DGAP-News: Perspektive Asset Management AG: Aktie unter der Lupe - Siemens Gamesa (deutsch)

Donnerstag, 14.03.19 11:08
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Perspektive Asset Management AG: Aktie unter der Lupe - Siemens Gamesa

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Perspektive Asset Management AG: Aktie unter der Lupe - Siemens Gamesa

14.03.2019 / 11:08

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Perspektive OVID Equity Fonds

Aktie unter der Lupe - Siemens Gamesa

München, im März 2019

"Dem Wind Flügel verleihen"

Mit Siemens Gamesa von der Energiewende profitieren

Herausforderungen und Chancen

Der Anteil grüner Energien in der Europäischen Union lag 2017 bei gerade mal

17,5 Prozent am Endenergieverbrauch - dies klingt auf den ersten Blick nicht

viel und der erneuerbare Energieanteil ist im Vergleich zum Vorjahr mit

einer Steigerung von gerade mal 0,5 Prozent auch nicht sehr dynamisch

gewachsen. Bezieht man allerdings die Ausgangsbasis auf das Jahr 2004,

beziffert sich der Anstieg auf mehr als 100 Prozent auf den damaligen, noch

überschaubaren, Anteil in Höhe von 8,5 Prozent. In der Europäischen Union

sollen jedoch bereits im Jahre 2020 erneuerbare Energien zu 20 Prozent den

Endenergieverbrauch decken, bis 2030 sollen es mindestens 32 Prozent sein -

im historischen Vergleich geradezu eine Herausforderung.

Daraus resultiert nicht nur Handlungsdruck für alle Beteiligten aus

Wirtschaft und Politik sondern vor allem auch Investitionspotenzial. Denn

die erforderlichen Summen für die Energiewende sind enorm. Neben dem Ausbau

der Netzinfrastruktur und der Integration von Speichermedien zur Optimierung

der Netze - man schätzt bei Letzterem einen hohen einstelligen

Milliarden-Betrag allein nur für Deutschland - ist es letztlich der

Kraftwerkspark, der weiter wachsen muss. Schließlich geht es um

Versorgungssicherheit und darum, dass die Verbraucher langfristig von

fallenden Kosten profitieren. Zum einen über die geringeren Folgekosten

durch Senkung klimaschädlicher CO2-Emissionen. Und zum anderen auch mit der

Einsparung direkter Ausgaben in Form sinkender Energiepreise. Letzteres ist

wiederum abhängig vom Umfang, mit dem weitere erneuerbare Energiekapazitäten

ausgebaut werden, wie die Studie von Energy Brainpool zeigt.

Mit vereinter Kraft die Wende gestalten

Die aus der Fusion von Gamesa und der Windenergiesparte von Siemens im April

2017 entstandene Siemens Gamesa Renewable Energy S.A. (Siemens Gamesa)

beschäftigt circa 25.000 Mitarbeiter, steht zu 59 Prozent im Eigentum der

Siemens AG und sitzt im nordspanischen Zamudio (nahe Bilbao). Neben der

dänischen Vestas Wind Systems und der MHI Vestas - einem Joint Venture von

Vestas und der japanischen Mitsubishi Heavy Industries - zählt das neue

Unternehmen mit einer bereits realisierten Kapazität von mehr als 84 GW zu

den weltweit führenden Anbietern von Windkraftanlagen. Neben dem Bau der

Kraftwerke werden diese auch gewartet und damit circa 14 Prozent des

Umsatzes erwirtschaftet. Vor allem der Windenergie wird für ein

erfolgreiches Gelingen der Energiewende großes Potenzial zugestanden. So

erwartet das Management von Siemens Gamesa jährliche Wachstumsraten für den

Ausbau der Offshore-Windkraft (auf See) in Höhe von 13 Prozent und für

Anlagen an Land immerhin fünf Prozent. Vor allem bei Offshore-Anlagen ist

Siemens Gamesa stark und dominiert nach einer Erhebung von BloombergNEF

diesen Markt zusammen mit MHI Vestas.

