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Daimler-Trucks-Vorstand: Roboter-Lkw nicht in nächsten Jahren

Donnerstag, 08.02.18 10:53
Daimler-Trucks-Vorstand: Roboter-Lkw nicht in nächsten Jahren
Bildquelle: fotolia.com
BOCHUM (dpa-AFX) - Der Lkw-Weltmarktführer Daimler rechnet in den kommenden Jahren nicht mit einem großen Durchbruch von selbstfahrenden Lastwagen. "Auf die Frage, sehe ich persönlich in naher Zukunft den sogenannten Robo-Truck auf unseren Straßen - da muss ich sagen nein, das sehe ich persönlich nicht", sagte Daimler-Truck-Vorstand Martin Daum am Donnerstag auf dem Auto-Branchentreff "CAR-Symposium" in Bochum. Derzeit investiere der Konzern jedoch viel in automatisiertes Fahren von Lkw in der Kolonne, das sogenannte Platooning. Damit will der Konzern unter anderem die Zahl von Auffahrunfällen durch Schwerlast-Lkw reduzieren und die Kosten für Speditionen senken.

Daimler sei in der Nutzfahrzeugsparte zudem stark von der Konjunktur abhängig. Der Kunde investiere nur in neue Nutzfahrzeuge, wenn es sich auch lohne. "Ich habe noch nie einen Kunden getroffen, der für seine Tochter einen Zweit-Lkw kauft", sagte Daum. "Ist die Konjunktur mal nicht so gut, dann fahren sie einen Lkw einfach ein Jahr länger", sagte er mit Verweis auf die Investitionsneigung etwa bei Spediteuren.

Daimler Trucks hatte in den vergangenen Jahren unter anderem in Südamerika wegen der dort grassierenden Wirtschaftskrise Probleme und auch deswegen ein Sparprogramm in der Nutzfahrzeugsparte eingeleitet. Zuletzt lief es auf dem wichtigen Markt Nordamerika und in Südamerika aber wieder deutlich besser.

Ein eigenes Notierung der Lkw- und Bussparte an der Börse steht dem Manager zufolge nicht unmittelbar an. "Im Moment ist es nicht in der Planung", sagte Daum. Daimler will derzeit umbauen und sich eine Holding-Struktur geben - mit eigenständigen Unternehmen für Pkw und Vans, für Trucks und Busse sowie für die Finanzdienstleistungen. Dabei haben Daimler-Chef Dieter Zetsche und Finanzchef Bodo Uebber auch Sparten-Börsengänge nicht ausgeschlossen. Allerdings ist es nicht Teil der Überlegungen, sich von Geschäftsbereichen zu trennen, wie Uebber vergangene Woche auf der Bilanz-Pressekonferenz bekräftigte./men/jha/



Quelle: dpa


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