Express-Zertifikat auf Infineon: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse

Donnerstag, 12.11.20 11:30
Express-Zertifikat auf Infineon: Gebraucht, aber gut in Schuss - Zertifikateanalyse
Bildquelle: Unternehmensbild: Infineon
Schwarzach am Main (www.zertifikatecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" präsentieren in ihrer aktuellen Ausgabe ein 8,55% Express-Zertifikat (ISIN DE000SR6DBW1 / WKN SR6DBW) von der Société Générale auf die Infineon-Aktie (ISIN DE0006231004 / WKN 623100).

Der Chiphersteller Infineon habe im vierten Quartal zurück in die Gewinnzone gefunden. Der Konzernüberschuss habe bei 109 Mio. Euro gelegen, nach minus 128 Mio. Euro ein Quartal zuvor, wie das Unternehmen mitgeteilt habe. Der Umsatz sei um 15 Prozent auf 2,49 Mrd. Euro geklettert. Das operative Ergebnis (Segment-ergebnis) habe gegenüber dem Vorquartal mit 379 Mio. Euro um fast drei Viertel zugelegt. In das Zahlenwerk sei auch der in diesem April übernommene US-Konkurrent Cypress Semiconductor für das gesamte Quartal mit eingegangen. Auf das Gesamtjahr bezogen stehe unter dem Strich allerdings ein Minus: Der Nettogewinn sei um 58 Prozent auf 368 Mio. Euro eingebrochen, während der Umsatz immerhin um sieben Prozent auf 8,57 Mrd. Euro gestiegen sei.

Konzernchef Reinhard Ploss habe sich mit dem Erreichten dennoch zufrieden gezeigt. Infineon habe bewiesen, dass das Unternehmen ein robustes Geschäftsmodell habe und sich auch in unsicheren Zeiten stetig weiterentwickle, habe der Firmenlenker befunden. Vor allem der Automarkt habe sich seit dem Sommer besser als erwartet erholt. Hinzu komme der beschleunigte Wandel hin zur Elektro-Mobilität, insbesondere in Europa.

Für das neue und seit Anfang Oktober laufende Geschäftsjahr 2020/2021 habe Ploss - ein-schließlich der übernommenen Cypress Technologies - weiteres deutliches Wachstum angekündigt. So solle der Umsatz um rund zwei Mrd. Euro auf 10,5 Mrd. Euro plus/minus fünf Prozent steigen. Und auch die Segmentergebnis-Marge solle mit 16,5 Prozent in der Mitte der Umsatzspanne klar über dem Vorjahreswert liegen. Gleichzeitig habe Ploss jedoch darauf verwiesen, dass nicht nur das Infektionsgeschehen eine Herausforderung bleibe, sondern auch die geopolitische Lage.

Eine gewisse Portion Vorsicht bei Neu-Investments in die Aktie könne daher sicher nicht schaden, zumal der DAX-Wert in den vergangenen Monaten eine beeindruckende Klettertour aufs Parkett gelegt und dabei die meisten Kursziele der Analysten bereits hinter sich gelassen habe. Wie man selbst bei moderat fallenden Kursen eine attraktive Rendite erzielen könne, zeige ein Express der Société Générale. Das Papier werde im Oktober 2021 zu 108,55 Euro getilgt, wenn die Infineon-Aktie dann mindestens bei 23,18 Euro stehe. Ein Jahr später, bei Endfälligkeit, würden sogar bereits Kurse über 16,74 Euro reichen. (Ausgabe 45/2020) (12.11.2020/zc/a/a)



Quelle: Aktiencheck




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