Wachstumschancen in Emerging Markets

Gerade vom indischen Markt verspricht man sich marktüberdurchschnittliche

Zuwächse. So soll dieser Analysen von UBS zufolge bis 2022 jährlich um

durchschnittlich 15 Prozent zulegen. Siemens Gamesa konnte diesbezüglich im

Rahmen der Berichterstattung für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2019

(Dezember 2018) bereits mit guten Zahlen zum Auftragseingang punkten. Allein

aus Indien zogen die Spanier neue Aufträge in Höhe von mehr als 583 MW an

Land - immerhin 25 Prozent des gesamten Ordervolumens in Höhe von 2,4 GW.

Mit zukunftsweisender Transformation...

Mit der Strategie L3AD2020 will das Management Siemens Gamesa in den drei

Jahren von 2018 bis 2020 zum Marktführer entwickeln. Das Change-Management

soll Mitarbeiter und die Unternehmenskultur positiv beeinflussen, womit das

Unternehmenswachstum gefördert und ein Wettbewerbsvorsprung generiert werden

soll. Drei Säulen stellen die Basis für nachhaltiges und profitables

Wachstum. Bei den "Stromgestehungskosten" (Levelized Cost of Electricity,

LCoE) möchte Gamesa die Führerschaft übernehmen. Mit "Agilität" werden

kürzere Reaktionszeiten und eine höhere Flexibilität für Kundenbedürfnisse

angestrebt. Mit Hilfe der "Digitalisierung" soll unter anderem auch im

Wartungs- und Service-Bereich die Effizienz gesteigert werden. Diese

Maßnahmen sollen in ein marktüberdurchschnittlich hohes Umsatzwachstum

münden, die EBIT-Marge zwischen 8 und 10 Prozent stabilisieren und auch die

Kapitaleffizienz, gemessen an einer Rendite zwischen 8 bis 10 Prozent,

verbessern. 25 Prozent des berichteten Nettogewinns sollen als Dividende

ausgeschüttet werden. Kostensenkungen in Höhe von zwei Milliarden Euro

sollen den Konzern profitabler machen. Dabei nimmt allein die Realisation

von Synergien aus dem Zusammenschluss beider Unternehmen bis zu 400

Millionen Euro ein.

... und Innovation im Dienste der Nachhaltigkeit

Dass Siemens Gamesa mit innovativen Produkten auf sich aufmerksam macht, hat

es schon mehrfach bewiesen. Beispielsweise mit der Teilnahme an einem

Pilotprojekt zur Entwicklung von Offshore-Windkraftanlagen auf schwimmenden

Fundamenten. Oder auch mit der Initiative zur Entwicklung alternativer

Stromspeicher, um die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien zu

ermöglichen. Mit Hilfe dieser können nicht nur Schwankungen in der

Verfügbarkeit grünen Stroms ausgeglichen werden, sondern sie helfen

letztlich auch für die Akzeptanz zur verstärkten Erzeugung und Nutzung von

Grünstrom, indem unterschiedliche Energieklassen integriert und damit die

Netzinfrastruktur optimiert werden kann.

Kürzlich hat der deutsch-spanische Windanlagenbauer eine neue

Windkraftanlage vorgestellt, mit der er in die 10-MW-Klasse einsteigt. Die

Markteinführung ist für 2022 vorgesehen. Das Kraftwerk soll nicht nur in

seiner Größe das Vorgängermodell deutlich übertreffen, sondern auch in

seiner Produktivität. Außerdem sollen Neuentwicklungen mit weniger Rohstoffe

auskommen und vorhandene Ressourcen recycelt werden, beispielsweise

Altmagneten. Zulieferer müssen sich zudem an die von den Vereinten Nationen

formulierten Prinzipien des "UN Global Compact" halten. Das Unternehmen

setzt sich somit aktiv für gute Arbeitsbedingungen ein und treibt

gleichzeitig die Anpassung an die sich verändernden Rahmenbedingungen in der

Energiewirtschaft voran.

