische Maßnahmen zur

Kostenreduzierung zu ergreifen. Wir rechnen damit, dass die geringere

Nachfrage nach unseren Produkten einige Monate anhalten wird, haben aber

derzeit nur einen sehr begrenzten Einblick in die kurzfristige Entwicklung

unseres Geschäfts."

Ab nächster Woche wird Biofrontera für alle Mitarbeiter in Deutschland

Kurzarbeit einführen. Ähnliche Maßnahmen werden derzeit für die

Tochtergesellschaften in Spanien und Großbritannien geprüft und sollen in

Kürze umgesetzt werden. Auch Biofrontera Inc., die 100%ige

Tochtergesellschaft in den USA, wird erhebliche Kostensenkungsmaßnahmen

einleiten. Dort wird der Personalbestand deutlich reduziert und ein

Freistellungsprogramm eingeführt, in dessen Rahmen alle Mitarbeiter

verpflichtet werden, vorübergehend unbezahlte Urlaubstage zu nehmen.

Darüber hinaus verzichten die Mitglieder des Vorstands der Biofrontera AG

sowie die Geschäftsführung der Biofrontera Inc. bis auf weiteres freiwillig

auf einen substanziellen Teil ihrer Gehälter.

Während diese Maßnahmen zur Kostenreduzierung in Kraft sind, wird das

Unternehmen die vollständige Einhaltung aller gesetzlichen Anforderungen in

medizinischer und finanzieller Hinsicht gewährleisten sowie allen

Offenlegungspflichten jederzeit nachkommen.

-Ende-

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Ansprechpartner für Investoren

Biofrontera AG ir@biofrontera.com

Thomas Schaffer, Finanzvorstand +49-214-87632-0

Pamela Keck, Head of IR +49-214-87632-0

Hintergrund:

Die Biofrontera AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf die

Entwicklung und den Vertrieb dermatologischer Medikamente und medizinischer

Kosmetika spezialisiert ist.

Das Leverkusener Unternehmen mit weltweit rund 200 Mitarbeitern entwickelt

und vertreibt innovative Produkte zur Heilung, zum Schutz und zur Pflege der

Haut. Zu den wichtigsten Produkten gehört Ameluz(R), ein

verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von hellem Hautkrebs und

dessen Vorstufen. Ameluz(R) wird seit 2012 in der EU und seit Mai 2016 in

den USA vermarktet. Darüber hinaus vertreibt das Unternehmen in den USA das

verschreibungspflichtige Medikament XepiTM zur Behandlung von Impetigo. In

Europa vertreibt das Unternehmen zudem die Dermokosmetikserie Belixos(R),

eine Spezialpflege für geschädigte oder erkrankte Haut.

Biofrontera ist das erste deutsche Gründer-geführte pharmazeutische

Unternehmen, das eine zentralisierte europäische und eine US-Zulassung für

ein selbst entwickeltes Medikament erhalten hat. Die Biofrontera-Gruppe

wurde 1997 vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Hermann Lübbert

gegründet und ist an der Frankfurter Börse (Prime Standard) und an der

US-amerikanischen NASDAQ gelistet. www.biofrontera.com

20.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Biofrontera AG

Hemmelrather Weg 201

51377 Leverkusen

Deutschland

Telefon: +49 (0)214 87632 0

Fax: +49 (0)214 87632 90

E-Mail: ir@biofrontera.com

Internet: www.biofrontera.com

ISIN: DE0006046113, NASDAQ: BFRA

WKN: 604611

Börsen: Regulierter Markt in Düsseldorf, Frankfurt (Prime

Standard); Freiverkehr in Berlin, Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange; Nasdaq

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Quelle: dpa-AFX




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