Devisen: Euro legt leicht zu - Britisches Pfund setzt Talfahrt fort

Dienstag, 30.07.19 13:21
Devisen: Euro legt leicht zu - Britisches Pfund setzt Talfahrt fort
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Dienstag nur wenig von der Stelle bewegt. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1147 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1119 Dollar festgesetzt.

Das britische Pfund setzte seine Talfahrt der vergangenen Tage fort. Gegenüber dem US-Dollar fiel die Währung Großbritanniens bis auf 1,2119 Dollar. Das ist der tiefste Stand seit März 2017. Zuletzt konnte sich das Pfund aber etwas erholen.

Hauptgrund für die Kursverluste ist die Erwartung, dass mit der neuen politischen Führung um Premierminister Boris Johnson ein Brexit ohne Austrittsabkommen mit der EU wahrscheinlicher geworden ist. Johnson will mit der EU über ein neues Austrittsabkommen verhandeln, was die EU bisher strikt ablehnt. Bewegen sich beide Seiten nicht aufeinander zu, bleibt nur ein "No-Deal-Brexit", der als hohes Konjunkturrisiko gilt.

Schwache Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone bewegten den Euro unterdessen kaum. Die Stimmung der deutschen Verbraucher trübte sich zum dritten Mal in Folge ein. Im Euroraum sank die Wirtschaftsstimmung auf einen dreijährigen Tiefstand. Die Zahlen dürften die Europäische Zentralbank (EZB) in ihrem Kurs hin zu einer noch lockereren Geldpolitik bestätigen.

Nicht nur die EZB, auch die US-Notenbank Fed steuert auf eine Lockerung ihrer Geldpolitik zu. An den Märkten wird fest damit gerechnet, dass die Federal Reserve am Mittwochabend ihren Leitzins zum ersten Mal seit der schweren Finanzkrise 2008 reduzieren wird. Als Hauptgründe gelten das schwache globale Wachstum und die Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und anderen Wirtschaftsmächten./bgf/jkr/jha/



Quelle: dpa


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