UN-Nachhaltigkeitsziele fest im Blick

Auch Siemens Gamesa bekennt sich zu den Grundsätzen des "UN Global Compact"

und ist in zahlreichen Nachhaltigkeitsindices vertreten, so zum Beispiel in

der Indexfamilie des EURO STOXX Sustainability, des FTSE4Good oder auch im

Global Challenges Index (GCX). Das Unternehmen steht mit seiner

Leistungspalette und mit seinem Auftreten insbesondere für die

UN-Nachhaltigkeitsziele "Bezahlbare und saubere Energie", "Industrie,

Innovation und Infrastruktur" sowie "Maßnahmen zum Klimaschutz" und

"Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum".

Geschäftszahlen geben Auftrieb

Mit einem Kursplus von nahezu 30 Prozent seit Jahresanfang stehen die

Papiere von Siemens Gamesa hoch in der Gunst der Anleger. Im ersten Quartal

des Geschäftsjahres 2018/2019, welches im Dezember 2018 endete, berichtete

das Management einen um 6 Prozent gestiegenen Umsatz im im

Vorjahresvergleich, wobei der Bereich Windturbinen um 3 Prozent wuchs und

das Service-Segment um 25 Prozent zulegte. Der starke Jahresauftakt wurde

mit dem Sprung in die Gewinnzone unterstrichen. Nach einem Verlust im

Vorjahresquartal in Höhe von 35 Mio. Euro erwirtschaftete Siemens Gamesa im

Berichtsquartal einen Gewinn in Höhe von 18 Mio. Euro. Vor allem der

Offshore-Bereich erfreute sich hoher Nachfrage und wuchs um 76 Prozent auf

609 MW, was einem Anteil von nahezu 29 Prozent an der abgesetzten

Gesamtkapazität entspricht. Triebfeder für einen nachhaltigen Turnaround ist

letztlich die Auftragslage. Der Auftragsbestand konnte um 8 Prozent auf 23

Mrd. Euro ausgebaut werden. Entsprechend positiv sind die Erwartungen für

das laufende Geschäftsjahr. So geht das Management im Vergleich zum Vorjahr

von einem Umsatzplus in Höhe von 10 bis 20 Prozent auf 10 bis 11 Mrd. Euro

aus.

"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" oder...

...inklusiver Kapitalismus: wie lebt ein Unternehmen und dessen

Tochtergesellschaft Nachhaltigkeit?

In einem Interview äußerte sich der Siemens-Chef Joe Kaeser zu seinen

Bedenken und legte dar, wie ein neuer Kapitalismus aussehen könnte:

"Angesichts der zunehmenden Spaltung der Gesellschaften birgt der reine

Sharholder-Value-Ansatz sogar Gefahren, weil er einseitig auf vermögende

Kapitalgeber fokussiert ist und die Schwächeren aus dem Blick verliert".

Wichtig für ein Unternehmen ist demnach seine Bestimmung oder

Sinnhaftigkeit, das heißt, etwas zu produzieren, was relevant für die

Gesellschaft ist und nicht nur allein um des (kurzfristigen)

Sharholder-Value wegen. Vielmehr soll das Unternehmen umsichtig alle

beteiligten Parteien, unter anderem Zulieferer, Mitarbeiter, Kunden, Medien

und die Gesellschaft, adressieren - also im Rahmen eines

"Stakeholder"-Ansatzes agieren. Dabei soll es verantwortungsbewusst seiner

Belegschaft und der Gesellschaft etwas zurückgeben. Den Mitarbeitern

beispielsweise die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung eröffnen, wie es

bei Siemens Gamesa auch der Fall ist. Der Gesellschaft gegenüber die

Maßnahmen und technischen Möglichkeiten zur Co2-Reduktion zugänglich zu

machen, um dem Klimawandel entgegen zu treten und damit unsere

Lebensgrundlage und die künftiger Generationen zu erhalten. Entsprechend dem

europäischen Kodex macht das Management von Siemens Gamesa auch von den

möglichen Freiräumen Gebrauch, nicht nur den Eigentümer oder Aktionär in den

Mittelpunkt zu stellen, sondern alle Stakeholder im Blick zu haben.

