Fahrzeugfinanzierung und mehr: So werden Kreditsummen verwendet

Montag, 15.01.18 11:00
LED Tafel an Außenbereich eines Gebäudes
Bildquelle: iStock by Getty Images
Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Wofür verschulden sich die Deutschen? Ein Blick auf eine aktuelle FORSA-Umfrage zeigt: Auto, Haus und Konsumgüter stehen bei den Gründen der Kreditaufnahme ganz vorne. Auch die Umschuldung, also die Ablösung eines alten Kredits durch einen neuen, liegt im Trend. Wer einen günstigen Kredit finden möchte, sollte den Vergleich nicht scheuen. Dabei spielen Onlineportale eine immer wichtigere Rolle.

Kreditsummen steigen


Insgesamt wurde im Jahr 2016 eine Darlehenssumme von 38,5 Milliarden Euro an Privatpersonen vergeben. Rund 36 Prozent der Deutschen nutzen mindestens eine Form der Finanzierung. Im Durchschnitt haben Finanzierungsnutzer sogar zwei Verträge abgeschlossen. Dafür zahlten sie im Jahr 2017 noch rund 9.800 Euro zurück - das sind 1.000 Euro weniger als im Vorjahr. 2016 betrug die durchschnittliche offene Kreditsumme noch 10.800 Euro. Dazu kommen 27 Prozent, die einen klassischen Ratenkredit abgeschlossen haben, und 14 Prozent, die über den Dispositionskredit ihrer Bank verfügen. Doch wofür werden die Summen eigentlich benötigt?

Platz 1: die Fahrzeugfinanzierung


Mein Haus, mein Auto, mein Dispo: Wenn die Deutschen einen Kredit aufnehmen, geht es zum großen Teil um diese Dinge. Auf Platz eins der Verwendungszwecke liegt das Fahrzeug - was zugleich ein klassischer Grund ist, eine Finanzierung aufzunehmen. Rund 32 Prozent zahlen ihren Gebrauchtwagen ab, 26 Prozent einen Neuwagen. Das traute Heim ist ein weiterer Grund, sich von der Bank Geld zu leihen. Neue Möbel und Küchen werden von 17 Prozent finanziert, Renovierungen und Umzüge von 10 Prozent. Im Kommen ist die target="_blank" style="color: blue">Umschuldung von Altkrediten und die Abzahlung des zinshungrigen Dispos: 15 Prozent der Finanzierungsnehmer lösen einen Ratenkredit ab, 12 gleichen ihren Dispositionskredit aus. Weit hinten liegen Konsumkredite: Nur 7 Prozent der von der FORSA Befragten finanzieren Schmuck und Kleidung, 6 Prozent verschulden sich für Urlaube.



Augen auf beim Autokauf


Während Konsumkredite häufig über Händler-Finanzierungen vergeben werden, eignet sich diese Kreditform für den Autokauf in der Regel weniger. Käufer sind bei einer Finanzierung über den Händler auf dessen Konditionen angewiesen - Spielraum gibt es selten, sofern nicht gerade eine spezielle Aktion vom Autohaus oder vom Hersteller läuft. Die Konditionen der Partner- oder Herstellerbank müssen jedoch nicht die besten sein. Vergleichen lohnt sich hier besonderes, und zwar auch deshalb, weil es sich bei einem Kfz-Kredit um einen mit Zweckbindung handelt. Und hier sind interessantere Konditionen möglich als bei einem nicht zweckgebundenen Darlehen.

Zweckgebundene Kredite: darum lohnen sie sich


Bei der Beantragung eines Kredits wird der Darlehensnehmer immer nach dem Verwendungszweck gefragt. Allerdings prüft das Kreditinstitut diesen nicht immer nach. Anders bei einem Kredit mit Zweckbindung. Hier dienen Neu- oder Gebrauchtwagen oder auch die Immobilie als Sicherheit für die Bank. Und diese belohnen sie mit niedrigeren Zinssätzen, mitunter auch mit einem interessanten Sondertilgungsrecht.

Es lohnt sich also, Kredite für den Autokauf im Vorfeld zu vergleichen. Online-Vergleiche bieten sich hier besonders an. Sie listen zahlreiche Banken auf, 20 und mehr sind für einen Autokredit keine Seltenheit. Der Verbraucher kann unter den günstigsten Konditionen auswählen und so im Vergleich zur Finanzierung über den Händler oder seiner Hausbank eine große Summe Geld sparen. (15.01.2018/fc/n/m)




Quelle: ac


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