Diese Fondsmanager rebellieren besonders häufig - Fondsnews

Montag, 08.10.18 15:00
LED Tafel an Außenbereich eines Gebäudes
Bildquelle: iStock by Getty Images
Wien (www.fondscheck.de) - Wie eine Auswertung des Datenanbieters Proxy Insight zeigt, der die Entscheidungen der Aktionärstreffen britischer Unternehmen auswertete und über die die Wirtschaftszeitung "Financial Times" berichtet, lehnen die Portfoliomanager von BlackRock, Legal & General Investment Management (LGIM) sowie Aviva Investors und UBS Asset Management auf Hauptversammlungen besonders häufig Personalien ab, so die Experten von "FONDS professionell".

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Traditionell hätten sich Fondsgesellschaften mit Vetos gegen Personalien bei den Unternehmen, in die sie investieren würden, eher zurückgehalten. Sie hätten meist abseits der Aktionärstreffen den Dialog mit den Firmen gesucht. Diese Zurückhaltung bröckele jedoch, da die Asset Manager zunehmend auf eine gute Unternehmensführung achten würden. Im Zuge dessen würden Punkte wie überzogene Managergehälter oder die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen in den Blickpunkt der Investoren geraten.

So erscheine die Ablehnungsquote von Vorstandsbesetzungen bei den vier "Berufsquerulanten" mit im Schnitt sieben Prozent zwar recht gering, liege aber höher als in der Vergangenheit und im Vergleich zu anderen Fondsgesellschaften. So würden der Auswertung zufolge Franklin Templeton, AXA Investment Managers oder T. Rowe Price nur ein Prozent der Personalien ablehnen. Bei den Hauptversammlungen in diesem Jahr hätten sich die britische Post (Royal Mail) sowie British American Tobacco mit besonders heftigen Revolten der Anteilseigner gegen ihre Personalvorschläge konfrontiert gesehen. (08.10.2018/fc/n/s)


Quelle: ac


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