Devisen: Euro kaum verändert - Britisches Pfund setzt Talfahrt fort

Dienstag, 30.07.19 10:01
Devisen: Euro kaum verändert - Britisches Pfund setzt Talfahrt fort
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag nur wenig bewegt. Im Vormittagshandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1141 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Montagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1119 Dollar festgesetzt.

Am Devisenmarkt rückt die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed immer stärker in den Fokus, die am Mittwochabend erwartet wird. Anleger rechnen nach klaren Signalen der amerikanischen Notenbanker fest mit der ersten Zinssenkung in den USA seit mehr als zehn Jahren. Im Tagesverlauf könnten aber auch zahlreiche wichtige Konjunkturdaten für Impulse sorgen, darunter Stimmungsdaten aus den Unternehmen der Eurozone am späten Vormittag und Kennzahlen zur Preisentwicklung in Deutschland und den USA am Nachmittag.

Dagegen hat das britische Pfund die Talfahrt der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Seit Beginn der Woche verlor die Währung bereits etwa zwei Prozent an Wert. Im Handel mit dem Dollar rutschte der Kurs am Morgen auf 1,2119 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2017. Im Vormittagshandel konnte sich das Pfund allerdings vorerst etwas stabilisieren.

Als Ursache für die Talfahrt gilt die Erwartung, dass mit der neuen politischen Führung um Premierminister Boris Johnson ein Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU wahrscheinlicher geworden ist. Ein "No-Deal-Brexit" gilt als Konjunkturrisiko für die britische Wirtschaft.

Trotz der aktuellen Talfahrt schätzte Devisenexperte Wolfgang Kiener von der BayernLB die Pfund-Abwertung "gemessen an der Schwere des Brexit-Risikos" als "noch eher begrenzt ein". Seiner Einschätzung nach könnte die britische Währung den seit Monaten bestehenden Abwärtstrend durchaus fortsetzen.

Leichte Kursgewinne gab es zuletzt beim japanischen Yen. Die Zentralbank in Tokio hält angesichts der hartnäckig niedrigen Inflation an ihrer extrem lockeren Geldpolitik fest. Japans Geschäftsbanken können sich damit weiter so gut wie kostenlos Geld bei der Notenbank besorgen./jkr/bgf/jha/



Quelle: dpa


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