FAZIT:

Mit Blick auf die noch vor uns liegenden Anstrengungen zum Kampf gegen den

Klimawandel und zur Bewältigung der Energiewende stiftet Siemens Gamesa

einen wichtigen Beitrag nicht nur für seine Aktionäre sondern auch für seine

Mitarbeiter und für die Gesellschaft. Dabei verfolgt das Unternehmen

zahlreiche Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. In den nächsten

Jahren dürfte noch viel Kapital in den Ausbau der Windenergie fließen. Der

verantwortungsbewusste Umgang mit den Ressourcen, die relativ niedrige

Bewertung des Unternehmens sowie dessen Positionierung und Ausrichtung

dürften die Basis für weitere Kursgewinne darstellen. Das über den reinen

Shareholder-Value hinausgehende Engagement ist vorbildlich.

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Frohmader Gabriele Hartmann

Über die Perspektive Asset Management AG:

Gegründet im Jahr 2015 in München, hat sich die Perspektive Asset Management

AG unter dem Grundsatz ,,Sustainability & Good Governance" auf

zukunftsweisende und nachhaltige Anlagethemen spezialisiert. Das Unternehmen

ist unabhängig und inhabergeführt und bündelt jahrzehntelange Erfahrung,

Authentizität sowie Kompetenz, die in das Asset Management einfließen.

Geführt wird die Perspektive Asset Management AG von den beiden Vorständen

Frau Gabriele Hartmann und Herrn Frank Walter.

Weitere Informationen und den Risikohinweis finden Sie auf unserer

Internetseite:

www.perspektive-ag.com

Kontakt:

Gabriele Hartmann: Gabriele.Hartmann@perspektive-ag.de

Franck Walter: f.walter@perspektive-ag.de

Markus Frohmader: m.frohmader@perspektive-ag.de

Rainer Fritzsche: fritzsche@ovid-partner.de

Wichtige rechtliche Hinweise:

Die vorliegenden Inhalte stellen lediglich eine allgemeine Information dar

und sind nicht als Anlageempfehlung oder als eine Einladung zur Zeichnung

oder ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen zu verstehen.

Die Perspektive Asset Management AG ist Vertriebspartner der HANSAINVEST

GmbH. Als Fondsmanagement fungiert die efv GmbH. Diese Werbemitteilung

stellt keine Anlageberatung dar, sondern enthält lediglich beispielhaft

aufgezählte Merkmale des Fonds. Die in dem Dokument zum Ausdruck gebrachten

Meinungen können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Weder die

Kapitalverwaltungsgesellschaft noch deren Kooperationspartner übernehmen

irgendeine Art von Haftung für die Verwendung dieses Dokuments oder dessen

Inhalt. Der Fonds richtet sich an Anleger, die bereits über gewisse

Erfahrungen mit Finanzmärkten verfügen. Anleger sollten sich vor dem

Anteilerwerb umfassend informieren. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit

lässt keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung

zu. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen zu

diesem Fonds (die wesentlichen Anlegerinformationen, der aktuelle

Verkaufsprospekt, der aktuelle Jahresbericht und - falls dieser älter als

acht Monate ist - der aktuelle Halbjahresbericht). Verkaufsunterlagen zu dem

Fonds sind kostenlos in deutscher Sprache erhältlich bei: HANSAINVEST GmbH,

Kapstadtring 8, 22297 Hamburg, Telefon: 040 300 570, www.hansainvest.de.

Redaktionsschluss dieses Dokuments: Februar 2019.

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Quelle: dpa-AFX


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