Discount-Zertifikat auf Zalando: Frischer Schwung für den DAX - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 25.02.21 11:45
Kursticker auf einer digitalen Anzeige.
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Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe ein Discount-Zertifikat (ISIN DE000GF27436 / WKN GF2743) von Goldman Sachs auf die Aktie von Zalando (ISIN DE000ZAL1111 / WKN ZAL111) vor.

Die Indexüberprüfung am 3. März verspreche Hochspannung. Allein im Frankfurter Leitindex DAX könnte es zu bis zu drei Wechseln kommen. Ganz oben auf der Liste der potenziellen Aufsteiger stehe aus aktueller Sicht zwar der Energiekonzern Siemens Energy. Doch je nachdem, wie sich die Kurse bis Ende Februar entwickeln würden, könnte auch der Online-Modehändler Zalando einen DAX-Platz für sich beanspruchen. Das gelte vor allem dann, wenn sich die Abstiegskandidaten, der Kosmetikkonzern Beiersdorf und der Baustoffkonzern HeidelbergCement, aus eigener Kraft nicht mehr im DAX halten könnten und deshalb auf einen Entnahmeplatz rutschen würden.

Sollte es im März noch nicht klappen, habe Zalando bereits im Juni eine neue Chance. Dann dürfte Zalando in der Rangliste Aktienindices noch deutlich weiter vorne zu finden sein. Denn die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik wolle ihre Zalando-Aktien an ihre eigenen Anteilseigner verteilen. Damit würde sich der Streubesitz der Papiere, der zur Berechnung des Indexgewichts herangezogen werde, deutlich erhöhen. Auf Basis der aktuellen Kurse würde Kinnevik einen Wert von umgerechnet rund 4,7 Mrd. Euro an die Aktionäre weiterreichen. Kinnevik habe bereits in der Vergangenheit die Beteiligung reduziert, sei aber mit 21 Prozent aktuell der größte Investor des Online-Modehändlers.

Zalando habe erklärte, der Vorstand unterstütze die Entscheidung der schwedischen Beteiligungsgesellschaft. Kinnevik sei ein "maßgeblicher Investor" gewesen. "Besonders in den frühen Tagen von Zalando waren uns Kinneviks tatkräftige Unterstützung sowie die Bereitschaft, zu investieren und Risiken einzugehen, um einer langfristigen Überzeugung zu folgen, sicher", habe Zalando-Co-Chef Rubin Ritter erklärt. Die Entscheidung der Schweden sei nun ein "logischer, nächster Schritt".

Abgesehen von der Kinnevik-Transaktion gebe es weitere Spekulationen um Zalando: Laut dem Manager Magazin habe das Unternehmen ein Auge auf den Parfüm- und Kosmetika-Händler Flaconi geworfen. Um das eigene Beauty-Segment neu auszurichten, wolle Zalando die ProSiebenSat.1-Beteiligung Flaconi übernehmen, habe das Magazin unter Berufung auf Insider berichtet. Vor rund zehn Jahren habe Zalando bereits Parfüms verkauft, der Erfolg sei allerdings ausgeblieben. Auch die Ergebnisse eines Kosmetikstudios der Firma in Berlin seien laut "Manager Magazin" enttäuschend geblieben, weswegen sich der MDAX-Konzern seit Mitte des vergangenen Jahres nach Alternativen umschaue.

Trotz der auf den ersten Blick guten Perspektiven sei die Zalando-Aktie zuletzt unter die Räder gekommen. Der Grund: Anleger hätten bei den Corona-Highflyern, zu denen die Papiere zweifelsohne gehören würden, kräftig Kasse gemacht.

Bis sich die Wogen geglättet haben, können Anleger zu einem bis Monat Jahr laufenden Discount-Zertifikat (WKN GF2743) von Godman Sachs greifen, das wegen der hohen Volatilität derzeit mit guten Konditionen aufwartet, so die Experten vom "ZertifikateJournal". (Ausgabe 07/2021) (25.02.2021/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: aktiencheck


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15.04.21
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