Wacker Neuson Aktie
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DGAP-News: Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr - Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt (deutsch)

Dienstag, 06.08.19 07:00
DGAP-News: Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr - Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt (deutsch)
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Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr - Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt

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DGAP-News: Wacker Neuson SE / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr - Umsatz-

und Ergebnisprognose bestätigt

06.08.2019 / 07:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Wacker Neuson Group mit zweistelligem Wachstum im ersten Halbjahr - Umsatz-

und Ergebnisprognose bestätigt

- Zweistelliges Umsatzwachstum auf 950,7 Mio. Euro (+15 Prozent)

- EBIT steigt auf 84,5 Mio. Euro (+7 Prozent)

- Auftragseingang auf hohem Niveau

- Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt

München, 6. August 2019 - Die Wacker Neuson Group hat ihren Wachstumskurs im

ersten Halbjahr 2019 fortgesetzt. Der Umsatz stieg im Vergleich zum

Vorjahreszeitraum um 15,2 Prozent und erreichte mit 950,7 Mio. Euro einen

neuen Rekordwert (H1/18: 825,1 Mio. Euro). Martin Lehner,

Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson SE: "Die erste Jahreshälfte hat uns

einmal mehr gezeigt, dass wir mit unseren Lösungen die Bedürfnisse der

Kunden treffen. In vielen Märkten konnten wir Marktanteile gewinnen, was uns

vor allem dank der vielfältigen Produktinnovationen gelang, mit denen wir

uns vom Wettbewerb klar differenzieren wollen. Mit den zahlreichen

Neuentwicklungen, die wir im April auf der Bauma in München präsentiert

haben, sind wir bestens aufgestellt, um diesen Weg weiter zu beschreiten und

unsere im Rahmen der Strategie 2022 gesteckten Mittelfristziele zu

erreichen."

Im Jahr 2018 hatten erhebliche Engpässe in der weltweiten Lieferkette das

Wachstum der Unternehmensgruppe gebremst. "Die Lage hat sich hier deutlich

entspannt", führt Lehner weiter aus. Allerdings verursachte der Abbau des

durch die Engpässe gestiegenen Bestands an unfertigen Maschinen

Zusatzaufwand, der die Produktivität in den Werken temporär schwächte. Das

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg im ersten Halbjahr um 7,4

Prozent auf 84,5 Mio. Euro (H1/18: 78,7 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag mit

8,9 Prozent etwas unter dem Vorjahreswert (H1/18: 9,5 Prozent). Erhöhte

Kosten in Produktion und Logistik sowie die laufende Restrukturierung des

US-amerikanischen Werkes in Menomonee Falls belasteten die Entwicklung

zusätzlich. Der Konzern erwartet jedoch, mit dem erreichten Fortschritt in

den USA bereits im zweiten Halbjahr 2019 spürbar positive Effekte auf die

Profitabilität gegenüber dem Vorjahr zu sehen.

Wachstum in allen Berichtsregionen

Das Umsatzwachstum des Konzerns wurde von allen drei Berichtsregionen

getragen. In Europa, wo die Unternehmensgruppe knapp drei Viertel ihrer

Umsätze erzielt, wuchsen die Erlöse um 15,5 Prozent auf 692,3 Mio. Euro

(H1/18: 599,2 Mio. Euro). Neben einer starken Nachfrage aus der europäischen

Bauwirtschaft, legte das Geschäft mit Maschinen für die Landwirtschaft

deutlich überproportional zu. Der Umsatz mit Rad- und Teleskopladern der

Marken Weidemann und Kramer wuchs hier um 31,8 Prozent auf 152,0 Mio. Euro

(H1/18: 115,3 Mio. Euro).

In der Region Amerikas erreichte der Umsatz 229,5 Mio. Euro, ein Plus von

13,7 Prozent (H1/18: 201,8 Mio. Euro). Währungsbereinigt lag der Anstieg bei

7,2 Prozent. Das Wachstum resultierte unter anderem aus den Fortschritten

beim Ausbau des unabhängigen Händlernetzwerkes in Nordamerika sowie einer

guten Entwicklung in Lateinamerika, wo der Konzern zweistellig wachsen

konnte.

In Asien-Pazifik wuchs der Umsatz um 19,9 Prozent und erreichte 28,9 Mio.

Euro (H1/18: 24,1 Mio. Euro). Das Anfang 2018 eröffnete Werk im chinesischen

Pinghu wurde plangemäß weiter hochgefahren. Erfolgreich angelaufen ist zudem

die im Sommer 2018 geschlossene OEM-Kooperation bei Mini- und Kompaktbaggern

mit John Deere. Während der Konzern den Umsatz in China deutlich steigern

konnte, blieb das Geschäft in Australien etwas hinter den Erwartungen

zurück.

Net Working Capital belastet Cashflow

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2019

mit -144,7 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (H1/18: -35,3 Mio.

