Faktor Zertifikat Short auf Airbus Group: Strafzölle ziehen Aktie tief in den Keller - Zertifikateanalyse

Dienstag, 03.12.19 16:00
Faktor Zertifikat Short auf Airbus Group: Strafzölle ziehen Aktie tief in den Keller - Zertifikateanalyse
Bildquelle: fotolia.com
Lauda-Königshofen (www.zertifikatecheck.de) - Maciej Gaj von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung ein Faktor Zertifikat Short (ISIN DE000VF5TL90 / WKN VF5TL9) von Vontobel auf die Airbus Group-Aktie (ISIN NL0000235190 / WKN 938914) vor.

Die US-Regierung trage nichts zu einer Deeskalation im Handelsstreit mit Europa oder China bei, ganz im Gegenteil! Es werde nach den jüngsten Tweets noch mehr Öl ins Feuer gegossen und die Streitigkeiten spürbar angeheizt, diesmal stehe wieder der europäische Flugzeugbauer Airbus auf der Abschussliste des US-Präsidenten.

Seit nunmehr 15 Jahren schwele der Streit um Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus und laste dem Unternehmen schwer auf den Schultern. Selbst die Welthandelsorganisation WTO werfe der EU vor, die Zuschüsse für den europäischen Luftfahrtkonzern nicht vollständig abgebaut und damit eine Verzerrung hervorgerufen zu haben.

Die Aktie des Flugzeugbauers Airbus sei daraufhin massiv unter Druck gekommen und habe allein in den letzten beiden Tagen gut 5,5 Prozent an Wert verloren. Dabei habe das Wertpapier den als Unterstützung wichtigen 50-Tage-Durchschnitt bei 128,80 Euro unterschritten und setze seine Talfahrt zu Beginn dieser Woche weiter fort. Bis hier nicht eine einvernehmliche Lösung gefunden werde, dürfte der Druck auf zollbelegte Unternehmen weiter hoch bleiben. Eine rasche Einigung scheine sich derweil immer weiter zu entfernen, auch im Zusammenhang mit China.

Die Abgabeserie bei Airbus seit den Verlaufshochs bei 137,42 Euro aus Mitte November habe einen Gang höher geschaltet. Unterstützungen würden sich jetzt wieder ein gutes Stück weit tiefer finden, als kurzfristige Ziele würden im Zuge des dynamischen Ausverkaufs nun die Marken um 123,40 Euro in den Fokus der Marktteilnehmer rücken, darunter der einsatzbeliebte 200-Tage-Durchschnitt um 120,90 Euro. Spätestens an dem mittelfristigen Support von grob 111,00 Euro könnte eine ernsthafte Erholung einsetzen und den Abgabedruck für einige Tage verringern. An dieser Stelle könnte sich durchaus ein Engagement über ein konstant gehebeltes Instrument wie beispielsweise das Faktor Zertifikat Short auf Airbus anbieten.

Eine rasche Einigung im schwelenden Handelsstreit zeichne sich derzeit nicht ab, weshalb der Druck auf vom US-Zöllen betroffene Aktien weiter hoch bleiben dürfte. Eine merkliche Entspannung dürfte sich nach technischen Maßstäben bei der Airbus-Aktie erst oberhalb eines Kursniveaus von mindestens 132,00 Euro einstellen, wovon sich das Wertpapier stetig entferne. In diesem Zusammenhang könnten vielleicht noch einmal die Rekordstände aus Mitte November bei 137,42 Euro angesteuert werden. Eine engmaschige Beobachtung der Nachrichtenlage bleibe daher unerlässlich, um auch die richtigen Schlüsse zu ziehen. (03.12.2019/zc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




Quelle: Aktiencheck


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Datum :
13.12.19
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