Dividenden 2018: Die besten Dividenden-Aktien

Montag, 16.04.18 11:21
Aktien Graph
Bildquelle: iStock by Getty Images
Dividenden-Aktien 2018: Die Aussichten sind positiv
In Zeiten von faktisch abgeschafften Zinsen werden Dividenden-Aktien immer beliebter und viele Anleger haben Dividenden längst als die "neuen Zinsen"  für sich entdeckt. Aus gutem Grund, denn die Unternehmen verdienen weiterhin prächtig (für die Dax-Konzerne werden Rekord-Gewinne für 2017 erwartet) und beteiligen ihre Aktionäre großzügig an den Erträgen. Nach dem hervorragenden Dividendenjahrgang 2017 werden auch in diesem Jahr wieder Milliarden auf den Konten der Aktionäre landen - allein für die Dax-30 wird eine Rekordsumme in Höhe von rund 35 Milliarden Euro erwartet, das entspricht einer Steigerung um elf Prozent. Die daraus errechnete Dividendenrendite von im Mittel 2,8 Prozent stellt Zinsanlagen weit in den Schatten.

Dax-Dividenden 2018


Konkret dürften 25 der 30 deutschen Blue Chips ihre Dividende 2018 sogar noch erhöhen, fünf werden die Dividenden-Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2017 zumindest konstant halten. Insgesamt werden die Firmen hierzulande im kommenden Jahr fast 50 Milliarden Euro Dividende ausschütten. Diesen neuen Rekord verdanken Anleger nicht den Werten mit der höchsten Dividendenrendite, sondern in erster Linie soliden Dividendenzahlern wie Fresenius, BASF oder Henkel (alle drei zählen zu den 100 Champions aus dem boerse.de-Aktienbrief), deren Geschäftsmodell floriert.



Dividenden machen den Unterschied

Der Vergleich zwischen Dax-Performance-Index und Dax-Kursindex macht deutlich, welchen Anteil Dividenden am langfristigen Vermögensaufbau haben, denn bei der Berechnung eines Performance-Index werden nicht nur die reinen Kursentwicklungen berücksichtigt, sondern auch Dividenden. Dabei zeigt der Vergleich zwischen Dax-Performance-Index und Dax-Kurs-Index, welchen Anteil Dividenden zum Börsenerfolg beisteuern. Während der Dax-Kursindex per 31.12.2017 bei 6122 Punkten stand, kletterte das Dax-Performance-Barometer bis auf 12.918 Zähler (beide Indizes starteten Ende 1987 bei 1000 Punkten). Mit reinvestierten Dividenden gewann der Dax-Performance in 30 Jahren also 111 Prozent mehr als sein Pendant.

 

Dividenden-Aristokraten in Deutschland


Einem ganz besonderen Ehrentitel nähert sich Fresenius: Der Dialysespezialist wird auf Basis der guten Geschäftsentwicklung in diesem Jahr genug Geld für die 25. Dividendenerhöhung in Folge haben. Konzerne, die seit mindestens 25 Jahren ihre Dividende kontinuierlich erhöht haben, werden als "Dividenden-Aristokraten" bezeichnet. Der Aktienbrief-Champion Fresenius dürfte es also im Jahr 2018 als erstes deutsches Unternehmen schaffen.



Dividendenrendite berechnen


Eine viel beachtete Kennzahl, wenn es um das Thema Ausschüttungen geht, ist die Dividendenrendite. Diese errechnet sich, indem die Dividende je Aktie durch den aktuellen Kurs geteilt wird. Um den Dividendenbeitrag eines Investments im eigenen Portfolio zu bestimmen, kommt es auf den individuellen Einstiegskurs an, bzw. die daraus berechnete persönliche Dividendenrendite (= Dividende je Aktie : persönlicher Kaufkurs).

Zahlungsweise von Dividenden


Gemäß einer neuen gesetzlichen Regelung (§ 58 Abs. 4 AktG) erfolgt die Dividendenzahlung seit 01.01.2017 erst drei Geschäftstage nach dem Aktionärstreffen - bislang wurde am Tag nach der Hauptversammlung Dividende bezahlt. In anderen europäischen Ländern wie Frankreich oder Großbritannien ist eine halbjährliche bzw. bei US-amerikanischen Aktien eine quartalsweise Ausschüttung üblich. Der Aktienkurs wird dabei um den Ausschüttungs-Betrag reduziert. Kurse erhalten am sogenannten Ex-Dividenden-Tag üblicherweise den Zusatz „ex Dividende“ oder auch „xD“ bzw. „exDiv“. Wenn eine Aktie beispielsweise am Tag der Hauptversammlung bei 100 Euro notiert und eine Ausschüttung von 3 Euro beschlossen wird, fällt der Aktienkurs am Ex-Dividenden-Tag auf 97 Euro (andere Marktfaktoren ausgeklammert).

Beste Dividenden-Aktien: Das ist wichtig


Eine hohe Dividendenrendite ist per se natürlich erfreulich. Doch es kommt auch darauf an, wie diese Dividende zustande kommt. Im Idealfall kann die Dividendenzahlung vom betreffenden Unternehmen bequem aus dem freien Cash Flow finanziert werden. Eine Ausschüttungsquote von maximal der Hälfte gilt als gesund. Entscheidend für einen dauerhaften Dividenden-Ertrag ist dementsprechend nicht die Höhe der aktuellen Dividenden-Rendite, sondern Unternehmen herauszufiltern, die beständig Gewinne erwirtschaften und diese regelmäßig an ihre Aktionäre ausschütten. Wenn ein Konzern seit Jahrzehnten Dividenden zahlt und sogar erhöht, können Anleger davon ausgehen, dass das Geschäftsmodell funktioniert und die Dividende auch in Zukunft relativ konstant ist. Tipp:

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In boerse.de finden Sie noch viele weitere interessante Inhalte zum Thema Dividenden, wie zum Beispiel:



Quelle: boerse.de

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