Evotec: Short-Chance von 48 Prozent - Optionsscheineanalyse

Mittwoch, 13.11.19 10:30
Evotec: Short-Chance von 48 Prozent - Optionsscheineanalyse
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Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Die Bilanz des zweiten Quartals des Biotechunternehmens Evotec (ISIN DE0005664809 / WKN 566480) war gut. Als diese Bilanz Anfang August auf den Tisch kam, wurde folgerichtig erst einmal gekauft. Doch dann drehte die Aktie plötzlich, es kam zu einem heftigen, zweitägigen Selloff. Gestern stand die Bilanz des dritten Quartals an. Die Akteure warteten mit Spannung darauf, ob sich dieses bärische Szenario aus dem August wiederholen würde. Und genau das passierte. Für risikofreudige Anleger entsteht daraus eine hochspekulative Trading-Chance auf der Short-Seite, für die wir heute einen Endlos Turbo Short-Optionsschein (ISIN DE000SR3TXN7 / WKN SR3TXN) der Société Générale vorstellen, so Ronald Gehrt von "boerse-daily.de" in seiner aktuellen Veröffentlichung.

Das Ergebnis des dritten Quartals, welches das im MDAX ebenso wie im TecDAX notierte deutsche Wirkstoff-Forschungsunternehmen Evotec am Dienstagmorgen vorgelegt habe, habe die durchschnittliche Analystenprognose übertroffen. Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten 2019 um 16 Prozent gestiegen, der bereinigte Gewinn, gerechnet vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei von Januar bis September um 36 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum geklettert. Auf Basis dieser Ergebnisse habe Evotec zugleich die bisherige Prognose des Gewinnwachstums auf Basis des EBITDA von bislang "mehr als zehn Prozent" auf jetzt +15 Prozent angehoben.

Diese Zahlen und der Blick in die detaillierten Informationen des Unternehmens würden deutlich machen, dass sich Evotec weiter geschickt vergrößere und effektive, gewinnträchtige Kooperationen verfolge. Dunkle Wolken am Horizont fänden sich da derzeit nicht. Und es erschließe sich nicht, wenn als Argument für den erneuten Abwärtsschwenk der Aktie nach einer Bilanz angeführt werde, dass Evotec die eigenen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung ausbaue, denn da werde letztlich in eine noch profitablere Zukunft investiert. Aber gerade weil dieser Abwärts-Schwenk des Kurses am Dienstag auf ein Zahlenwerk hin aufgetreten sei, das einen solchen Turnaround nicht hätte erwarten lassen, sei die kurzfristige Perspektive der Aktie bärisch. Grund:

Wenn gute Unternehmensergebnisse und eine ungebrochen positive Perspektive nicht ausreichen würden, eine Aktie, die unterhalb wichtiger charttechnischer Widerstände von den Bären in Schach gehalten werde, aus diesem Bann herauszulösen und anfängliche Käufe ohne Gegenwehr in einen Intraday-Turnaround verwandelt werden könnten, mache das deutlich, dass das bärische Lager nicht nur weiterhin imstande sei, Käufer in Schach zu halten. Es bestehe die Chance, dass man seitens der Bären, d.h. der Leerverkäufer, auch zeitnah den Versuch wagen könnte, Evotec aus der Seitwärtsspanne, die das Geschehen seit dem Selloff des Augusts beherrsche, nach unten heraus zu drücken.

Das wäre dann gelungen, wenn die Aktie unter dem August-Verlaufstief von 18,19 Euro schließen würde. Das wäre eine Distanz, die kleiner sei als die Distanz vom Tageshoch des Dienstags bei 20,30 Euro bis zum Schlusskurs von 19,20 Euro, der nahe am Tagestief lag. Und würde diese Handelsspanne nach unten verlassen, könne das leicht zur Folge haben, dass Anleger, die aufgrund der ja eigentlich positiven fundamentalen Perspektiven eisern auf der Long-Seite ausharren würden, das Handtuch werfen würden, sodass die nächste darunter liegende Unterstützungslinie, die Wendemarke vom Jahresende 2018 bei 16,22 Euro, dann ein realistisches Kursziel wäre.

Risikofreudige Anleger könnten von diesem Szenario durch einen Endlos Turbo Short-Optionsschein (WKN SR3TXN) mit einem Hebel von 3,07 profitieren. Würde Evotec das potenzielle Kursziel vom Dezember 2018 bei 16,22 Euro touchieren, würde dieser Endlos Turbo Short-Optionsschein einen Kurs um 0,92 Euro erreichen, was einem Kursgewinn von 48 Prozent entsprechen würde. Wer einen solchen Trade etwas mittelfristiger angehen wollte, könnte eine solche Short-Position knapp über der aktuell bei 22,02 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie absichern. Wer aggressiver agieren möchte, würde einen Stopp-Loss erwägen, der um 20,70 Euro knapp über der Juli-Abwärtstrendlinie und dem gestrigen Tageshoch liege. Dieses Niveau von 20,70 Euro würde etwa einem Kurs von 0,45 Euro im Turbo Short-Optionsschein entsprechen, woraus sich ein Chance/Risiko-Verhältnis von ca. 2:1 ergebe. (13.11.2019/oc/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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