Discount Put auf K+S: Produktionskürzungen nagen am Gewinn des Kali- und Salzherstellers - Optionsscheineanalyse

Donnerstag, 12.12.19 12:20
Discount Put auf K+S: Produktionskürzungen nagen am Gewinn des Kali- und Salzherstellers - Optionsscheineanalyse
Bildquelle: iStock by Getty Images
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Put (ISIN DE000MC2GTB2 / WKN MC2GTB) von Morgan Stanley auf die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888 / WKN KSAG88).

Natürlich könnten Experten einige Wochen vor dem Weihnachtsfest keine hundertprozentigen Vorhersagen machen, sondern nur Prognosen abgeben. Wenn das Wetter allerdings so eisig bleibe wie Anfang Dezember, steige die Wahrscheinlichkeit für "weiße Weihnachten". Für den Streusalzanbieter K+S seien das eigentlich gute Nachrichten. Jedoch herrsche beim Blick auf den Aktienkurs Eiszeit. Aktuell drohe ein Rutsch unter die 10-Euro-Marke. Das wäre der tiefste Stand seit dem Jahr 2015. In den vergangenen fünf Jahren seien Verluste von rund 53 Prozent aufgelaufen. Gegenüber dem Höchststand hätten langjährige Aktionäre sogar eine beinahe 90-prozentige Talfahrt mit ansehen müssen.

K+S leide derzeit unter der schwachen Nachfrage nach Kali. Schon im September habe das Unternehmen daher angekündigt, die Kaliproduktion zu senken. Im November habe Konzernchef Burkhard Lohr dann nochmals auf die Bremse getreten. Insgesamt sollten nun rund 500.000 Tonnen weniger produziert werden als ursprünglich gedacht. Lohr rechne daher für 2019 nur noch mit einem leichten Wachstum des operativen Gewinns (EBITDA) auf rund 650 Mio. Euro. Zuvor habe er 730 Mio. bis 830 Mio. Euro angepeilt. Bevor Besserung eintrete, scheine das Management eine noch stärkere Eintrübung des Kalimarktes für möglich zu halten, würden die Analysten von JPMorgan meinen. Sogar eine Kapitalerhöhung drohe.

Daher könnte die Spekulation in einem Discount Put von Morgan Stanley Sinn machen, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Er werfe im März 2020 einen Ertrag von rund 55 Prozent ab, wenn die Aktie dann unter 10,50 Euro stehe. Wegen des Totalverlustrisikos (bei 12,50 Euro oder mehr) sollte der Kapitaleinsatz in Grenzen gehalten werden. (Ausgabe 49/2019) (12.12.2019/oc/a/d)
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Quelle: Aktiencheck


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24.01.20
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