Europäische Zentralbank: Bestand an von Investmentfonds begebenen Anteilen in Q3 um 446 Mrd. Euro höher als in Q2

Freitag, 22.11.19 12:00
Europäische Zentralbank: Bestand an von Investmentfonds begebenen Anteilen in Q3 um 446 Mrd. Euro höher als in Q2
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Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Im dritten Quartal 2019 war der Bestand an von Investmentfonds (ohne Geldmarktfonds) begebenen Anteilen um 446 Mrd. Euro höher als im zweiten Jahresviertel, so die Europäische Zentralbank in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Maßgeblich hierfür waren ein Nettoabsatz von Investmentfondsanteilen in Höhe von 150 Mrd. Euro sowie sonstige Veränderungen (einschließlich Preisänderungen) im Umfang von 296 Mrd. Euro. Die Jahreswachstumsrate der von Investmentfonds (ohne Geldmarktfonds) begebenen Anteile belief sich auf Basis der Transaktionen im dritten Vierteljahr 2019 auf 2,8%.

Was die Aktiva der Investmentfonds (ohne Geldmarktfonds) betrifft, so lag die Jahreswachstumsrate der Schuldverschreibungen im dritten Quartal 2019 bei 5,2%. Die in diesem Zeitraum getätigten Transaktionen wurden per saldo auf 126 Mrd. Euro beziffert. Die jährliche Zuwachsrate der Anteilsrechte und Investmentfondsanteile betrug im gleichen Zeitraum 0,1%. Die in dieser Zeit getätigten Transaktionen beliefen sich per saldo auf 25 Mrd. Euro (siehe Abbildung 3). Bei den Anteilsrechtenlag die entsprechende Wachstumsrate bei -0,5%, wobei die Transaktionen per saldo 19 Mrd. Euro betrugen. Die Zwölfmonatsrate der gehaltenen Investmentfondsanteile belief sich auf 1,3%, und die Transaktionen lagen per saldo bei 6 Mrd. Euro.

Bei Betrachtung der Bestände nach Emittentengruppen wurde bei den von öffentlichen Haushalten des Euroraums begebenen Schuldverschreibungen im dritten Quartal 2019 eine Jahresänderungsrate von -0,4% verbucht. Dabei kam es in diesem Zeitraum zu Nettokäufen in Höhe von 1 Mrd. Euro. Bei den vom privaten Sektor emittierten Schuldverschreibungen betrug die jährliche Zuwachsrate im Berichtsquartal 7,0%, während der Nettoerwerb dieser Papiere bei 36 Mrd. Euro lag. Bei den von Ansässigen außerhalb des Euro-Währungsgebiets begebenen Schuldverschreibungen wurde ein entsprechender Wert von 6,4% bei Nettokäufen im Umfang von 89 Mrd. Euro verzeichnet.

Eine Aufgliederung nach Art des Investmentfonds zeigt, dass die von Rentenfonds begebenen Anteile im dritten Quartal 2019 eine Jahreswachstumsrate von 5,9% aufwiesen. Der Saldo der Transaktionen in Rentenfondsanteilen betrug im selben Zeitraum 80 Mrd. Euro. Bei den Aktienfonds ergab sich unterdessen eine jährliche Änderungsrate von -0,6%, und die Transaktionen wurden per saldo auf 9 Mrd. Euro beziffert. Bei den Gemischten Fonds lagen die entsprechenden Werte bei 2,4% bzw. 38 Mrd. Euro.

Die von börsengehandelten Fonds (ETFs) - die als eigene Kategorie von Investmentfondsausgewiesen werden - begebenen Anteile verzeichneten im dritten Quartal 2019 eine jährliche Wachstumsrate von 10,8%, wobei sich der Bestand auf 781 Mrd. Euro belief. Die von ETFs gehaltenen Aktiva bestanden im dritten Vierteljahr 2019 zu 60% aus Anteilsrechten, zu 26% aus Schuldverschreibungen und zu 14% aus sonstigen Aktiva (darunter Finanzderivate, Einlagen und Kreditforderungen sowie Investmentfondsanteile).

Der Bestand an von Geldmarktfonds begebenen Anteilen lag 92 Mrd. Euro über dem Niveau des zweiten Quartals 2019. Zurückzuführen war diese Entwicklung auf einen Nettoabsatz von Geldmarktfondsanteilen in Höhe von 71 Mrd. Euro sowie auf sonstige Veränderungen (einschließlich Preisänderungen) im Umfang von 22 Mrd. Euro. Die Zwölfmonatsrate der von Geldmarktfonds begebenen Anteile belief sich auf Basis der Transaktionen im dritten Jahresviertel 2019 auf 8,0%.

Was die Aktiva der Geldmarktfonds anbelangt, so lag die Jahreswachstumsrate der gehaltenen Schuldverschreibungen im dritten Quartal 2019 bei 10,1%. Die in diesem Zeitraum getätigten Transaktionen beliefen sich per saldo auf 80 Mrd. Euro. Dahinter verbargen sich Nettokäufe von Schuldverschreibungen, die von Ansässigen im Euroraum begeben wurden, in Höhe von 39 Mrd. Euro sowie ein Nettoerwerb von außerhalb des Euroraums emittierten Schuldverschreibungen im Umfang von 41 Mrd. Euro. Bei den Einlagen und Kreditforderungen betrug die jährliche Wachstumsrate im Berichtsquartal 6,2%, wobei sich der Saldo der Transaktionen auf -8 Mrd. Euro belief. (22.11.2019/fc/n/s)



Quelle: Aktiencheck


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