EUR/USD (Euro / US-Dollar)
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EUR/USD im Aufwärtstrend

Mittwoch, 13.05.09 09:40
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Hannover (aktiencheck.de AG) - Die vergangene Handelswoche war geprägt von einem Aufwärtstrend des Euro, so die Analysten der Nord LB.Die Gemeinschaftswährung habe gegenüber dem Greenback so wie lange nicht mehr zugelegt und scheine die Marke von 1,35 USD nachhaltig überwunden zu haben. Ein Tageshoch von 1,3722 USD am heutigen Mittwoch sei seit Monaten nicht erreicht worden. Die zwischenzeitliche Durststrecke bis Februar habe den Euro bis auf 1,2530 USD geführt, ein Wiedererstarken sei seitdem zu verzeichnen. Der Ausblick der Analysten der Nord LB sieht den Wechselkurs kurz- und mittelfristig an oder knapp oberhalb der Marke von 1,35 USD, von einer neuerlichen Schwächung gehen sie derzeit nicht aus.Slowenien gehöre eindeutig zu den Gewinnern der Euro-Einführung. Dessen Einführung am 01.01.2007 scheine einer der Garanten dafür zu sein, dass das Zwei-Millionen-Land um Ljubljana nicht so schwer von der Weltwirtschaftskrise erfasst worden sei wie etwa Polen, Tschechien oder die Ukraine. Streng genommen gehöre das an die Adria grenzende Slowenien sogar zu Südeuropa, womit der Vergleich zugegebenermaßen etwas hinke. Der Vorschlag des IWF, den Euro z. B. in den oben genannten Ländern "auf Probe" einzuführen, um die Regionen zu stärken und die Krisenfolgen zu lindern, sei bisher noch nicht ernsthaft verfolgt worden.Nehme man Polen als Beispiel: Angestrebt worden sei ein Beitritt in den Währungsraum zum 01.01.2012. Dies setze allerdings voraus, dass das Land zum einen zwei Jahre am Wechselkursmechanismus EWS II teilnehme. Was wiederum impliziere, dass der Wechselkurs des Polnischen Zloty nur innerhalb einer festgelegten Bandbreite schwanken dürfe, Abwertungen wie im Zuge der Krise wären ein K.O.-Kriterium, die nötige Stabilität wäre nicht garantiert. Zum anderen müsse jeder Beitrittskandidat nachhaltig und glaubwürdig die Maastricht-Kriterien erfüllen.Diese Konvergenzkriterien würden Preisniveaustabilität, die Finanzlage der öffentlichen Hand, die langfristigen Zinssätze sowie den bereits erwähnten stabilen Wechselkurs umfassen. Gerade in Zeiten der aktuellen Finanzmarktkrise und den daraus resultierenden Verwerfungen sei eine Einhaltung aller Kriterien selbst für Mitgliedsländer quasi unmöglich. Ohne eine Aufweichung der Kriterien - welche stets abgelehnt wird, sobald die Diskussion wieder entflammt - können Polen und Co. nach Meinung der Analysten der Nord LB somit frühestens ab Mitte 2012 der europäischen Gemeinschaftswährung beitreten.Mit jedem neuen Indikator, egal ob vorlaufend oder nachlaufend, keime die Hoffnung auf, die Talsohle erreicht zu haben. Die USA stünden mit 8,9% Arbeitslosigkeit da, die Deutschen mit einer negativen Jahresprognose für das BIP von -6%, die heute vermeldeten US-Einzelhandelsumsätze, der Verbraucherpreisindex sowie das negativ erwartete BIP für den Euroraum stünden für Freitag an, usw.Diese negativen Marktdaten würden voraussichtlich auch in naher Zukunft schwieriges Fahrwasser bedeuten, sofern sich die Berichtsdaten und Prognosen der kommenden Monate nicht konkret umkehren sollten. Nur "langsameres negatives Wachstum" gebe zwar Grund zur Hoffnung, sei aber immer noch situationsverschlimmernd. Die Marktteilnehmer wären gut beraten, wieder etwas mehr auf Fundamentaldaten zu achten, als psychologische Marken überzugewichten bzw. zu viel Hoffnung in eine frühzeitige Trendwende zu stecken. (13.05.2009/ac/a/m)

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Quelle: ac




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