Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Bank: Abwärtstrend im Fokus - Zertifikateanalyse

Dienstag, 15.01.19 10:30
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Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Faktor-Zertifikat Long (ISIN DE000VF1HG95 / WKN VF1HG9) von Vontobel auf die Deutsche Bank-Aktie (ISIN DE0005140008 / WKN 514000) vor.

Man dürfe gespannt sein, ob das Wertpapier der Deutschen Bank vor dem Hintergrund der gerade erst gestartete US-Bankenberichtssaison seine positive Entwicklung fortsetzen könne. Noch stecke die Aktie in einem seit Mitte September bestehenden Abwärtstrend fest, zeige aber Ambitionen zu einem möglichen Ausbruchsszenario. Nur wenig höher würden aber schon wieder markante Hürden verlaufen, wie beispielsweise ein Horizontalwiderstand sowie der gleitende Durchschnitt EMA 50 (blaue Linie) auf Tagesbasis um 8,00 Euro.

Sollten Anleger jedoch wieder Mut fassen und bei positiven Impulsen aus den USA bei der Deutschen Bank mitziehen, könnte sich durchaus eine längere Erholungsbewegung einstellen. Dafür aber müssten Investoren schon sehr bald handeln, damit es zu keinem Abpraller an der aktuellen Trendlinie komme. Technisch lasse sich entfernt sogar eine zugegeben etwas schiefe, aber eindeutige inverse SKS-Formation seit Anfang Dezember ausmachen. Bis zu einer Aktivierung sei aber noch viel Arbeit zu leisten, aber partout nicht unmöglich.

Noch sei ein Einstieg in Long-Positionen tendenziell spekulativ, erst oberhalb der Marke von grob 8,00 Euro sollten größere Kapitalzuflüsse das Wertpapier der Deutschen Bank merklich anschieben und eine Erholung in Richtung des Niveaus von rund 9,50 Euro erlauben zu vollziehen. Sobald der Abwärtstrend überwunden worden sei, könnten bereits kleinere Positionen beispielsweise über das Faktor-Zertifikat Long auf Deutsche Bank mit einem fest eingebauten Hebel von 8 aufgebaut werden. Mit erhöhter Volatilität sei anschließend aber an den Hürden von rund 8,00 Euro zu rechnen.

Eine Eintrübung des bisherigen Chartbildes würde sich nach technischen Maßstäben hingegen bei einem Tagesschlusskurs unterhalb des letzten Zwischentiefs von 7,15 US-Dollar ergeben. Dann würde nämlich das Wertpapier Gefahr laufen, an seine Jahrestiefs aus 2018 bei 6,67 Euro zurückzusetzen. Ob es im Anschluss aber nicht noch tiefer gehe, müsse an entsprechender Stelle erst noch ausgewertet werden. Ganz risikolos bleibe ein Investment daher nicht! (15.01.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: ac




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26.10.20
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