Euro). Ursache hierfür sind im Wesentlichen ein erhöhter Vorratsbestand

sowie gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der

guten Markt- und Auftragslage sowie der Branchenleitmesse Bauma, baute der

Konzern mehr Vorräte auf als in den Vorjahren. Im Bestand enthalten sind

außerdem Vorbaumotoren, die im Zusammenhang mit der Umstellung auf die

Abgasstufe V in Europa gezielt auf Lager gelegt wurden. Diese wird der

Konzern bis zum Ende des Jahres 2020 in den Markt bringen. Weiterhin hat der

Vorstand Maßnahmen eingeleitet, um den Bestand an Fertigmaschinen in den

kommenden Monaten erheblich zu senken. Hierzu zählt unter anderem die

Reduzierung des Produktionsausstoßes in einigen Werken. Die Reichweite der

Forderungen erhöhte sich von 64 Tagen im Vorjahr auf 73 Tage. Neben dem

höheren Umsatzvolumen wirkten sich hier insbesondere ein nachteiliger

Kunden- und Regionenmix aus. Der Free Cashflow war im ersten Halbjahr 2019

mit -186,2 Mio. Euro deutlich negativ (H1/18: 11,5 Mio. Euro).

Umsatz- und Ergebnisprognose bestätigt

Trotz der zunehmenden konjunkturellen Eintrübung, wachsender Unsicherheiten

und eines Marktumfelds, das zuletzt herausfordernder geworden ist, sind die

wichtigsten Zielmärkte der Wacker Neuson Group intakt. Der Auftragseingang

liegt insbesondere dank einer starken Nachfrage aus der Bauwirtschaft

weiterhin auf hohem Niveau. Für das Gesamtjahr 2019 geht der Vorstand

unverändert von einem Umsatz in der oberen Hälfte der Spanne von 1.775 bis

1.850 Mio. Euro aus (2018: 1.706,5 Mio. Euro), was einem Wachstum von 6 bis

8 Prozent entspricht.

Bei der Profitabilität erwartet der Konzern ein im Vergleich zum Vorjahr

stärkeres zweites Halbjahr. Positive Impulse sollten insbesondere aus der

Region Amerikas kommen, wo im dritten und vierten Quartal 2018 noch ein

negativer EBIT-Beitrag verbucht wurde. "Die Restrukturierungsarbeiten kommen

gut voran", ergänzt Lehner. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet der Vorstand

unverändert mit einer EBIT-Marge in der Spanne von 9,5 bis 10,2 Prozent.

Kennzahlen der Wacker Neuson Group

Kennzahlen in Mio. EUR H1/19 H1/18 Q2/19 Q2/18

Umsatz 950,7 825,1 +15% 516,1 454,6 +14%

EBIT 84,5 78,7 +7% 54,3 55,7 -3%

EBIT-Marge 8,9% 9,5% -0,6PP 10,5% 12,3% -1,8P-

P

Periodenergebnis 54,4 94,4 -42% 33,6 79,8 -58%

(bereinigt)1 (48,6) (+12%) (34,0) (-1%)

Ergebnis je Aktie in EUR 0,78 1,35 -42% 0,48 1,14 -58%

(bereinigt)1 (0,69) (+13%) (0,48) (0%)

1 Im H1/18 bereinigt um

den außerordentlichen

Ertrag aus der Veräußerung

einer

Immobiliengesellschaft des

Konzerns in Höhe von 45,8

Mio. Euro nach Steuern.

Der vollständige Halbjahresbericht der Wacker Neuson Group ist unter

folgendem Link verfügbar:

www.wackerneusongroup.com/investor-relations/finanzberichte-praesentationen/

Bildmaterial der Wacker Neuson Group ist verfügbar unter:

https://wackerneusongroup.com/news-media/fotos-videos/pressebilder-konzern/

Ansprechpartner:

Christopher Helmreich

Head of Investor Relations

Wacker Neuson SE

Preußenstraße 41

80809 München

Tel.: +49 - (0)89 - 354 02 - 427

christopher.helmreich@wackerneuson.com

www.wackerneusongroup.com

Über die Wacker Neuson Group:

Die Wacker Neuson Group ist ein international tätiger Unternehmensverbund

mit über 50 Tochterunternehmen und 140 eigenen Vertriebs- und

Servicestationen. Als ein führender Hersteller von Baugeräten und

Kompaktmaschinen bietet der Konzern seinen Kunden weltweit ein breites

Produktprogramm, umfangreiche Service- und Dienstleistungsangebote sowie

eine leistungsfähige Ersatzteilversorgung. Zur Wacker Neuson Group gehören

die Produktmarken Wacker Neuson, Kramer und Weidemann. Das Leistungsangebot

richtet sich vor allem an Kunden aus dem Bauhauptgewerbe, dem Garten- und

Landschaftsbau, der Landwirtschaft, den Kommunen, der Recycling- und

Energiebranche sowie an Bahnbetriebe und Industrieunternehmen. Der Konzern

erzielte im Jahr 2018 einen Umsatz von 1,71 Mrd. Euro und beschäftigt über

6.000 Mitarbeiter weltweit. Die Aktie der Wacker Neuson SE wird im

regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt

(ISIN: DE000WACK012, WKN: WACK01) und ist im SDAX der Deutschen Börse

gelistet.

06.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Unternehmen: Wacker Neuson SE

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852105 06.08.2019

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Quelle: dpa


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